Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 22
  1. #1
    abf Gast

    Standard Reine Kaffeesorten - Das Edelste, was es gibt

    Höchster Genuss und reinstes Aroma,

    traditionellen Kaffee, handgemahlen, handgebrüht das gibts bei mir.
    Kaffee aus dem Supermarkt, Kiosk, Kaufhalle & Co. kenne ich zur Genüge. Meistens handelt es sich um Kaffeemischungen verschiedenster Kaffeemarken. Ob Cappuccino, Espresso, Latte Macchiato (Milchkaffee), Mokka usw. oder einfach Kaffee, egal.

    Besser als Kaffee & Co.
    Dann eine neue Erfahrung - ein Kaffee wie jeder andere, dachte ich. Auf der Tüte stand u.a. "100% Arabica", "Hochlandkaffee", biologischer Anbau", "... aus den Anden". Das Aroma fruchtig, exotisch, dunkel, leicht würzig - der Geschmack kräftig, rein, mild und eine Weichheit .... Ich kannte einige gute Kaffee's, aber das ....
    Also gibt es wesentlich Besseres, ich forschte nach, probierte und tatsächlich noch mehr, nur nicht in den normalen Geschäften und Supermärkten (siehe Anhang).

    Im Internet gibts eine Menge Kaffee-Anbieter, oft auch nur die übliche Supermarkt-Ware. Wobei es sich fast immer nur um Kaffeemischungen handelt, was jedoch in den seltensten Fällen auf der Verpackung steht. Warum Mischungen, weil die meisten Kaffeesorten erst in einer Mischung zu einem "genießbaren" Kaffeegenuss werden. Leider nutzen das viele Hersteller aus und mischen hauptsächlich minderwertige Kaffee's miteinander. Diese vertreiben sie dann mit Auslobungen wie Exquisit, Premium, röstfrisch, Spitzenqualität, 100% Arabica, reinster Hochlandkaffee oder Auslese und alles in Verbindung mit ihrem großen, bekannten und beworbenen Kaffeemarkennamen.


    Die reinen unverfälschten
    Aber auch einige mit "reinen" Kaffeesorten sind im Internet zu finden. Viele von denen haben nur 3 - 5 Kaffeesorten im Angebot, nur wenige haben ein umfangreicheres Angebot.
    Einige haben vielleicht schon was vom Jamaica Blue Mountain gehört, aber wissen kaum was damit anzufangen. Das ist eine "Kaffeesorte", auch als sortenreine Kaffee's bezeichnet. Die alleine genossen einen vollendeten, aromatischen, ausgewogenen und runden Kaffee ergibt.

    - - - Bloß nicht mit einer anderen Sorte mischen, daß würde dem Aroma nur schaden, es sind eben die besten Kaffee's der Welt, die kann man nicht verbessern. - - -

    - - - Der Genuss einer "reinen" Kaffeesorte ist absolut nicht vergleichbar mit dem Genuss einer Kaffeemischung. - - -

    (Ausgenommen hochwertigste Mischungen aus den reinsten Kaffeesorten).
    Bei den reinen Kaffeesorten , etwa 50 an der Zahl, handelt es sich hauptsächlich um Arabicakaffee.

    Der Jamaica Blue Mountain gilt als der pure Luxus und wird als der beste Kaffee der Welt angesehen - relativ teuer ca. 80,-€ pro 500g (wird als einzigster Rohkaffee im Holzfass geliefert).


    Und Espresso?
    Zur Zeit genieße ich Jemen Mokka Matari, köstlich - kräftig mit leichter Rotweinnote, der bei entsprechender Röstung auch als reiner Espresso was für verwöhnte Espressogenießer ist.
    Ebenfalls für Espresso geeignet die kräftigen Kenia-Kaffee's Kenia AA und Kenia Perlbohne. Immerhin besteht echter italienischer Espresso ja zu fast einem Drittel aus Kenia-Kaffee. An die Crema darf man aber keine großen Ansprüche stellen, denn die gibts nur in einer Kaffeemischung mit entsprechenden Robusta-Anteil.
    Über eins sollten sich Espressogenießer im Klaren sein, alle Geschmacksnuancen und das ganze Aroma - also das volle Potenzial - dieser Spitzenkaffee's kommt bei einem Espresso nicht zum tragen.

