Langen hat eine Ecuador-Espresso-Röstung im Programm, kennt die jemand schon? Ist die auch wie der Tatico TransFair?
Langen hat eine Ecuador-Espresso-Röstung im Programm, kennt die jemand schon? Ist die auch wie der Tatico TransFair?
guck mal hier: Transfair-Produkte jetzt auch beim Discounter
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Ah, danke für die Auflärung.
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Da der Tatico meine "Haus- und Hofmarke" für meine mobile Kaffeebar ist habe nachgehakt, auf deren Internetseite habe ich auch noch einen Text dazu gefunden, ließ sich jedoch nicht verlinken :
TransFair ohne Langen Kaffee
Das TransFair-Gütesiegel für fair gehandelte Produkte wird künftig auch in den Regalen der Discounter zu finden sein. Für mich ist das nicht nachvollziehbar. Ich werde meinen seit 15 Jahren bestehenden Lizenzvertrag kündigen.
Ich bin nicht grundsätzlich gegen den fairen Handel, aber ich distanziere mich davon, weil fair gehandelte Produkte meiner Meinung nach nicht, wie es hier passiert, als Marketing-Werkzeug benutzt werden dürfen.
Wir sind gerechter, nachhaltiger und näher dran an Kunden und Produzenten und vertreten einen christlichen, ethischen und moralischen Ansatz. Ich betone ausdrücklich, dass ich die Sorgen und Nöte der Kaffeebauern in Mexiko kenne, denn ich bin regelmäßig vor Ort, um mich von der Qualität der Kaffeebohnen und den gerechten Arbeitsbedingungen zu überzeugen. So pflege ich die seit Jahren gewachsenen Kontakte dorthin und weiß, wovon ich rede. Ich habe Verbindungen zum Ursprung und kann so unmittelbar Einfluss nehmen auf die Qualität der Bohnen. Damit gebe ich den Verbrauchern Vertrauen.
Der Konsument soll dafür sensibilisiert werden, nicht nur über den Preis, sondern nach qualitativen und ethischen Gesichtspunkten einzukaufen, und das kann nicht gelingen, indem einfach das TransFair-Siegel auf die Verpackung geklebt und das Produkt ins Verkaufsregal gestellt wird. Das ist meiner Ansicht nach nicht ausreichend, um den Käufer zum Nachdenken anzuregen.
Fair gehandelte Produkte wird es bei Langen Kaffee natürlich weiterhin geben, denn diese sind einer der Grundbausteine in unserer Firmenphilosophie.
Gemeinsam mit meinen Mitarbeitern setze ich mich seit Jahrzehnten dafür ein, wirtschaftlich benachteiligten Menschen wie denen aus der kleinen Kaffee-Kooperative J`Amteletic im Süden von Mexiko, genauer in Chiapas, zu helfen, sich aus eigener Kraft und durch faire Handelsbeziehungen einen angemessenen Lebensstandard zu sichern.
Dafür zahle ich den Kaffeebauern Preise, die die Produktionskosten decken und zusätzliches Geld für Entwicklungs- und Gemeinschaftsaufgaben einbringen. Das wird auch in Zukunft so sein.
Ich kann mich jedes Jahr bei meinen Besuchen davon überzeugen, dass dies Wirkung gezeigt hat.
Ich vermute, dass die Einkäufer bzw. Entscheider bei den Discountern noch nie einen Fuß in eine Kaffeeplantage von Kleinbauern gesetzt haben.
Ist denn das System TransFair noch glaubwürdig und nachhaltig, wenn auf den Verpackungen der Großindustrie das TransFair-Siegel klebt?
Ich glaube NEIN. Deshalb geht Langen Kaffee in Zukunft alternative Wege.
Letztlich ist mir persönlich ein Siegel egal, genauso wie das "Bio"-Siegel seit einiger Zeit auf dem Tatico, hauptsache ich habe Vertrauen in die Rösterei und deren Produkt.
Gruß
Holger
Ich habe ja schon in einigen Beiträgen erklärt, daß - und warum - ich nicht (mehr) besonders viel von FLO zertifiziertem FairTrade halte und daß es m.E. wesentlich bessere und effizientere Wege gibt die betroffenen Kaffeebauern zu unterstützen. Insofern sehe ich diesen Schritt von Langen als absolut positiv und begrüßenswert.
Bedauerlich finde ich nur, daß sich das FairTrade Siegel - und die diesbezügliche Werbekampagne - bereits derart massiv in den Köpfen vieler Konsumenten festgesetzt hat, daß sie nicht nur glauben, FairTrade würde sicherstellen, daß die Kaffeebauern einen wirklich fairen Preis für ihre Ware bekämen (was bei weitem nicht der Fall ist), sondern darüberhinaus oft noch glauben, daß FairTrade die einzig mögliche Art und Weise einer fairen Entlohnung für die betroffenen Produzenten darstellt.
Und daraus resultiert leider immer öfter, daß man sich als Röster der Kaffees einkauft, die den Kaffeebauern einen deutlich höheren Erlös als den FairTrade Preis bringen, trotzdem so manchem Konsumenten gegenüber rechtfertigen muß, warum die eigenen Packungen von keinem FairTrade-Label geschmückt werden und ob man denn den Produzenten gegenüber kein schlechtes Gewissen hätte....
fa' zoccu hai di fari e li fatti d'àutru nun guardari....
Den Ecuador jedenfalls kennt hier noch keiner?
Ich hab ihn probiert.
Er war für meinen Geschmack viel zu sauer.
Temperaturerhöhung hat auch nicht viel gebracht. Wobei ich nicht weiß wie bei mir die Temperatur wirklich ist. Ging eigentlich nur im Cappuccino gut.
Daher werde ich den nicht mehr kaufen. Mein Favorit ist jetzt der Langen Oscuro.
Oscar Pro
Eureka MCI M/T
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