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08.11.2009, 14:14
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AW: Schweizer Espressosorten
Jetzt hab ich noch eine schweizer Sorte getestet und das bei verschiedenen Brühtemperaturen, wobei ich mich immer noch frage, ob der Milano nicht noch einen Hauch zu heiß gebrüht wurde (Rudiment des sehr kritischen Reinschmeckens aus der Zeit mit Dualboiler  ), aber noch niedriger würde ich den Kesseldruck meiner Handhebelmaschine nicht einstellen.
Der Rast Milano duftet primär sehr angenehm nach Marzipan, bildet wieder eine schöne Crema aus den duftig vermahlenen Bohnen, ist aber letztlich sehr süditalienisch kräftig, so daß er sich bestens gegen Milch im Latte Machiato durchsetzen kann. Er ist ein kerniger, erdiger Kaffee, dessen lieblicher Duft ein wenig täuscht, da er dann doch viel kräftiger schmeckt.
Säuerlich finde ich ihn nicht, sogar noch weniger als den Barista. Mir ist er pur etwas zu "stark", obwohl ich ihn aufgrund seiner Ergiebigkeit knapper dosiert hatte, für optimales Aroma dann aber die Kaffeemehlmenge wieder auf 15 g erhöht habe. Der Milano gehört zu den Sorten, die ich als Espresso mit Zucker genieße  Er hätte auch aus Neapel stammen können und kann Passalacqua die Hand schütteln
Demnächst folgt der heute beim Kaffischopp im Rahmen der "portofrei"-Jubiläumsaktion bestellte Badilatti.
Schreibt Ihr doch auch mal etwas zu den Röstungen aus der Schweiz
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Für den sporadischen Kaffee- od. Cappugenuss:
Technivorm Moccamaster KBT 741 (Melitta Papier-/Swissgoldfilter), Rancilio Silvia V3, Mahlkönig Vario Home V2 @Ökostrom. Aerobie Aeropress, Hario Slim.
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08.11.2009, 14:35
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Registriert seit: 12.02.2009
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AW: Schweizer Espressosorten
@cappufan
Falls du noch eine weitere schweizer Rösterei probieren möchtest...ich denke, für dich als Feinschmeckerin wären die Mischungen aus dem tessiner Hause "Pausa Caffé" sehr interessant! Meiner Meinung nach einer der vielfältigsten Kaffees aus unserem Alpenland, denn kaum ein anderer enthällt so viele Geschmacksnuancen (Mischung Gourmet und Miscela Bar).
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Grüezi, Tschüss und Ciao
Alessandro
Bezzera BZ07 DE
La Pavoni Europiccola
Mahlkönig Vario
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08.11.2009, 14:37
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Registriert seit: 08.07.2007
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AW: Schweizer Espressosorten
Danke für den Tipp, Alessandro, das merk ich mir! 
P.S. Hab ihn gerade bei Kaffischopp gefunden, der beide Sorten führt. Den Espresso Bar bestelle ich das nächste Mal, denn heute hab ich ja schon den Badilatti geordert und ich "muß" erst mal viele Bohnen verbrauchen...
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08.11.2009, 15:11
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AW: Schweizer Espressosorten
Zitat:
Zitat von cappufan
Säuerlich finde ich ihn nicht, sogar noch weniger als den Barista.
Schreibt Ihr doch auch mal etwas zu den Röstungen aus der Schweiz 
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OK - was zum Barista, von dem hatte ich eine kleine Probepackung: Wow, einen Kaffee zu finden, der NOCH weniger Säure hat als der Barista - das geht?
Ich mochte den Barista gern, schon sehr dunkel, RÖSTaroma ziemlich deutlich, will fein gemahlen werden, völlig unkompliziert in der geschmacklichen Wahrnehmung, also: gefällig, nach den Kaffees von Roger fast ein bisschen langweilig, aber vielleicht auch das, was viele suchen: Schoko, Nuss und eben nicht sauer.
