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25.03.2010, 19:29
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Registriert seit: 17.05.2007
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Beiträge: 2.537
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Das "Geheimnis" von US-Röstungen?
Hallo,
ich möchte hier mal eine Frage loswerden / zur Diskussion stellen, die mich schon etwas länger bewegt: Was ist das "Besondere" an den viel gelobten US-Röstungen?
Es wird ja immer dieses ausgeprägt fruchtige Aroma hervorgehoben. Davon konnte ich mich ja auch selbst durch den GodFather von Fünzig Kilo überzeugen. Und in vielen Freads wird darüber gerätselt, wie die da drüben denn diese Röstungen so hinbekommen.......
Wie gesagt, die besondere Charakteristik ist auf jeden Fall gegeben, aber (jetzt kommt das große aber) nur, wenn man gnadenlos überdosiert! Mit einer "italienischen" Dosierung schmeckt das Zeugs, na ja, fad. Jeder 08/15 Espresso ist da Geschmacklich besser.....
Und jetzt frage ich mich: kommt dieser "US-Style" wirklich durch eine besondere Art der Röstung zustande, oder einfach nur durch die Menge im Siebträger? Sprich: langt es evtl. einfach, eine etwas hellere Röstung zu nehmen und dann den ST vollzuknallen? Hat das schonmal einer (vergleichsweise) ausprobiert?
Viele Grüße
Klaus
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Bezzera BZ09, FE-AR La Peppina, Gaggia Evolution, Gastroback Mühle advanced pro, Graef CM80, KyM Mokka Handmühle, Zassenhaus Heidelberg, µC-Selbstbau-Röster TS Infos, Tipps und Tricks zu Maschinen und Kaffee findet man im KaffeeWiki
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25.03.2010, 19:33
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Registriert seit: 27.01.2010
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Beiträge: 630
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AW: Das "Geheimnis" von US-Röstungen?
Zitat:
Zitat von KlausMic
Sprich: langt es evtl. einfach, eine etwas hellere Röstung zu nehmen und dann den ST vollzuknallen? Hat das schonmal einer (vergleichsweise) ausprobiert?
Viele Grüße
Klaus
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Was meinst Du mit vollknallen?
Neun Gramm sind bei mir Standard und bei zehn Gramm krieg ich den dann nicht mehr eingespannt.
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25.03.2010, 19:34
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Registriert seit: 22.08.2006
Ort: Berlin
Beiträge: 3.438
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AW: Das "Geheimnis" von US-Röstungen?
Wenn Du noch bis zu Deinem nächsten Berlin-Besuch wartest, können wir das hier gemeinsam klären, Klaus.
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Diagnose: Gigantomechania extremensis . . . Symptomatik: Junior S ist zu wenig – eine ausgewachsene Senior XXL musses sein!
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25.03.2010, 19:40
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Registriert seit: 17.05.2007
Ort: Bad Vilbel
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AW: Das "Geheimnis" von US-Röstungen?
Zitat:
Zitat von Norma Jean
Was meinst Du mit vollknallen?
Neun Gramm sind bei mir Standard und bei zehn Gramm krieg ich den dann nicht mehr eingespannt.
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Nimm z.B. das 2er-Sieb für nen Einfachen.
Zitat:
Zitat von Vincent Kluwe-Yorck
Wenn Du noch bis zu Deinem nächsten Berlin-Besuch wartest, können wir das hier gemeinsam klären, Klaus.
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Och, gerne!  Dann sieht man sich ja bald....
Viele Grüße
Klaus
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25.03.2010, 22:22
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Registriert seit: 22.12.2008
Ort: Berlin
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AW: Das "Geheimnis" von US-Röstungen?
Zitat:
Zitat von KlausMic
... Und jetzt frage ich mich: kommt dieser "US-Style" wirklich durch eine besondere Art der Röstung zustande, oder einfach nur durch die Menge im Siebträger?
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Hi Klaus,
die Frage beschäftigt mich auch schon seit längerem!
Zitat:
Zitat von KlausMic
Sprich: langt es evtl. einfach, eine etwas hellere Röstung zu nehmen und dann den ST vollzuknallen?
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Nein, ich fürchte ganz so einfach ist das nicht...
Zitat:
Zitat von KlausMic
Hat das schonmal einer (vergleichsweise) ausprobiert?
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Ja, Wolfredo hat sich mit dem Thema beschäftigt. Und zwar hier: Rösten für eine höhere Dosierung und hier: Frische, Aromen und Dosierung bei Espresso.
LG Andreas
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25.03.2010, 22:46
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Registriert seit: 17.05.2007
Ort: Bad Vilbel
Beiträge: 2.537
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AW: Das "Geheimnis" von US-Röstungen?
Hallo Andreas,
danke für die Links, die kannte ich noch nicht. Ist recht interessant!
