Espresso direkt im "Espressohaus" - das Leben auf der Insel
Eins vorweg. Wenn ihr ins "Espressohaus" gehen wollt, braucht ihr Geduld. Ein wenig zumindestens. Denn das Espressohaus oder besser das ehemalige „Pflasterzollhaus“ liegt wie ein gestrandetes Schiff - als Verkehsinsel - mitten im tosenden Fürther Verkehrsozean in der Billinganlage.
(siehe auch
http://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Billinganlage
Der Besitzer Herr Michael F. Hößl und sein Hund haben dafür die Ruhe weg.
In den beiden Etagen des Hauses findet man merkwürdige Exemplare der Entwicklungsgeschichte von Kaffeemaschinen, die einen wie Kunstwerke anmuten.
Ebenerdig ist der Bar- und Schankbereich, bei schönem Wetter wird auch draußen serviert. In der Etage findet man den Verkaufsraum für hochwertige Siebträgermaschinen, Mühlen und Zubehör. Hier im Kaffee Netz oft verachtet, bereichern im Erdgeschoß neuste Kollektionen von Jura und Saeco Vollautomaten das Programm.
Es wurde ausgeschenkt ein Doppio aus Schreyögg Kaffee Espresso - Exquisit. Diese Mischung ist nach Herstellerangaben der Prestigekaffee der Rösterei Schreyoegg aus Rabland. 80 % Arabica 20 % Robusta.
Herr Hößl versteht sein Handwerk, der Doppio ist wunderbar heiß, mit Aromen von Nüssen, Holz, Lakritz, etwas Schokoanklang.Sicherlich auch gut für Capus. Ich ordere einen zweiten Doppelten, dazu ein Stück Guglhupf. Der Weg hat sich gelohnt.
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