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grimac mia; la pavoni stradivari europiccola (LMWDP #181); mazzer super jolly; mazzer mini; eureka mci; zassenhaus santiago; gene cbr 101
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08.11.2009, 20:09
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AW: Schweizer Espressosorten
Leider für Cappufan wohl nicht erreichbar - aber vielleicht nimmt Kaffischopp ihn ja noch ins Sortiment - ich liebe ganz besonders die Café Noir-Röstungen aus Zürich. Und da ich dort in der Nähe arbeite, bin ich ein wenig bei denen hängen geblieben, weil ich ihn immer ganz frisch bekommen kann. Meine beiden Lieblingssorten heissen ganz prosaisch Espresso und Crema, Crema machen aber beide, und wie. Sie haben Charakterer, sind beide sehr nussig, ohne Säure, der eine ein wenig weicher und eine Spur weniger dunkel geröstet, der Espresso dunkler und kräftiger. Ich nehme aber beide Sorten für Espresso. Da ich im Moment Pasmarose- Kaffee trinke und jetzt auch noch das Sonderröstungen-Päckchen von Roger eingetroffen ist, konnte ich meine Lieblingskaffees leider noch nicht in der neuen Ponte Vecchio testen, sonst müsste ich noch ein paar Mühlen mehr da stehen haben. Von Rast-Kaffee mochte ich den Latino Nr. 5 sehr gerne mit ein wenig Jamaika blue Mountain drin, den No. 2 fand ich hingegen sauer, bei den Espresso-Röstungen gefiel mit der Roma sehr gut, es war der erste dunkel geröstete Espresso aus der Vibiemme, den ich probierte und ohne Milch mochte. Habe ihn seither aber nicht mehr gehabt wegen Café Noir um die Ecke.. Am allerbesten von Rast schmeckte mir der äthiopische Wildkaffee Kayakel, einfach sensationell weich und rund und auch der Malabar, der, wie ich schon schrieb lustigerweise genauso aus der Mühle saut wie der vom Fausto. Mir schmeckte der Malabar von Rast besser, aber ich weiss leider nicht mehr warum genau. Bei Fausto hatte ich irgendwie einen aschigen Beigeschmack, aber den probierte ich auch mit meinen diversen Solis-Maschinen. Von Blaser Kaffee bin ich nicht so Fan, ich bekomme von denen immer uralte Kaffees, die auch so schmecken. Dafür machen sie tolle Pads, sehr schön verpackt auch noch. Und Pausa-Café hatte ich auch mal als Pad - der war sogar in dieser Form grosse Klasse. ich schliess mich der Empfehlung für Cappufan an, so wie ich bisher ihren Geschmack meine herausgelesen zu haben, wird sie ihn sehr mögen. Sehr gespannt bin ich auf die neuen Mischungen von Roger, bereits der erste Testkaffee, den ich hatte, lässt da auf Grosses hoffen. Ich hatte noch nie so einen wuchtigen, erdigen Espresso (kann aber an meiner bisherigen Art auszuwählen liegen), der mir so gut geschmeckt hat. Mehr verrate ich noch nicht, bin erst ganz am Anfang, und Roger soll es ja zuerst hören, wenn er schon so nett ist und uns mittesten lässt. Ach ja, um den Reigen fertigzumachen: von Bogen-Kaffee aus Schaffhausen hatte ich bisher nur den Mokka, den ich sehr gutmütig und gut finde für alle möglichen Zubereitungsarten. Ein unzickiger Kaffee, der zuverlässig Crema liefert. Ich mochte ihn als Espresso, als Cappuccino, aus der French Press und aus der Bialetti. Aber er ist nicht so ein Espresso, den man noch Stunden danach meint auf der Zunge nachzuschmecken. Danke übrigens noch an Cappufan wegen dem Arcafé Gorgona-Tipp. Dieser Espresso ist fruchtig auf eine sehr spezielle Art ohne sauer zu sein - faszinierend. Niemals hätte ich gedacht, als ich mich das erste Mal hier im Kaffeenetz einloggte, welche Tür ich da aufgestossen hatte. Ich wollte doch bloss eine solide und gute Kaffeemaschine kaufen...
