Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    MichaelV ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Eigenartiger Lauf von Faustos Malabar

    Beim weihnachtlichen München-Besuch konnte ich endlich auch mal Fausts Café besuchen. Bei der Gelegenheit habe ich mir eine Packung des legendären Monsooned Malabar gekauft. Am bodenlosen ST lässt sich nun ein ganz eigenwilliger Lauf beobachten: Erst ein schönes Mäuseschwänzchen, nach etwa 10 sec. schwillt der Fluss deutlich an, wird dabei aber dicker und langsamer und beginnt fast honigartig zu tropfen. Das hält sicher weitere 10 sec. an, bis sich wieder ein gleichmäßigerer Fluss einstellt. Die Blondphase tritt sehr spät ein, allein danach zu urteilen, könnte man den Espresso glatt 40 sec. laufen lassen. Die Crema ist recht dunkel- rotbraun.

    Hat jemand eine Erklärung besonders für diese "Honigphase"?

    Michael

  2. #2
    KingCole ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Hast Du auch den Bitterton festgestellt, wie ihn andere Boardies in diesen Thema beschreiben?

    http://www.kaffee-netz.de/board/viewtopic.php?t=12646

    Mich interessiert der Kaffee auch, aber der Bitterton......

    Gruss, Alexander
    Gaggia Paros: Auf meiner Crema kann man Schlittschuhe laufen, gut, in diesen raren, glücklichen Momenten jedenfalls.
    ----
    Derzeit: Omcafe "Perla"; Olivier "No. 4"; HitList: No. 4; Manaresi 90/10; Omcafe Extrabon

  3. #3
    Hausbrandt ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Re: Eigenartiger Lauf von Faustos Malabar

    Zitat Zitat von MichaelV
    Beim weihnachtlichen München-Besuch konnte ich endlich auch mal Fausts Café besuchen. Bei der Gelegenheit habe ich mir eine Packung des legendären Monsooned Malabar gekauft. Am bodenlosen ST lässt sich nun ein ganz eigenwilliger Lauf beobachten: Erst ein schönes Mäuseschwänzchen, nach etwa 10 sec. schwillt der Fluss deutlich an, wird dabei aber dicker und langsamer und beginnt fast honigartig zu tropfen. Das hält sicher weitere 10 sec. an, bis sich wieder ein gleichmäßigerer Fluss einstellt. Die Blondphase tritt sehr spät ein, allein danach zu urteilen, könnte man den Espresso glatt 40 sec. laufen lassen. Die Crema ist recht dunkel- rotbraun.

    Hat jemand eine Erklärung besonders für diese "Honigphase"?

    Michael
    Nein, aber mir geht es beim Malabar genauso - Ich dachte erst, ich hätte nicht richtig getampert - aber genau das gleiche Phänomen hatte ich bei jedem shot.
    Rocket Cellini Evoluzione; Mazzer Mini Electronic B

    V.F.A. Torino und Demoka 203

  4. #4
    MichaelV ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Zitat Zitat von KingCole
    Hast Du auch den Bitterton festgestellt, wie ihn andere Boardies in diesen Thema beschreiben?

    http://www.kaffee-netz.de/board/viewtopic.php?t=12646

    Mich interessiert der Kaffee auch, aber der Bitterton......

    Gruss, Alexander
    Nichts was mich stören würde. Vielleicht ist aber auch folgender Hinweis von Faust hilfreich: Er riet, den Malabar ein Weilchen "nachreifen" zu lassen und nicht gleich nach der Röstung zu trinken, erst nach ein bis zwei Wochen würden sich die Aromen richtig ausbalancieren.

    Michael

  5. #5
    wilfried ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Re: Eigenartiger Lauf von Faustos Malabar

    Zitat Zitat von MichaelV
    Hat jemand eine Erklärung besonders für diese "Honigphase"?
    Michael
    Hallo und guten abend,
    die Einstellungen Mahlgrad etc. kenne ich nicht, Kaffee ist frisch, klar doch, wo sollte Hari alten Kaffee her haben
    gehe von folgender Annahme aus: so grob als möglich gemahlen, gut getampert, die Menge bei 8-bzw 15-16 gramm. wenn aus DC so 95-96 Grad Brühtemp. Preinfusion 2 sec.

    Erklärung:
    es bilden sich in der Phase "Mäuseschwänzchen" keine Kanäle. Das Kaffeemehl wird bei dieser so grob als möglichen Mahlung gleichmäßig durchströmt. Somit eine sehr gute Extraktion. Herausgelöst werden da die für die Crema verantwortlichen Öle. Kaffee quillt weiter auf und es läuft langsamer.
    Ist der Malabar zu frisch:
    werden nach der Mäuseschwänzchenphase, zu schnell zu viel ( 1 Tag nach der Röstung kommt bei mir ein richtiger Schwall an Gasblasen heraus)
    dieser Stoffe herausgelöst.
    Die Folge sind Kanäle, nur noch Extraktion in diesen durchflossenen Bereichen.Es wird nur dort und dann auch sehr stark extraktiert.

    Und das schmeckt dann klar bitter.
    Kann es so sein oder Widerspruch von einer Seite
    Gruß wilfried
    Dalla Corte Mini, CimbaliMax, Ascaso,CBR-101

  6. #6
    nobbi-4711 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Haris Malabar braucht 95 Grad (also 100 auf der DC-Skala ), dann schmeckt er unglaublich intensiv nach schwach entöltem Kakao. Inclusive dessen Bitternoten. Aber das sind Bitternoten, bei denen Zucker und/oder Milch wirklich helfen.

    Greetings \\//

    Marcus
    Seit Jahren die erste Dallacorte Mini EX4 -> also Vorsicht, subjektiv

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  7. #7
    chris_weinert ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Re: Eigenartiger Lauf von Faustos Malabar

    Zitat Zitat von wilfried
    Ist der Malabar zu frisch:
    werden nach der Mäuseschwänzchenphase, zu schnell zu viel ( 1 Tag nach der Röstung kommt bei mir ein richtiger Schwall an Gasblasen heraus)
    dieser Stoffe herausgelöst.
    Interessant. Hatte das Phänomen nämlich vor einiger Zeit auch mal mit Haris Malabar. Mit dem ebenfalls frisch gerösteten von Impala hier um die Ecke bei mir tritt das nicht auf. Woher kommt der Unterschied?

    Grüße,
    Chris
    In Benutzung: Carimali Uno + Mazzer Kony + Paderno

    +++ Die ultimative Anleitung in der Kaffeewiki zum Milchaufschäumen und Latte Art +++

  8. #8
    nobbi-4711 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Vielleicht liegt der Impala erst mal ne Zeitlang in den Schütten, bevor Du ihn kriegst?

    Ich kenn das Phänomen auch von Caffe Excelsior, den ich in Ösi benutzt hab. Der wird m.W. direkt nach dem Rösten eingetütet. Den musste man immer mind 6 Std (Empfehlung des Rösters) nach dem Öffnen ruhen lassen, dann gings sehr schön.

    Greetings \\//

    Marcus
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