Diesmal ohne Fotoreportage, anonym und teilweise vor verschlossenen Türen, habe ich einige Locations in Potsdam zwischen den Toren (Brandenburger Tor, Jägertor, Nauener Tor) besucht.
Die Kaffeerösterei Junick in der Lindenstraße/ Ecke Gutenbergstraße bietet ein vielfältiges Angebot an Röstkaffee. Ich habe noch in Erinnerung, dass viele Amerikaner aus Mittelamerika vertreten waren. Im Gastraum steht ein 5 KG Probatröster, die zwei Räume sind in dunklem Holz mit traditionellem Schmuck gehalten, auf Regalen und in Vitrinen stehen alte Kaffeemühlen und Kaffeeblechdosen, hübsch anzusehen, das Kuchangebot ist (zumindest sonntags) groß und auch sehr lekker. Eine 2-gruppige Carimali sowie eine Mazzer und eine Nuova Simonelli Mühle sorgen für einen lekkeren Cappuccino (mit Trockenschaumhäubchen und Kakaopulver).
Es herrschte geschäftiges Treiben, alle Tische waren besetzt, umringt von jungen Familien und Paaren. Der Chef wurde von zwei jungen Mitarbeiterinnen unterstütz.
Die Espressionisten in der Gutenbergstraße 27 sind ein kleines Fachgeschäft für Siebträgermaschinen und italienischen Espresso mit nett gemachter Ausstattung in der Gestalt von hübsch arrangierten Holzkisten.
Im Schaufenster stand eine orangefarbene Ascaso Siebträgermaschine für zuhause, außen hängt ein Schild, das für Caffè Martella wirbt. Leider war der Laden am Sonntag geschlossen. Durch das Schaufenster hindurch war ein vorderer und ein hinterer Raum zu sehen, der Eingang ist vermutlich in der Druchfahrt des Hauses, denn eine Tür zur Strasse war nicht vorhanden.
Als weitere Ziele hatte ich mir Daily Coffee aufgeschrieben, es mir jedoch verkniffen, reinzugehen, denn es erinnerte mich von aussen doch zu sehr an Starbucks. Eine Filiale ist an der Gutenbergstraße Ecke Friedrich-Ebert Straße, eine weiter 200m weiter am Nauener Tor.
Ein ganz besonderes Erlebnis, das allerdings nichts mit dem Thema Kaffee zu tun hat, war der Stoffmarkt auf dem Schlossplatz. Was in Berlin in türkischer Hand ist, war in Potsdam sehr durchmischt mit einem hohen Anteil an jungen Designerinnen. So gab es neben einem Stand mit Stoffen aus dem Senegal einen Stand mit Stoffen aus Japan - sehr interessanter Markt! Empfehlen kann ich die XXL Pommes mit Ketchup und Mayo zum selbst Bedienen.


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