    - - - Durch die Röstung und die Zubereitung geht einiges verloren. - - -


    Die Elite
    Unübertroffen in Reinheit, Milde, Geschmack und Weichheit zum Beispiel Guatemala Antigua, Columbien "Cup of Exellence" und Brazil Fazenda Lagoa.

    Guatemala Antigua mit der kräftigste Kaffee den es gibt, echt Kaffee.
    Columbien "Cup of Exellence" der König aus Kolumbien.
    Brazil Fazenda Lagoa zwar milder Geschmack, aber exquisit schokoladig mit langem Nachgeschmack.

    KAFFEE, DIE VERSUCHUNG!!!

    Gruß
    Andreas


    Anhang
    Ausnahme: Ein absoluter Spitzenkaffee (reine Kaffeesorte) jetzt sogar im Supermarkt, im LIDL gibts den Costa Rica Tarrazu für unglaubliche 4,59 € pro 500g - natürlich ungemahlen.

  2. #2
    blu
    blu ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    15.11.2004
    Ort
    Freiburg
    Beiträge
    4.805

    Standard Re: Reine Kaffeesorten - Das Edelste, was es gibt

    Zitat Zitat von abf
    An die Crema darf man aber keine großen Ansprüche stellen, denn die gibts nur in einer Kaffeemischung mit entsprechenden Robusta-Anteil.
    hallo,
    das ist nicht ganz richtig: ist der arabica sehr frisch, dann hat er eine ebenbuertige crema.

    lg blu

    ps ist in den italiensichen mischungen tatsaechlich so viel kenia? kannst du noch mitteilen, wo ich informationen darueber finden kann? danke! mir war bislang nur bekannt, dass der brasilianische santos sehr gerne als basis verwendet wird.
    LM Linea, Gaggia Mini & Mazzer Robur & Gene cafe cbr 101
    Kaffeewiki & Röstereien weltweit & Cimbali-HowTos


  3. #3
    ttlamer ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    14.11.2004
    Beiträge
    311

    Standard

    Ich bin zwar auch ein Fan von Single Origins, aber ich würde das jetzt nicht überspitzen. Die Kaffeemischungen von qualitätsbewussten, mittelständigen Röstereien sind letztlich auch nur überlegte Kompositionen von reinsortigen Kaffees (was auch sonst?) und daher qualitativ nicht anders anzusiedeln, als die Einzelsorten. Insofern finde ich auch die Bezeichnung "edler" für Einzelsorten nicht passend.

    Was den Geschmack angeht, wird es sowieso höchst subjektiv. Manche bestehen auf das Ursprüngliche und möchte den gerösteten Kaffee genau so in die Tasse bekommen, wie er auf Plantage XYZ in ABC wuchs. Das ist teilweise nichtmal eine Frage des Geschmacks, sondern eine Einstellungssache. Mir wäre es z.b. am liebsten, wenn jeder Packung Kaffee noch ein Foto der Plantage beigelegt wird

    Genauso gut kann einem das aber auch völlig egal sein. Und wenn somit nur das Ergebnis in der Tasse zählt, dann bieten Mischungen sogar den Vorteil, dass durch die vielen Kombinationsmöglichkeiten sicher jeder seinen persönlichen Favorit finden kann. Zumal die Mischungen nicht willkürlich erfolgen, sondern auf u.U. jahrzehnter langer Erfahrung des Rösters basieren.
    La Cimbali Junior -- Rancilio Silvia -- Demoka 203

  4. #4
    chris_weinert ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    03.03.2006
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    1.061

