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der vorteil, den ich in einer preinfusion mit geregeltem druck sehe, ist die veränderbarkeit der preinfusionszeit, wenn man voraussetzt, das der puck total durchnässt sein soll.
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Aber genau das ist doch der falsche Zusammenhang - die Durchflussmenge variiert nur bei entsprechend variierendem Gegendruck (siehe Pumpenkennlinien!) - und diese Variable fehlt hier doch. Du kannst die Wassermenge bei der Preinfusion nicht durch den Druck, sondern nur durch die
Zeit beeinflussen. Genau deswegen haben manche Dosiersteuerungen auch zwei verschiedene Preinfusions
zeiten zur Auswahl - da wird nichts mit dem Druck geregelt.
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nachteil: die intensität der preinfusion ist stark abhängig von der zeit, in der die pumpe läuft. danach wird kaum noch neues pulver nass. je länger man wartet, desto ungleichmäßiger quillt das pulver.
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Wieso Nachteil? Die Intensität ist
zwingend vom Faktor Zeit abhängig. Ausserdem ist das Benetzen gleichmässiger, je länger ich es zulasse - bis zu dem Moment wo der Kaffee komplett durchfeuchtet ist. Wenn ich zu schnell den Bezug starte, ist der Kaffepuck im unteren Bereich nämlich noch nicht durchfeuchtet.
Bei abgeschalteter Pumpe das Magnetventil offen zu lassen wird beim durch den Kaffeepuck gegebenen Gegendruck nicht viel bringen, da dieser üblicherweise höher sein wird als der Leitungsdruck. Der Gegendruck bestimmt ja schliesslich den Brühdruck, der letztlich ja im Bereich 8-10 bar schwankt. Lasst die Pumpe abgeschaltet, ebenso das Ventil - das Wasser sucht sich dann schon von selbst den Weg der Schwerkraft und des geringeren Widerstands - und der ist dann automatisch an der richtigen Stelle.
Gruss
Stefan