AW: Hier entsteht ein Cafe
So wir sind wieder zurück aus Berlin. Seit Donnerstag hatte es unaufhörlich stark geregnet. Das ist mir wirklich noch nie passiert, aber egal...
Leider war auch unser Zeitplan ein wenig straff, so dass wir letztendlich nur ins "No Fire No Glory" gegangen bzw. geschwommen sind. Am Samstag gegen 09:00 Uhr bin ich im Hotel aufgewacht (lange nicht mehr so gut auf einem Hotelbett geschlafen) und war bereits in heller Panik, dass wir ob der Hippen Mütter im Prenzlauer Berg keinen Platz mehr bekommen würden. Als wir dann um 10:30 Uhr endlich in der Rykestraße ankamen, musste ich erstmal verwundert auf die Uhr schauen. Es war wirklich absolut leer, sprich wir waren die einzigen beiden Gäste
Der Regen und die Schulferien waren da wohl unser Glück. Wir haben dann auf dem herrlich bequemen Ledersofa Platz genommen und jew. erstmal ein kleines Frühstück mit Croissants und selbstgemachter Marmelade bestellt. Die Cappus waren sehr sehr lecker, einen besseren Milchschaum habe ich noch nicht erlebt. Die Cappus wurden von der Barista mit absoluter Hingabe zubereitet und schmeckten wirklich toll. Die Bohnen waren von den BonanzaCoffeeHeroes Berlin. Mir ist nicht bekannt, wie das NFNG vor dem Umzug war und/oder welcher Laden vorher in der Rykestraße war, aber mit hat die Atmosphäre wirklich sehr gut gefallen. Allein die Maschine mit den beiden Jazzer-Mühlen und dann erst die alte Kasse. Herrlich. Hier ein kleiner Eindruck:

Anschließend bestellte ich noch einen Espresso. Die Bohnen kamen von der Coffee Collective Copenhagen und haben mich wirklich aus den Socken gehauen. Solch einen Espressogeschmack kannte ich vorher nicht. Eine sehr deutliche Säure mit Geschmack von Zitrone. Wieder brachte die Barista den Espresso und erklärte wirklich freundlich die Hintergründe. Es ist sicherlich kein Espresso für jeden Tag, aber eine wirklich spannende Erfahrung.
Für das NFNG kann ich eine ganz deutliche Empfehlung aussprechen und werde beim nächsten Berlin Besuch sicher wieder dort hingehen. Vielleicht spielt dann auch das Wetter mit.
Die ausschließlich englisch sprechende Barista (wobei mich interessieren würde, wo sie herkommt. Ich tippe auf Schweden oder Dänemark), war ebenfalls dort. Mir ist etwas schleierhaft, warum man kritisiert, dass sie nur englisch spricht? Zum einen sollte die Englischkenntnisse für eine Kaffeebestellung wohl doch reichen und zum anderen finde ich es sehr gut, wenn Einflüsse anderer "Kaffeekulturen" bei uns einfließen.
Bekommt man diese Milchtüten eigentlich speziell in Berlin, denn sowas hatte ich bisher auch noch nicht gesehen.
VBM Domobar Nero
Mazzer Super Jolly: Fausto Monaco
Warten auf: Mini Grimac La Uno
Ein Leben ohne Espresso ist möglich aber sinnlos.
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