Liebes Forum,
wann ist ein Espresso verbrannt, oder: Ist meine Maschine zu kalt?
Nach rund zwei Monaten habe ich meine MACAP M4D und Rocket Cellini Evo wohl einigermaßen im Griff: Nicht nur stimmen die messbaren Parameter wie Durchflusszeit und -menge, vor allem sind Gäste und ich einigermaßen zufrieden.
Als Bohnen haben sich Fausto Monaco und New York bei mir Zuhause etabliert. Natürlich sehe ich immer noch Raum für Verbesserungen: Schokoladig etwa wird's nur gelegentlich.
Ich experimentiere also hier und da, eben auch mit der Brühtemperatur.
Manchmal frage ich mich, ob ich (jedenfalls diese genannten Bohnen) zu kalt brühe; ich habe das Gefühl, dass mir noch nie ein Espresso verbrannt ist - wie äußert sich das eigentlich?
Den Pressostat der Cellini habe ich auf 1,0 bis 1,3 bar gestellt. Die Maschine heizt mit eingespanntem ST mindestens 45 min; es spratzelt beim Leerbezug. Mit vielleicht 100 ml Leerbezug wird der Espresso zwar nicht sauer, aber hell, mir zu hell. Ohne Leerbezug, und das irritiert mich, wird der Espresso eher besser: dunkler runder, subjektiv einfach richtiger.
Was ist da los? Halte ich einen verbrannten Espresso für richtig? Oder ist die Maschine zu kalt? Oder ist die Cellini Evo so robust, dass es keinen Leerbezug braucht? Sind die Bohnen so unempfindlich?
Ich freue mich auf Eure Meinungen!
Danke!
Manni


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