Hallo Forum!
Auf die Gefahr hin, dafür hier virtuell gesteinigt zu werden: wir haben probeweise* ein halbes Pfund Espressobohnen vom Tchibo "Privatkaffee Espresso Sizilianer Art - kräftige Röstung" gekauft.
Das Ergebnis ist, dass unsere Iberital-Mühle damit ihre liebe Mühe hat. Klar - man muss den Mahlgrad erstmal anpassen, etc. - aber, dass bei den ersten Mahlversuchen rein gar nichts durch das Mahlwerk geht und man fast den Eindruck hat, die Bohnen wären "zu hart" für die Mühle ... das ist uns unerklärlich. Der Mahlgrad wurde inzwischen so sehr auf grob gestellt, dass doch auch gemahlene Kaffeebohne unten raus kommt.
Die Frage ist nun: woran kann das liegen?
Können Espressobohnen tatsächlich sooooooooo hart sein, dass man die Mühle um x Umdrehungen auf weiter stellen muss, damit überhaupt etwas rauskommt?
Oder ist das einfach minderwertige Ware?
Wir sind schwer am Überlegen, die Packung Bohnen entweder zu entsorgen, oder irgendwem in der Familie mit Vollautomaten zu schenken (den entsprechenden Personen kommt's beim Kaffeetrinken nicht sooo sehr auf die Qualität an) oder als letzte Option, mit zur Erstwohnung zu nehmen, um die paar Gramm mit der Handmühle zu verarbeiten.
Die Iberital scheint damit jedenfalls leicht überfordert zu sein.
Die Frage ist, lohnt es sich überhaupt?
Oder vielleicht sind wir auch einfach zu doof, den richtigen Mahlgrad zu finden.
Aber es ist uns bei Bohnenwechsel wirklich noch nie passiert, dass unten wirklich nichts, kein Krümel, kein garnichts rauskommt.
Was meint das Expertenteam dazu?
*als Erklärung dafür: unsere Hausrösterei ist 450km von hier entfernt (am Hauptwohnort) und wir haben es einfach verpeilt, rechtzeitig neuen zu besorgen; deshalb haben wir aus der Not heraus einfach beim örtlichen Tchibo diese Bohnensorte gekauft


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