Da Bern ja bekanntlich riesengross ist

, lohnt sich vielleicht folgende Tour (stark angelehnt an zeropercents Beitrag)
- im Roma, dem hübschen Kellergewölbe an der Spitalgasse einen Espresso zu trinken, danach im Vorbeigang
- im rauchfreien Adrianos, unten an der Marktgasse einen Bagel oder ein Honig-Nuss-Brot zu essen, dann
- ins Cesary am Kornhausplatz überwechseln, die hübsche Bedienung (weiss ich nicht wirklich) anzuschauen und zum Schluss
- im Insonia im Gärtchen am Casinoplatz unbedingt ein Eis zu essen und dazu einen Handhebel - Espresso zu trinken.
Geschätzter Zeitaufwand für diesen schöne, Genuss- Stadtwohl um 1 Stunde. Ich möchte mich hier zu den Schweizer Preisen nicht äussern, aber wenn man hier lebt, erschrickt man nicht mehr so sehr.
Wenn es nun mehr sein soll/kann, weiterlesen, sonst einfach für den nächsten Aufenthalt einplanen.
Ebenso möchte ich meinen ehemaligen Arbeitskollegen erwähnen, der unten in der Altstadt (an der Gerechtigkeitsgasse) das Café Alpin betreibt. Schönes, lauschiges Plätzchen, Kaffee glaub ich auch gut!
Danach liegt der Bärengraben mit dem Restaurant Altes Tramdepot nahe - Eigene Bierbrauerei, ich mag am liebsten das "Märze"
In Bern gibt es ja die Arkaden - wir nennen die Lauben.
Wenn du nun mehre Male die Stadt rauf und runter läufst, kannst du das so übersetzen "id stibäng ga rohre" - das ist Mattenenglisch und bedeutet soviel wie "in der Stadt das Rohr (die Lauben) rauf und runtergehen"
Mattenenglisch war eine Sprache der Unterschicht des Mattequartiers, um sich von der Oberschicht der Innenstadt abzuheben.
Die Matte bietet ebenfalls schöne Restaurants, wie es da mit dem Kaffee steht kann ich leider nicht sagen.
Ich hoffe Lust auf Bern geweckt zu haben
Gruss Nils