AW: Karbonathärte des Wassers in Berlin
Ich steuere meine Messwerte (gemessen mit JBL Easy Test Set, eher nicht zu empfehlen da recht „grobgerastert“ und schlecht ablesbar) bei. Die Werte waren über einen Zeitraum von 4 Wochen ohne Filterwechsel konstant:
Berliner Leitungswasser:
GH 14-21
KH 6-10
pH 7,6
Brita-Filter:
GH 7-14
KH 0
pH 6,4
Aufsteck-Ionentauscher für den Ansaugschlauch im Tank:
GH 4-7
KH 6
pH 7,2
Richtig plausibel (bzw. kompatibel zu meinem angelesenen „Wissen“) finde ich die Messwerte nicht, aber es waren – wie gesagt – viele Messungen mit konstanten Ergebnissen. Interessant ist noch, dass der Aufsteckfilter das Wasser zwar weicher macht – das aus der Brühgruppe entnommene Boilerwasser aber schon wieder etwas härter ist. Das weiche Wasser entkalkt den Boiler anscheinend im Zeitlupentempo.
Mein Wasserverbrauch betrug etwa 0,5 Liter / Tag für den Aufsteckfilter und 1,5 L / T für die Britakanne. Ich denke, die Aufsteckfilter taugen in Berlin für zirka 30 Liter Durchlauf, dann sollte ein neuer rein. Gekauft habe ich sie bei „dergabel“ für 2,93 Euro das Stück.
Der Aufsteckfilter hat sich für die Espressomaschine bewährt, Brita-Wasser nehme ich nur für Brühkaffee. Für Espresso ist es mir zu sauer. Übrigens wird auch durch Brita-Wasser ein bereits verkalkter Boiler wieder entkalkt. Dass manche mit Brita-Wasser ihre Espressomaschine füttern können, liegt teilweise vmtl. auch daran, dass in Gegenden mit nicht ganz so hartem Wasser wie Berlin weniger Kalk durch H+Ionen ersetzt wird und damit dort das Brita-Wasser weniger sauer ist. Der Aufsteckfilter ersetzt den Kalk durch Salz und hat daher einen weniger dramatischen Effekt auf den pH-Wert.
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Damit das gleich klar ist: Dein Espresso ist besser als meiner !
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