Viele Grüße
Klaus
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25.03.2010, 22:54
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Registriert seit: 01.01.2008
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AW: Das "Geheimnis" von US-Röstungen?
Zitat:
Zitat von Norma Jean
Neun Gramm sind bei mir Standard und bei zehn Gramm krieg ich den dann nicht mehr eingespannt.
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Tach auch
nachdem neulich der Thread "reichen 7 g wirklich" (oder so) auftauchte hab' ich spaßeshalber einmal gemessen (mit einer digitalen Haushaltswaage: max 3 od. 5 kg): 13 g im Einer-Sieb Carimali. Ist aber noch ein wenig "Luft"
"Fritzz"
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26.03.2010, 07:46
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Registriert seit: 20.10.2007
Ort: Wald4tel im Ösiland
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AW: Das "Geheimnis" von US-Röstungen?
Da kommen wir in einen sensiblen Röst-Bereich !
Wie Wolfredo auch erwähnt - ist es viel schwieriger mit Frucht- und Floralaromen
zu arbeiten als zB. einen schokoladigen Kaffee zu Rösten.
Das kann ich nur bestätigen !
Die schokoladigen bekomme ich sehr gut hin.
Aber Röstungen wie den Harar vom Walter (viel Fucht - Heidelbeeren, ...)
sind sauschwer (oder gar nicht in der ausprägung) hinzubekommen.
Da trennt sich leider dann die Röster-Streu vom Weizen  .
Gruß
Jürgen
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Quickmill 5000A/5500 - La Pavoni Lusso Professional (INPAVONIVERITAS) - Vibiemme Paola nera - Carimali Eco E2 - LSM 85-16M Praktical Metronic - Rancilio MD50 - Carimali M1 - 3x Sm90 - Röster H1400G -
u. sonstige Krankheiten
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26.03.2010, 10:11
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Registriert seit: 15.06.2004
Ort: Heidesheim/Mainz
Beiträge: 1.676
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AW: Das "Geheimnis" von US-Röstungen?
Zitat:
Zitat von mr.smith
Da kommen wir in einen sensiblen Röst-Bereich !
Wie Wolfredo auch erwähnt - ist es viel schwieriger mit Frucht- und Floralaromen
zu arbeiten als zB. einen schokoladigen Kaffee zu Rösten.
Das kann ich nur bestätigen !
Die schokoladigen bekomme ich sehr gut hin.
Aber Röstungen wie den Harar vom Walter (viel Fucht - Heidelbeeren, ...)
sind sauschwer (oder gar nicht in der ausprägung) hinzubekommen.
Da trennt sich leider dann die Röster-Streu vom Weizen  .
Gruß
Jürgen
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Ja, das sehe ich genauso. Es ist oft recht schwierig diese Röstpunkte genau zu treffen. Ins schokoladige zu rösten geht so gut wie immer. Ich hatte Walters Harar einmal sehr gut hinbekommen. Beim nächsten Versuch Wochen/Monate später wars wieder nicht so gut.
Wir bleiben dran u. geben nicht auf! Mit jeder Röstung lernt man wieder dazu. Das mcht die Sache nie Langweilig!
Gruß Uwe
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Maschinen: La Marzocco GS/3 ; 2 x Aeropress
Mühlen: Mazzer Mini E-A ; Compak K3 Touch ; Demoka M-203 ; Solis 166, Zassenhaus Mokka
Röster: Gastrommelröster von PIKIBO; Gene CBR 101-A /
Rohkaffee: Aktuell von Quijote Kaffee und rohkaffeebohnen.com
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27.03.2010, 10:50
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AW: Das "Geheimnis" von US-Röstungen?
Aus meiner Sicht ist die hohe Dosierung nur bei bestimmten Mischungen nötig – und zwar erkläre ich es mir so:
Fruchtig spritzige Kaffees, beispielsweise aus Äthiopien, sind oft in einer Mischung sehr durchsetzungsfähig. Deshalb muss man sie gering dosieren, sonst erschlagen sie alles.
Schokoladige Kaffees, beispielsweise aus Brasilien, sind nicht selten sehr zart und kommen erst ab 60, 70% durch.
Da diese Kaffees aber auch etwas lahm und langweilig sind, muss man die Mischung dann überdosieren, so dass die fruchtige Komponente im Sieb mit 6-7g vertreten ist. Dann gibt es eine Geschmacksexplosion, weil die Fruchtsäuren wie Glutamat wirken und viele Nuancen prall heben.
Kaffees, die nur aus „Fruchtsorten“ bestehen, wie z.B. die letztjährige Sommermischung von SquareMile, schmecken auch mit 7g super.
Wolfredo gräbt aus meiner Sicht in seinen hier verlinkten Artikeln auf der falschen Baustelle
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Damit das gleich klar ist: Dein Espresso ist besser als meiner !
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