Hallo,
vor etwa vier Wochen hat mir ein Freund jeweils 250 g Espresso Marco und Espresso Roast von Coffestar aus Berlin mitgebracht. Die Kaffees waren in Papiertüten verpackt und ich hab sie auch deswegen gleich angebrochen und den Lucafe (Link zum Thread) aus Leipzig (onlineweg.de) erst Mal eingefroren.
Zuerst der Marco: Die Bohnen schienen mir recht hell und waren schon fast braungrau, nicht ölig und sie rochen nur schwach. Ich hatte riesige Probleme die Mühle einzustellen und nachdem ich die 250 g vermahlen hatte und kein trinkbares Ergebnis erzielt hatte, hab ich den Roast angebrochen. Der sah dunkler und öliger aus und roch vielversprechend, ließ sich aber auch nicht einfach verarbeiten. Zu Beginn des Bezugs kam richtig viel Kaffee ohne Crema aus aus dem Sieb regelrecht herausgeblubbert, erst nach einigen Sekunden wurde das das dann weniger und es gab dann auch ein wenig Crema. Wenn ich feiner gemahlen hab, zum Teil so fein dass die ziemlich großen Bohnen kaum noch zwischen die Scheiben der MCI rutschten, erreichte ich lediglich, daß nach der "Blubberphase" fast gar kein Kaffee mehr aus dem Sieb kam und der Bezug bis zu 1,5 Minuten dauerte. Der Kaffee schmeckte so oder so entsprechend bescheiden. Alle Variationen mit Tamping-Druck und Füllmenge nützten nichts. Häufig gabs auch noch Channeling.
Heute hab ich dann den Lucaffee aufgemacht, alles auf Anhieb, wirklich gleich beim ersten Bezug wieder bestens, leckere Emulsion, Mäuseschwänzchen, hatte schon fast vergessen was das bedeutet.
Nun hat natürlich die Simona keine Preinfusion, das Kaffemehl quillt erst beim Bezug, offensichtlich quillt der Coffeestar Roast besonders stark. Hätte eine Maschine mit Preinfusion hier abhilfe geschaffen? Oder hatte jemand schon ähnliche Probleme mit dem Espresso von Coffee Star?
Gruß
Jens


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