AW: Wie dickwandig sind Eure Espressotassen?
liebe nerds,
auf die gefahr hin, nun völlig durchgeknallt zu klingen: mich irritiert viel mehr, dass die aufheizung der tasse durch eine maschine mir "besser" vorkommt als das aufheizen mittels heißen wassers.
ich hatte das vergnügen, für vier wochen mit einer dallacorte mini zu üben und da waren nach zwei stunden die tassen furztrocken durchgeheizt. daheim mit der domobar hat das keine aussicht auf erfolg, also fülle ich zweimal heißes wasser ein, damit der wärmeverlust gen null tendiert. anders ist es aber irgendwie dennoch. man sollte doch meinen: heiß = heiß.
aber es ist vielleicht so wie bei meine le creuset-pfanne aus gusseisen auf dem herd. nichts kann gegen die temperaturstabilität dieses kiloschweren biests anstinken, wenn es darum geht, mit ablöschen, saucen einzukochen. die gibt nicht nach. vielleicht ist die lange mit trockener hitze aufgebaute wärme doch irgendwie stabiler als die ruckzuck mit heißwasser hochgejazzte in der tassenwand.
gruß le thorsten
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