    Standard Re: Reine Kaffeesorten - Das Edelste, was es gibt

    Zitat Zitat von abf
    Ebenfalls für Espresso geeignet die kräftigen Kenia-Kaffee's Kenia AA und Kenia Perlbohne. Immerhin besteht echter italienischer Espresso ja zu fast einem Drittel aus Kenia-Kaffee. An die Crema darf man aber keine großen Ansprüche stellen, denn die gibts nur in einer Kaffeemischung mit entsprechenden Robusta-Anteil.
    Sorry, aber das mit der Crema ist ein Anfängerirrglaube. Wenn man sich bei der Zubereitung "reingefunden" hat (Mahlgrad, Tampern, Brühtemperatur etc.), ist die Crema voll und rund. Gerade der Kenia AA von meinem Röster um die Ecke produziert eine Crema bis zum Abwinken. Vor allem ist die Arabica-Crema meistens "ehrlicher" als die Robusta-Crema, sie ist dichter und bleibt länger erhalten.

    Über eins sollten sich Espressogenießer im Klaren sein, alle Geschmacksnuancen und das ganze Aroma - also das volle Potenzial - dieser Spitzenkaffee's kommt bei einem Espresso nicht zum tragen.

    - - - Durch die Röstung und die Zubereitung geht einiges verloren. - - -
    Tja, das ist sicherlich auch eine Frage des Betrachtungspunktes. M.E. ist das Geschmackserlebnis einfach ein anderes bei Espresso, es ist eine andere "Sprache", könnte man sagen. Einige Sorten funktionieren dabei ganz gut, andere nicht. Die Espressozubereitung bietet auf der anderen Seite wiederum auch Geschmackserlebnisse, die einem bei der Brühguß-Zubereitung verwehrt bleiben.

    Insofern hat beides seine Reize, was man lieber mag, muß jeder selbst entscheiden.

    KAFFEE, DIE VERSUCHUNG!!!

    Gruß
    Andreas
    Ist das eigentlich ein Werbetext? Bei der reißerischen Schreibweise - wovon willst Du uns überzeugen, von dem wir noch nicht überzeugt sind?

    Was Du übrigens bei Deinen Bezugsquellen ganz vergessen hast, sind die lokalen Röstereien um die Ecke. Hier in Berlin z.B. gibt es einige, aber auch so Dinger wie Langen oder Mirella sind da zu erwähnen. Dort gibt es auch die sortenreinen Kaffees - nur in "frischer gehts kaum".

    Grüße,
    Chris

  5. #5
    koffeinschock ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    10.03.2005
    Ort
    Deidesheim
    Beiträge
    4.241

    Standard

    soso..in über 100 jahren espressokultur in italien sind die allesamt dem irrglauben aufgesessen, daß mischungen ebenbürtig den einzelsorten sein können....
    wie so oft: über geschmack lässt sich nicht streiten - schließlich hat jeder seinen eigenen. man könnte ja zb auf den gedanken kommen, daß single origins langweilig schmecken, während eben ein blend eine vielfalt an geschmäckern preisgibt. oder daß ein blend eben unvorteilhafte geschmäcker von den singles übertönt, vielleicht ausgewogener ist...
    aber das nur eine von vielen ansichten der dinge, die es da so gibt...
    Optimismus ist nur ein Mangel an Information.
    Conti 'Monaco PM', Anfim Super Caimano On Demand Titanium

    neues zuhause gesucht (als kombi!): vfa-expres Office Plus; ECM Casa Manuale;

  6. #6
    nobbi-4711 ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    21.12.2003
    Ort
    Würzburg/Magdeburg
    Beiträge
    4.735

    Standard

    Warum Blends? Ganz einfach:

    1. Die Masse will immer dasselbe. Also muss der Kaffee/Espresso immer gleich schmecken. Mit einem Single Origin ist das nahezu unmöglich. Kaffee ist schließlich immer noch ein Naturprodukt und schmeckt mit jeder Ernte anders

    2. Im Blend kann man einiges an billigen Füllbohnen verwenden, während der eigentliche Geschmack durch die Zugabe relativ geringer Mengen kräftigerer und aromareicherer Kaffees erreicht wird. Schließlich will nicht jeder 30 Euro fürs Kilo zahlen

    Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist der Blend also vorzuziehen. Und so muss ein Unternehmen immer denken (bis auf ab und zu mal ein Prestigeobjekt), sonst ist es nämlich recht schnell weg vom Markt...

