Hallo,
ich habe jetzt schon seid einigen Wochen meine relativ alte Silvia und habe schon ein paar Sorten der Boardröster durchgetestet.
Die Maschine ist Brühdruckreduziert auf 9,5 bar, frisch und gründlich entkalkt, chemisch entfettet und das Duschsieb habe ich auch zerlegt und gereinigt.
Meine Mühle ist die Iberital Challenge.
Von Mirella habe ich seid 2 Wochen den Dschungelespresso und wollte mich mal so richtig darauf einschießen. Deshalb habe ich auch gleich 1kg bestellt.
Ich habe es jetzt schon geschafft einen Espresso zu zaubern, der immerhin trinkbar eventuell auch genießbar ist,
aber immer stört mich eine leichte bittere Note !!!
Heute durfte ich ein Nespresso-Espresso probieren und fand den wesentlich ausgewogener, als mein Espresso zu Hause. Weder bitter noch sauer. Zwar weniger aromatisch, aber trotzdem "besser".Das motiviert natürlich, und so kommt es zu diesem Post.
Mein normales Vorgehen:
30min vorheizen
das Doppelsieb bis zum Rand locker vollmahlen, abstreichen (etwa 15g)
15-17kg Tampern(auf der Personenwaage mal gemerkt,wie es schwankt)
dann nach Ausschalten der Heizung (110°C Thermostat)
Leerbezug 5-10s (mehreres ausprobiert.nach 10s springt die Heizung an)
und dann 25s nach Start der Pumpe habe ich 50ml Espresso
15g nehme ich seid dieser Woche. Vorher habe ich mit einem runden Buttermesser eine Mulde beim Abstreichen erzeugt und so 14g Pulver verwendet. Da kam es aber zu mehr Channeling.
Grundsetzlich unterscheidet sich der Geschmack aber nicht viel.
Das Leitungswasser hier ist sehr weich. Unter 10°dh
Kann mich vielleicht jemand in die richtige Richtung lenken, oder mir einen Tipp geben, wie ich den letzten Rest Bitterkeit herausbekomme?
Oder gehört die Bitterkeit vielleicht zum Dschungel?
Vielen Dank fürs Lesen


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