Ich bin jetzt hier in Gießen auf www.mos-beans.de aufmerksam geworden. Ein Kommilitone (Ernährungswissenschaften) hatte mir davon erzählt. Der Inhaber(und/ oder Geschäftsführer?) hat eine eine special-connection zu Äthiopien, zusammen mit der uni gießen hilft er beratend bei dem Aufbau einer rösterei in äthiopien mit - wie man weiß, rösten die da unten, gelinde gesagt, etwas anders als hier…*
najut, jedefalls habe ich da mal den bonga forest und den yirgacheffe grade 2 probiert und es hat mich umgehaun. wahrscheinlich auch, weil beide erst abends zuvor geröstet wurde, wer weiß. Ist zwar hier auch ganz schön teuer (30 bzw. 24 Euro, auf die „Äthiopien-Wochen“ wollte ich nicht warten) aber ebent lekker, lekker. Der yirgacheffe hat nicht nur so mittelmäßig gut geschmeckt, wie kaifischmitte meinte, yirga zur zeit nur schmecken könne, sondern krassomat gut!!!
*(das berühmte, schein-paradoxe nord-süd-gefälle: im hohen Norden (z.B. Suomi) sitzen mit die besten röster - wohl auch wegen der guten home-roast-kultur zusammen mit dem hohen konsum/kopf. Der kunde dort ist anspruchsvoll und legt viel Wert auf Spitzenröstungen während in den erzeugerländern oftmals gar nicht so viel kaffee getrunken wird und ganz selten mit „unseren“ methoden geröstet. ….die zwar nicht automatisch besser sind aber so: YouTube - Äthiopische Kaffeezeremonie soll mein Kaffee nicht aussehen, total verbrannt! Nix gegen Traditionen, aber rösten ist eine wissenschaft und kein hokuspokus, keine esoterik. Vielleicht macht es so mehr Spaß, aber dem Kaffee hilf das nicht)


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