    Greetings \\//

    Marcus
    Seit Jahren die erste Dallacorte Mini EX4 -> also Vorsicht, subjektiv

    Gehabt und wieder los: Marzocco GS3, PID-Silvia, Carimali UNO E, Bezzera 99 (brühdruckgetunt), Hebelchen-Pavoni

  7. #7
    coffeeslave ist offline Benutzer
    Registriert seit
    28.08.2006
    Ort
    Celle
    Beiträge
    67

    Standard

    Hier ein interessanter Artikel zum Thema von Mark Price (selbsternannter CoffeeGeek und "Vater" der gleichnamigen website) namens "Single Origin BrewHaHa".
    http://www.coffeekid.com/cafetalk/07-22-2006

    Fazit:
    Der Unterschied zwischen einer mit Sorgfalt und Anspruch gemachten Mischung ist so wie der zwischen Violin-Konzert und Symphonie.
    Ein Single Origin ist immer "eindimensional" (was nicht schlecht sein muss) - ein Blend immer eine Komposition.

    Natürlich werden Blends zu 95% aus wirtschaftlichen Gründen zusammengestellt. Diese aber kategorisch als schlechter zu bezeichnen, ist m.E. falsch.

    Die Barista der "World Barista Championship" verwenden z.B. ausschließlich Blends - so gut wie nie "single origins".

    Außerdem sind wohl viele "single origins" in Wirklichkeit ebenfalls Mischungen, denn sie stammen oft nicht von einer Farm, sondern "nur" aus einem Gebiet.

    Wenn man ganz spitzfindig sein will, sind angeblich sogar die Bohnen einer Farm unterschiedlich. Erinnere mich an ein Interview mit Klaus Thomson (portafilter Podcast Nr. 41), in welchem er von einer Reise zu einer Farm in Brasilien erzählt (Da Terra), welche die Bohnen der einzelnen Standorte der Kaffeebäume (Westhang, Osthang etc.) trennt.
    Der Unterschied sei schmeckbar!
    Vibiemme Domobar - Anfim Best - TORR Tamper

  8. #8
    Achim123 ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    23.02.2006
    Ort
    Freiburg
    Beiträge
    119

    Standard

    Hallo Andreas,

    worüber am meisten gestritten wird ist wohl die Auslegung des individuellen Geschmacks. Ich habe bestimmt an die 100 verschiedene Sorten und Mischungen probiert. Reine und Mischungen, extem teure ( Blue Mountain) aber auch absolut billige Mischungen. Mir ging es dabei vor allem für mich selbst ein Urteil und eine Referenz zu finden. Wobei es für mich in einem sinn und massvollen Preis- Leistungsverhältnis stehen muß (Blue Mountain gehört da nicht mehr dazu).

    Mein Fazit, und damit widerspreche ich dir zu 100 %: Erst die perfekte Mischung macht den erstklassigen Espresso aus.

    Eine weitere Erfahrung: Dazu ist es keinesfalls notwendig, die hochpreisigen Kaffes zu verwenden. Aber das ist natürlich wie immer meine subjektive Meinung. Aber die hat sich eben erst nach vielen selbstauferlegten Tests so gebildet. Ich muss dazu sagen, auf die meisten hätte ich im Nachhinein lieber verzichtet, aber ich wollte mir eben ein eigenes Geschmacksbild erstellen, dass sicher absolut subjektiv ist. Aber das ist Geschmack eben immer (zumindest zum Großteil).

