Einige Tage später mal ein kurzer Bericht von mir! An meinem Geburtstag habe ich mit meiner Familie Berlin besucht, Samstag nachmittag ging es ins Kaffeemuseum. Ich war sehr überrascht, denn ich wurde vorher von meinem musikstudierenden Bruder überzeugt, jetzt ein Konzert in Zwölftonmusik über mich ergehen lassen zu müssen. Plötzlich standen wir dann aber vor einem Schild mit der Aufschrift "Kaffee-Informations-Zentrum", da begann es in mir zu dämmern.
Der Besuch in dem kleinen, aber bis unters Dach mit Maschinen und Informationen vollen Museum (geleitet von Comkaff und seiner Frau, die uns sehr nett empfangen haben) hat etwa zwei bis drei Stunden gedauert, es war wirklich klasse.
Erst wurde geröstet, dann wurde alles zu den verschiedenen Zubereitungsmethoden erzählt und am Ende verkosteten wir drei Kaffees (Sidamo, Java, Supremo).
Dabei wurde nicht nur das professionelle Schlürfen gelehrt, sondern am Ende konnten wir auch alle den Geruch grüner Erbsen von dem Geruch reifer Johannisbeeren unterscheiden. ComKaff hat wirklich ein breites Wissen und konnte uns alle Nachfragen (von der tropfenden Minna bis zum Kaffeeanbau in Vietnam) beantworten.
Der Cappu mit der Barmischung schmeckte dann auch hervorragend - und nächstes Mal klappt sicher auch die Latte Art perfekt (SCNR

)

Am Ende konnte man noch frischen Kaffee kaufen, ich musste aber leider darauf verzichten, denn leider war bzw. bin ich die nächste Zeit nie zu Hause (daher auch der späte Bericht), so dass der Kaffee dann schon alt gewesen wär, wenn er endlich in die Mühle gekommen wäre. Nächstes Mal nehme ich aber bestimmt was mit, denn an der Qualität lag es nicht
Im Ganzen von mir eine große Empfehlung! Klein, sehr informativ, gemütlich und wirklich nett - ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.