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Bohne und Vakuum
Vielleicht ist das ja längst ein alter Hut hier, aber mich haben aber eben zwei Dinge in meiner Küche auf einen Gedanken gebracht, den ich allen die es noch nicht ausprobiert haben nicht vorenthalten will.
Beim Aufräumen sind mir Espressobohnen im ungeöffneten Ventilbeutel und mein "Winesaver" in die Hand gefallen. Ein "Winesaver" ist eine Vakuumpumpe, mit der man mit entsprechenden Stöpseln ein Vakuum in angebrochene Weinflaschen bekommt um Oxydation zu vermeiden. Mein Modell besitzt einen Fuß aus Gummi.
Ihr ahnt es, in der Tüte befand sich für meinen Geschmack deutlich zu viel Luft und der Gummifuß der Pumpe schmiegte sich wie von selbst an das Ventil im Beutel.
Das Ergebnis war ein recht ordentlich leer gesaugter Beutel. Deutlich besser, als wenn man die Luft nur rausdrückt. Nach meiner Einschätzung hat das gegenüber einer Vakuumier- und Einschweißmaschine den Vorteil, dass man auch das Ausgasungsproblem einigermaßen in den Griff bekommt ohne neu zu verpacken.
Für all jene, die die Weinflasche nicht gleich an einem Abend austrinken und sich außerdem noch Gedanken um Luft zwischen ihren Böhnchen machen, könnten die 6-7 € für so eine Pumpe gut angelegtes Geld sein.
Bei Weinen bringt die Pumpe wirklich viel, ob das Minus an Luft im Kaffeebeutel viel bringt muss ich noch austesten.
Die Dinger sind nicht für die Ewigkeit gebaut (ich habe mittlerweile die Dritte), aber nach meiner Erfahrungen halten die teuren Markenprodukte auch nicht länger als irgendein Noname-Kram vom Discounter.
Grüße Johannes
P. S. sehe gerade selbst, dass ich den Beitrag besser in den langen Thread gesetzt hätte, Sorry...
Geändert von JoWoe (25.10.2010 um 22:58 Uhr)
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