AW: Schmecken eigene Röstungen besser, oder...
Liebe Freunde der Leckereien,
da ich draußen röste, werde ich dieses Jahr die Eigenröstung im Winter einstellen. Letztes Jahr habe ich gefroren, wie verrückt.
Der Plan lautet: Im Herbst/Winter probiere ich gekaufte Röstungen (an Weihnachten gibt es NewYorx Extra oder so), im Frühling/Sommer gibt es Eigenröstungen. Bei den Eigenröstungen ist Interesse, Experimentierfreude, Zeiteinsatz und Lernbereitschaft Voraussetzung. Es macht viel Spaß, sich mehr und mehr in das Thema einzuarbeiten. Außerdem kann man beim selber rösten verschiedene Bohnen single probieren und auch noch bei den Blends ausprobieren. Ein tolles Hobby mit viel Potential.
Geschmack: Eine Charge ging mal daneben, die habe ich über Wochen in kleinen Teilen untergemsicht. Alle anderen waren trinkbar und häufig sogar ausgezeichnet. Wenn man so SEINE Bohnen gefunden hat und darufa Blends aufbaut, ist das Risiko, "für die Tonne zu rösten" gar nicht so groß.
Reproduzierbarkeit: Schwierig und direkt vom Equipment abhängig. Beim Gene finde ich die Reproduzierbarkeit recht gut. Allerdings ist die Umgebungstemperatur und die Luftfeuchtigkeit sicher nicht zu unterschätzen.
Von Einsparungen möchte ich nicht reden, kann sich aber (theoretisch) rechnen.
Den Vergleich mit den gekauften Röstungen tätige ich gerne, ist auch immer spannend.
Dass Profi-Röster mehr vom Rösten verstehen, als wir Hobbyisten, halte ich für selbstverständlich. ABER:
1. Es soll auch Ausnahmen geben.
2. Ein Röster hat mir mal verraten, dass er für den Markt röstet und deshalb seine eigenen Geschmack beiseite lässt. Das kann es doch auch nicht sein, oder?
Hier noch ein Link zu einer ähnlichen Diskussion:
Eigenröstung warum?
*** Rocket Cellini Evoluzione, WMF-French-Press *** Mazzer Mini A, Zassenhaus Brasilia *** Gene CBR 101 ***
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