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Quickmill 3000, Kenwood Filterkaffeemaschine Kmix mit Goldfilter, Aeropress - alle mit Mahlkönig Vario,
Hario Skerton Handmühle mit diversen Bialettis für die Ferien
Büro: Francis Francis X6 Trio
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10.11.2009, 22:54
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Registriert seit: 25.09.2009
Beiträge: 32
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AW: Schweizer Espressosorten
ich bin über diese seite auf café-noir gestossen, obwohl ich wohl schon x-fach daran vorbei gegangen bin. es ist aber so klein und eine strassenzeile im schatten der "hauptfussgängerpassage", dass wir es immer übersehen hatten. heute hab ich aufgrund der beratung die espresso-hausmischung gekauft, die recht gutmütig sein soll.
meine junge barista-karriere begann ich mit zwei päckchen blaser. da ich aber unbedingt mit dem einer-sieb die ersten gehversuche starten wollte (wer nicht hören will ...  ), waren die leer bevor ein ordentlicher espresso aus der maschine kam - dafür kann blaser nun gar nix. danach einen mittelwertigen fair-trade-kaffee aus dem weltladen (produziert bei la semeuse für claro), der aber wohl schon etwas abgehangen war. der kaffee schmeckte meist leicht verbrannt und bitter. immerhin konnte ich damit üben. danach den malabar von la semeuse, ca. 1 monat alt. war schon besser und es gelang mir mehr und mehr, das leicht verbrannte und die bitternoten zu reduzieren. als ich heute morgen zur not auf den claro-kaffee zurückgreifen musste, schmeckte dieser diesmal sogar trinkbar.
heute dann den "café-noir" in die maschine. die bohnen rochen schon mal viel frischer (1 woche alt) und der mahlgrad passte ordentlich. der espresso bot viel mehr crema (robusta anteil) und spielte in einer ganz anderen liga. auch wenn ich weit davon entfernt bin, die einzelnen geschmacksnoten heraus zu kristallisieren, konnte ich den unterschied wohltuend schmecken.
morgen mittwoch feiert das café sein 3-jähriges jubiläum. ein kurzes vorbeischauen dürfte sich nach aussage der verkäuferin lohnen.
gruss vilu
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bezzera bz09, demoka 207
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11.11.2009, 09:23
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AW: Schweizer Espressosorten
Freut mich zu hören, dass Café Noir noch weitere Anhänger findet. Danke für den Tipp wegen dem Jubiläum. Bin heute sowieso ganz in der Nähe zum Mittagessen und werde sicher mal reinschauen.
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11.11.2009, 11:36
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AW: Schweizer Espressosorten
Hmmm....den Badilatti Espresso Bar finde ich köstlich, der ist ganz nach meinem Geschmack  Als Cappu tiefzartbitterschokoladig, könnte kaum leckerer sein. Auch pur als Espresso gefällt er mir ausgesprochen gut (ungesüßter Doppio), denn er schmeckt nach Marzipankartoffel, deutlich nussig bei viel Marzipanaroma, leicht säuerlich, schokoladig und ist dabei angenehm intensiv ohne daß es zu viel wäre. Er ist auch erfreulich einfach handzuhaben und läuft mit dicker Crema (20% Robusta, außerdem Malabar). (Dank an Determann für die Empfehlung).
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11.11.2009, 12:56
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AW: Schweizer Espressosorten
Zitat:
Zitat von cappufan
Als Cappu tiefzartbitterschokoladig, könnte kaum leckerer sein. Auch pur als Espresso gefällt er mir ausgesprochen gut (ungesüßter Doppio)
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Offensichtlich sah man das an den Schweizer Baristameisterschaften 2007 in Bern genauso. Dort wurde der Badilatti Espresso als Bester Espresso in der Schweiz 2007 ausgezeichnet.
Joh.
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Meine Maschinen: CBC Royal Giove PID, Spinel Pinocchio, Olympia Express Cremina
Meine Mühlen: Mahlkönig Vario 2, ECM Casa, Mahlkönig Guatemala, Stawert VTA 6
Mein Handfilter: Aeropress und Hario Skerton
Mein Kaffee: SIROCCO Pure Arabica
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11.11.2009, 13:16
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Ort: linkes zürichseeufer
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AW: Schweizer Espressosorten
Zitat:
Zitat von Buddenbrokk
Leider für Cappufan wohl nicht erreichbar - aber vielleicht nimmt Kaffischopp ihn ja noch ins Sortiment - ich liebe ganz besonders die Café Noir-Röstungen aus Zürich.
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ich bezweifle, ob das noir einfach so wesentlich grössere mengen rösten könnte. der chef röstet einmal die woche mit der maschine, die im kaffee steht. um wesentlich zu expandieren, müsste deutlich häufiger geröstet werden - oder ein grösserer röster müsste her.
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