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AW: Biokaffee - Ausbeutung der Pflanzer?
Nachdem ich gerade aus Nicaragua von "unseren" Bauern zurückkomme (es wird bald eine Vorstellung im Marktplatz geben), hier mein Eindruck:
Die Ertragsmenge ist mittles ökologischer Landwirtschaft nicht drastisch geringer, sofern ausreichend Düngemittel zugefügt werden, zumindestens erklärte uns das der Agronom der Genossenschaft. Dazu werden u.a. die Schalen der Kirschen verarbeitet. Die Kosten für Chemikalien sind in der Rechnung auch nicht ausser acht zu lassen. Die Verschmutzung der unmittelbaren Umgebung verursacht ja auch Folgekosten für die Bauern, sie leben ja auf dem Land. Der überwiegende Teil des Kaffees weltweit wird von Kleinbauern angebaut.
Das was aber sehr auffällig ist und einen großen Unterschied im Ertrag macht, ist der Aufwand und die Pflege, die in die Pflanzung investiert wird, z.B. richtige Beschattung, Verjüngung, Unkraut, etc.
Die zu erzielende Qualität spielt da auch eine entscheidende Rolle bei der Ertragsmenge, je rigoroser nach Qualität in der Tasse aussortiert wird, desto weniger bleibt über.
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AW: Biokaffee - Ausbeutung der Pflanzer?
hi,
bin da heute über eine "alte" sendung gestolpert die fair trade neben konventionellem zeigt.
es werden war auschlieslich schweizer firmen genannt, da aber 2/3 des weltweiten
kaffee marktes, über in der schweiz ansässige firmen gemacht werden, ist es sicher eine einigermassen zuverlässige darstellung.
zu vermerken währe das die zahlen nicht mer aktuell sind.
die bauern vom konventionellen anbau bekommen heut noch weniger, wo hingegen nestle den umsatz verdreissigfacht hat.
bei den fair trade kann man bei deren siegel auf der HP nachschauen was bio ist und was in umstellung ist auf bio.
Die grosse Kaffeekrise : Das Geschäft mit der Armut 2002
greeTz, mauna loa
Menschsein beginnt, wenn die Lust am Denken beginnt. (H.J.Campel)
wir fördern dies, bei Kaffeegenuss 
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