Hallo nochmals,
sorry, hatte ganz und gar übersehen, dass es bereits einen sehr ähnlichen Thread zum IRoast gab ^^’
Um das ganze trotzdem irgendwie, irgendwo, fortzusetzen:
Ich habe ein paar Testläufe mit vorsichtigen Modifikationen des IRoast (wie sie an mehreren Stellen im Netz [SweetMaria’s, Homeroast Mailinglist, private Pages] empfohlen werden= vorgenommen – hier die Ergebnisse:
Settings:
Stage 1 : 160 °C 7:00
Stage 2 : 176 °C 2:00
Stage 3 : 186 °C 1:00
1. Messung der Leistung:
Während des Röstvorgangs zwischen 1480 W – 1500 W – soweit also alles in Ordnung
Wen’s interessiert:
Während des Kühlvorgangs: 140 W
Im Stand-by-betrieb: 25 W
2. Befestigung des Chaffrings innerhalb des Chaffcollectors mit einem Stück mehrfach gefalteter Alufolie im konkaven Bereich des Chaffrings, um zu verhindern dass feine Kaffeehäutchen das obere Feinsieb am Luftausstrom verstopfen:
Röstverlauf fast vollkommen identisch. Röstung konnte bis zum Begin des 2. Cracks um 30 Sekunden verlängert werden.
Da sicherlich im Vergleich zur Orientierungsmessung auch einige andere Parameter (Umgebungstemperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, etc.) anders waren sicherlich kein relevanter Hinweis auf Besserung. Insgesamt mal wieder typisch überheizt.
Das Kaffeehäutchensieb war auch unverändert „verstopft“
3. Trotzdem nochmals ein (Extrem) Versuch mit dem Maximum an Alufolie als Gegendruck für den Chaffring:
Keine Änderungen zu 2.
Dazu sei gesagt, dass Maximum an Alufolie sich nur auf die Höhe der Faltung bezieht, nicht dass jemand denkt oben war alles mit Alufolie zugestopft
4. Modifikation für überheizende IRoasts nach:
http://www.sweetmarias.com/hearthwar...ttipsheet.html
[unter: Quick Alteration to Chaff Collector for iRoasts that are running too dark.]
Effekt der Modifikation: unterer Ring des Chaff Collectors sitzt in anderer Höhe, da die anderen Schraublöcher ebenfalls geringfügig höher sitzen. Der Chaff Ring liegt jetzt beim Schließen des Collectors sehr eng oben an. Scheint alles sehr dicht verschlossen, sogar so dicht, dass die Schrauben minimal wieder gelockert werden mussten, da der Collector sich sonst nicht schließen ließ.
Röstung dauerte eine knappe Minute länger. Die Temperatur, welche sonst bis 209°C/213°C im ersten Programmschritt anstieg konnte ab 200 °C wirklich konstant gehalten werden. Bei Einsetzen des 2. Stages stieg die Temperatur bis auf 209 °C und wurde dort konstant gehalten.
5. Röstung ohne Chaff Ring
Scheint völlig sinnfrei zu sein diese Alternative: Die Leistung des Rösters steigt auf 1545 W an. Nach anfänglich geringeren Temperaturen über die erste Minute steigt die Temperatur danach umso schneller und unaufhaltsamer auf 211+ °C. Röstdauer verkürzt auf knapp über 6 Minuten. Zwischenzeitlich ab 209°C heizte der Röster nur noch mit 1100 W bzw. 1035 W Leistung. Machte aber auch keinen Unterschied, der 1 Crack ging beinahe nahtlos in den zweiten über. Problem hierbei schien, dass die Bohnenbewegung erheblich reduziert war. Grund dafür dürfte gewesen sein, dass die Abluftsiebe oben vollkommen von Kaffeehäutchen verstopft waren.
6. Röstung ohne Bohnen
Eingestellte Temperatur von 160 °C in kürzester Zeit überschritten – abgebrochen,
Mein Fazit: Absolut nutzloses frustrierendes Gerät in Hinblick auf so genannte „Programmierfähigkeit“. Mir hat’s erstmal die Lust aufs weitere Rösten dahingeröstet – sehr schade.
Mir scheint das größte Problem zu sein, daß der Röster nie unter 200 °C versucht zu regeln.
Wohlmöglich konnte da wer nicht wirklich mit Fahrenheit und Celsius umgehen ?