    Meiner Meinung nach ist es bei den Mischungen ähnlich einem Parfum, das Geheimnis steckt vor allem in der entsprechenden Mischung.

    Grüße

    Achim
    Brewtus II, vorher ECM

  9. #9
    nobbi-4711 ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    21.12.2003
    Ort
    Würzburg/Magdeburg
    Beiträge
    4.735

    Standard

    Ein weiterer Grund für Blends, der mir vorher entfallen war:

    Der Corporate Taste (mal abgeleitet von Corporate Identity).

    Es muss das Ziel des Unternehmens sein, dass der eigene Kaffee am Geschmack wiedererkannt wird. Das sichert die Kundschaft, denn wer sich mit dem Blend angefreundet hat, wird ihn wieder kaufen. Bei einem Haufen Anbieter derselben Single Origins hätte der einzelne keinerlei Alleinstellungsmerkmal mehr, weil die Single Origins verschiedener Anbieter mangels "Spielmöglichkeiten" in der Mischung nahezu gleich schmecken würden.


    Ein mir bekanntes Bsp ist der Gran Aroma von Casa del Caffe. Ich hab noch selten einen Espresso getrunken, der eine so hervorragend abgestimmte Cuvee zur Grundlage hatte. Fantastische Qualität und hoher Wiedererkennungswert.

    By the way: die berühmten (und völlig überpreisten) Bordeaux-Weine sind nahezu sämtlich Cuvees...

    Greetings \\//

    Marcus
    Seit Jahren die erste Dallacorte Mini EX4 -> also Vorsicht, subjektiv

    Gehabt und wieder los: Marzocco GS3, PID-Silvia, Carimali UNO E, Bezzera 99 (brühdruckgetunt), Hebelchen-Pavoni

  10. #10
    Walter_ ist offline Moderator
    Registriert seit
    27.02.2005
    Ort
    Graz
    Beiträge
    3.639

    Standard

    Zitat Zitat von nobbi-4711
    By the way: die berühmten (und völlig überpreisten) Bordeaux-Weine sind nahezu sämtlich Cuvees...
    Richtig, und eine gute Cuvee kann was ganz Delikates sein (und z.B. in Bella Italia gibt's Cuvees mit gleicher oder ähnlicher Zusammensetzung und Qualität wie die vielgepriesenen Bordeaux -- und oft zu wesentlich freundlicheren Preisen). Aber ein guter Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc oder Merlot kann - auf sich alleine gestellt - ebenso gut oder sogar noch besser sein, wenn er kunstvoll gekeltert ist.

    Über Geschmack ist eben nicht - oder ganz trefflich - zu streiten.

    Eine ganz ähnliche Situation gibt's auch bei den Scotch Whiskys, wobei dort die Mehrzahl der Gourmets die Single-Malts zu bevorzugen scheint.

    Ich tendiere in allen drei Fällen, bei Wein, Whisky und Kaffee, eher zu den Reinsorten. Und die meisten der Single-Origin Bohnen die ich verwende empfinde ich nicht als eindimensional oder langweilig, ganz im Gegenteil: viele SOs finde ich nachgerade komplex, differenziert und geschmacklich hochentwickelt, während ich an der Mehrzahl der Mischungen die ich bisher verkostet habe eher wenig Freude hatte.

    Flache, uninteressante und langweilige Vertreter der jeweiligen Zunft gibt es da wie dort, genauso so wie es die hochinteressanten und köstlichen gibt. Pauschal zu behaupten das eine oder das andere wäre besser, geht meines Erachtens am Kern der Sache vorbei...

    Aber nachdem (geschmackliches) Corporate Design, Preis und ein gleichbleibender, reproduzierbarer Geschmack über Saisonen hinweg wichtige Kriterien für einen "Markenkaffee" sind, ist es naheliegend, daß die Mehrzahl der Röstungen als Blends auf den Markt kommen.
    fa' zoccu hai di fari e li fatti d'àutru nun guardari....

Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Google Suche
Reklame

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36