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  1. #1
    NewBarista ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Gute Bohnen - "ölig, glänzend" ?

    Hallo zusammen,

    nachdem ich ja feststellte das es die schlechten Bonen meines örtlichen Rösters waren, weswegen meine GRAEF nicht fein genug mahlen konnte habe ich eine Frage.

    Ich habe so eben das erste Pack Napoli Espresso von Caffe Fausto aufgemacht. Die Bohnen sehen sehr "ölig und glänzend" aus. Liegen aber schon ca 1 Woche bei mir im Schrank. Ist das normal bei recht frischen Bonen und vielleicht sogar ein positives Zeichen? ich frage deswegen, weil der Espresso schon bei Mahlgrad 6 sehr gut und klumpig wird und alles recht problemslos klappt. Auch beim Espresso machen in der Gaggia. Anders als bei den vertrockneten Bonen die ich vorher hatte.
    Geändert von Walter_ (22.03.2011 um 17:11 Uhr) Grund: "Bonen" durch "Bohnen" ersetzt...
    Bezzera Guilia + Gaggia Baby Class,
    Ascano iSteel i-1, Graef CM80 für Filterkaffee

  2. #2
    SAL
    SAL ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Gute Bonen - "ölig, glänzend" ?

    Das gehoert so

    Ja es ist ein Merkmal fuer Frische. Wenn Du mal ein paar von den Bohnen rausnimmst und offen liegen laesst wirst Du sehen dass sie den Glanz verlieren und "austrocknen".
    Rancilio Silvia mit Auber PID, PI, Fuellstandsanzeiger Bruehdruckreduziert 06/99
    Iberital Challenge 2008
    Alfredo 9016 2009


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  3. #3
    Stefan ist offline Moderator
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    Standard AW: Gute Bonen - "ölig, glänzend" ?

    Das stimmt so nicht. Ob die Bohnen aussen ölig sind oder nicht, hängt in erster Linie von den Röstparametern ab. Man kann daraus auf keinen Fall eine Aussage über die Frische treffen. Wenn ich denselben Kaffee einmal mit eher niedrigen Temperaturen sehr lange röste, und das andere mal eher kurz mit hohen Temperaturen, dann habe ich zwei geschmacklich wie optisch unterschiedliche Kaffees. Der letztere wird ölig sein, aber in der Grundsatzaussage weder besser noch schlechter, frischer oder älter.

  4. #4
    54321 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Gute Bonen - "ölig, glänzend" ?

    Der Napoli ist da ein Extremfall von Fausto. Habe ich bei keinem anderen bisher so gesehen. Ist also kein Zeichen von Frische!

  5. #5
    RolfG. ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Gute Bonen - "ölig, glänzend" ?

    Ja, würde ich auch so sagen.
    Hier werden sie geholfen: http://www.kaffeewiki.de

  6. #6
    54321 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Gute Bonen - "ölig, glänzend" ?

    Ich mag die Kaffee´s von Fausto übrigens sehr. Aber der Napoli war nicht mein Ding.

  7. #7
    Arni ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Gute Bonen - "ölig, glänzend" ?

    Es wäre ja auch ungewöhnlich, wenn alle Bohnensorten allen gleichermaßen schmecken würden.

  8. #8
    Futurist ist offline Neuer Benutzer
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    13

    Standard AW: Gute Bonen - "ölig, glänzend" ?

    Ein Kaffeemythos. Ölige Bohnen sind entweder überröstet und haben damit viele Aromen verloren oder sind so alt, dass die normalerweise eingeschlossenen Öle nach außen getreten sind. An der Luft werden sie zusätzlich ranzig und verkleben mit der Mühle...

  9. #9
    Stefan ist offline Moderator
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    Standard AW: Gute Bonen - "ölig, glänzend" ?

    Zitat Zitat von Futurist Beitrag anzeigen
    Ein Kaffeemythos. Ölige Bohnen sind entweder überröstet und haben damit viele Aromen verloren oder sind so alt, dass die normalerweise eingeschlossenen Öle nach außen getreten sind. An der Luft werden sie zusätzlich ranzig und verkleben mit der Mühle...
    Auch das ist falsch, siehe:

    Das stimmt so nicht. Ob die Bohnen aussen ölig sind oder nicht, hängt in erster Linie von den Röstparametern ab. Man kann daraus auf keinen Fall eine Aussage über die Frische treffen. Wenn ich denselben Kaffee einmal mit eher niedrigen Temperaturen sehr lange röste, und das andere mal eher kurz mit hohen Temperaturen, dann habe ich zwei geschmacklich wie optisch unterschiedliche Kaffees. Der letztere wird ölig sein, aber in der Grundsatzaussage weder besser noch schlechter, frischer oder älter.
    Auch der Mythos mit der verklebenden Mühle scheint sich hartnäckig zu halten. Ich kann einen Sulawesi äusserlich eher hell, aber dafür staubtrocken rösten, aber eben auch dunkler und mit deutlichem Fettglanz - der Ölgehalt beider Röstungen ist aber trotzdem derselbe. Dem Mahlwerk ist es egal ob die Lipide im Bohneninneren oder auf der Aussenhaut sind - allenfalls Bohnenbehälter und -schacht werden davon betroffen sein. Diese Teile sollte man aber sowieso regelmässig reinigen. Probleme gab es hier eigentlich nur bei der Rancilio Rocky in nachvollziehbarem Bereich, die Ursache dafür liegt aber eher in der Konstruktion des Bohnenbehälters, der für grosse/ölige Bohnen zu eng ist bzw. zu flach abfällt.

  10. #10
    Bauhaus ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Gute Bonen - "ölig, glänzend" ?

    Faustos Napoli ist ein sehr kräftiger Espresso, den ich von Beginn an sehr mochte, nicht nur, weil er stark und lecker ist, sondern auch, weil ich die kleinen, glänzenden Bohnen und deren Geruch so mag.

    Sämtliche anderen Fausto-Sorten glänzen nicht so schön, was allerdings mit deren Güte, Frische und Gschmack "nicht die Bohne" zu tun hat.

    @Stefan: Meine QM Apollo mag den Napoli allerdings garnicht, weil sich damit umgehen ein fester Klumpen Espressomehl vor dem Auswurf bildet, was man schon als Verkleben bezeichnen kann.
    Bezzera Gastro-HH, Mazzer Kony E, BZ 07, Compak K-3, QuickMill Apollo - mit Fausto Monaco und Anderen

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