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Alt 29.05.2009, 16:31
J_A_P J_A_P ist offline
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Standard Nur chemisch entkalken ?

Nachdem ich mit dem Marzocco 1er noch nicht richtig glücklich war, dachte ich mir ... reinige die Kiste mal von Grund auf. Entkalke den Kessel und die Brühgruppe und schau dann weiter.
Nun... das Ganze ist leider etwas schief gegangen. Brühgruppe und Kessel waren sehr fest miteinander verbunden. Trotz Rostlöser und Kriechöl riß ich den Kopf einer Schraube ab und entschied mich dann für das Ausbohren der Schrauben. Dies klappte bis auf eine Schraube auch ganz gut ... aber als ich bei einem besonders hartnäckigen Bohrloch den Gewindeschneider einsetzte, brach dieser mitten im Bohrloch ab ... und keine Möglichkeit ihn wieder zu entfernen. Jetzt habe ich mir einen neuen Brühkopf bestellt (Lehrgeld )

Meine Aufmerksamkeit gilt nun dem Alukessel. Der war recht gut angegriffen und Kalk war in einer Stärke von ca. 1/2 Milimeter auf dem Alu wie festgebacken. Trotz diverser Versuche mit original, und später Zitronensäure-Entkalker kaum eine Veränderung (Einwirkdauer ca. 45 Min) . Also versuchte ich den Kalk mit dem Schraubenzieher zu entfernen. Dies klappte viel besser.

Ich stelle mir nur gerade die Frage ... ist das die richtige Vorgehensweise? Habe ich was beim Entkalken falsch gemacht ... wenn ich mir hier die Fotos von Entkalten Teilen anschauen, dann gewinnt man den Eindruck man müßte mechanisch nichts mehr machen. Ist das wirklich so ... oder entfernt Ihr einen großen Teil des Kalks auch mechanisch? Und wie lange lasst Ihr Eure Teile danach in Weinsteinsäure etc. einweichen?

Auf jeden Fall lässt diese Aktion meinen Wunsch auf eine Maschine mit Kupferkomponenten wachsen. Nur erstmal muss die Gaggi wieder funktionieren .... damit ich nicht auf Espresso verzichten muss
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