Ich bin ehrlich gesagt etwas verwirrt.
Es gibt ja den Begriff "röstfrisch", der ja ein Qualitätsmerkmal ist. Klar, alte Bohnen schmecken nicht.
ABER: Wie röstfrisch muss oder besser darf Kaffee denn überhaupt sein, damit er seine volle Qualität zur Geltung bringt?
Hintergrund meiner Frage sind folgende Erkenntnisse und Aussagen
1. Ich telefonierte vor kurzem mit jemandem, der immer Passalaqcua im Angebot hat. Er sagte mir, "frisch" bedeuet, dass der Kaffe schon einige Zeit beim Röster(!) absichtlich gelegen hat, damit dieser ausgasen kann. Vorher sei der Kaffe nicht zu gebrauchen und erst nach ein paar Wochen werde der Kaffee verschickt.
2. Faustos Malabar: Selber erlebt, öfter im Board gelesen. Der Malabar braucht Zeit nach dem Rösten sonds wirds nix
3. Viele schwören auf Kleinröster, die "gestern geröstet, heute geliefert" praktizieren und schwärmen von der unglaublichen Frische.
So, und nun? Muss der Kaffe denn jetzt etwas liegen oder soll er gleich getrunken werden? Ists von Bohne zu Bohne unterschiedlich? Bilden wir uns am Ende gar was ein, weil der Kaffee nach dem Rösten luftdicht verpackt wird und sowieso -mangels Sauerstoff- in den ersten x Monaten nix verliert?
In der Hoffnung bald schlauer zu sein und meiner Vibi nur Gutes zu tun
Viele Grüße
Fritz


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