AW: Schweizer Espressosorten
Jetzt hab ich noch eine schweizer Sorte getestet und das bei verschiedenen Brühtemperaturen, wobei ich mich immer noch frage, ob der Milano nicht noch einen Hauch zu heiß gebrüht wurde (Rudiment des sehr kritischen Reinschmeckens aus der Zeit mit Dualboiler
), aber noch niedriger würde ich den Kesseldruck meiner Handhebelmaschine nicht einstellen.
Der Rast Milano duftet primär sehr angenehm nach Marzipan, bildet wieder eine schöne Crema aus den duftig vermahlenen Bohnen, ist aber letztlich sehr süditalienisch kräftig, so daß er sich bestens gegen Milch im Latte Machiato durchsetzen kann. Er ist ein kerniger, erdiger Kaffee, dessen lieblicher Duft ein wenig täuscht, da er dann doch viel kräftiger schmeckt.
Säuerlich finde ich ihn nicht, sogar noch weniger als den Barista. Mir ist er pur etwas zu "stark", obwohl ich ihn aufgrund seiner Ergiebigkeit knapper dosiert hatte, für optimales Aroma dann aber die Kaffeemehlmenge wieder auf 15 g erhöht habe. Der Milano gehört zu den Sorten, die ich als Espresso mit Zucker genieße
Er hätte auch aus Neapel stammen können und kann Passalacqua die Hand schütteln 
Demnächst folgt der heute beim Kaffischopp im Rahmen der "portofrei"-Jubiläumsaktion bestellte Badilatti.
Schreibt Ihr doch auch mal etwas zu den Röstungen aus der Schweiz
Eingelagert: Rancilio Silvia V3 + Mahlkönig Vario Home V2. Moccamaster KBT 741, Aeropress + Hario Slim Handmühle.
Vorherige Mühlen: Gaggia MM, Ascaso i2-mini, Macap M4, Mazzer Mini E/B, Iberital Challenge, Mahlkönig Vario Home V1, Mazzer Kony E, Compak K-3 T
Vorherige Maschinen: Gaggia Baby Class D, Rancilio Silvia V2, Vibiemme Domobar Super (HX), Gaggia Classic + Auber PID, Vibiemme Domobar Super PID Dualboiler, Nuova Simonelli Oscar, Rancilio Classe 6 LE1 Leva
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