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Alt 05.01.2010, 19:45
vilu vilu ist offline
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Standard AW: Biokaffee - Ausbeutung der Pflanzer?

wenn einem das soziale wohlergehen der kaffeebauern am herzen liegt, sollte man weniger nach bio sondern nach fair-trade schauen (wobei in der schweiz >60% davon auch bio sind). der vergleich zwischen dem erlös von konventionell und fair gehandeltem kaffee ist sicher wichtig, greift aber zu kurz. für eine nachhaltige entwicklung sind u.a. auch folgende punkte wichtig:
  • langfristigkeit: der weltmarkt unterliegt starken schwankungen, so dass durch überproduktion die existenz gerade kleiner marktteilnehmer schnell gefährdet ist. langfristige abnahmeverträge bieten eine gewisse (investitions-)sicherheit, auch wenn sie nicht alle ökonomischen rückschläge abfedern können.
  • soziale sicherheit: diese muss auch für die plantagenarbeiter und nicht nur die besitzer gewährleistet sein. auch wenn vorrangig mit kleinbauern und/oder kooperativen gehandelt wird, ist dies nicht in jedem fall möglich oder sinnvoll.
  • zugang zu bildung: ist für nachhaltigkeit selbstredend.
gute hintergrundinformationen zu entwicklungspolitischen fragen bietet für interessierte die erklärung von bern.

gruss vilu (der grad einen fair-bio mandheling geniesst)
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bezzera bz09, demoka 207
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