klingt für mich nach einem zu frischen malabar, dann zeigt der auch genau das verhalten. es dauert halt manchmal solange wie es dauert
klingt für mich nach einem zu frischen malabar, dann zeigt der auch genau das verhalten. es dauert halt manchmal solange wie es dauert
Maschine: Londinium-I (Zuhause) VBM Junior Dualboiler PID (Arbeit)
Mühle: Quamar M80E 2012 + Mahlkönig Vario + Hario Mini Mill Slim
Röster: Gene
Das ist lustig, dass Du die Diskussion gerade heute wieder hochholst, weil meine Frau heute morgen eine Tüte Langen Malabar aus dem Keller geholt und aufgemacht hat. Der Kaffee läuft völlig problemlos, Crema und Geschmack sind auch o.k. Er streut ein Bisschen, aber für Malabar-Verhältnisse eigentlich wenig. Moment, ich geh' gerade mal runter und schau' auf das Röstdatum.
...
So, bin wieder da.
Röstdatum: 05. Oktober 2012. Man muss das Zeug also offensichtlich nur lange genug liegen lassen...
interessant, aber die Lösung kann das nicht sein, weil die ersten 25kg, die ich bestellt habe, perfekt waren - und dies obwohl der Kaffee eine Woche vorher geröstet wurde. An den Gerätschaften hat sich aber nichts verändert.
Ich wollte damit auch nicht sagen, dass
- man das Zeug so lange liegen lassen *muss* wie unsere Packung jetzt (wir haben die nur zufällig als eine der letzten Packungen unserer aktuellen Lieferung aufgemacht und werden die Tage wieder ein Paket bestellen). Malabar braucht aber offensichtlich doch etwas länger als der normale Espresso, um auszugasen.
- nicht ein Röstfehler vorgelegen haben kann. Diesbezüglich kann ich mit Sicherheit auch nicht mitreden, weil wir dazu in zu großen Abständen bestellen und der Malabar bei unseren Lieferungen in letzter Zeit in Ordnung war.
Die Beschreibung, die Du gegeben hast, deutet aber darauf hin, dass es zumindest zum Teil an zu frischen Bohnen gelegen haben könnte.
Kaffee ist nicht gleich Kaffee, mal braucht der halt länger beim ausgasen, mal nicht. So wie du es beschreibst ist es halt normales Verhalten bei zu frischen Kaffee, und du schreibst ja selber es hat von Tag zu Tag abgenommen...
Maschine: Londinium-I (Zuhause) VBM Junior Dualboiler PID (Arbeit)
Mühle: Quamar M80E 2012 + Mahlkönig Vario + Hario Mini Mill Slim
Röster: Gene
die Sache läßt sich nun noch ein wenig mehr eingrenzen: Die Problematik mit den Blasen auf der Crema, die nach dem Brühvorgang entstehen, tritt lediglich bei Bezügen mit bodenlosem Siebträger auf. Gleichzeitig handelt es sich um eine neue Charge Rohkaffee, die frisch geerntet wurde. Wie hier bereits mehrfach erwähnt gibt es lediglich eine Lösung: liegen und weiter ausgasen lassen (wenn man keinen Standardsiebträger verwenden möchte). Ca. 4 Wochen nach Röstdatum tritt Besserung ein.
Habe gestern eine Charge des Malabars (Röstdatum 16.01.13) probiert und bin sehr zufrieden. Ergebnis war auf Gastromaschine genauso respektabel wie zuhause mit meiner Gaggia Evo. Allerdings habe ich in der Tat keinen bodenlosen ST verwendet, sondern ein ganz normales 14g-Sieb. Mahlgrad musste ich eine Stufe gröber einstellen (Hario Handmühle), Durchlaufzeit war mit ca 20-25 Sekunden optimal.
Ich tippe einfach mal auf Temperatur & Mahlgrad. Was irgendwie auch klar ist...
Andererseits stimme ich zu, dass der Espresso gutmütig ist und der zweite Versuch bei mir schon sehr trinkbar war!
privat:
Gaggia Evolution
Hario Mini Mill
professionell:
Faema e61 Legend s2
Mahlkönig K30
Ne, weder Mahlgrad noch Temperatur. Frische ist der Grund. Selbst bei Langen haben sie das gleiche Problem mit bodenlosem ST. Ich bin jedoch der Meinung, daß ein wahrer Espresso nur mit einem bodenlosem ST entsteht. Der normale ST stellt nur MP3 Musik her, ein bodenloser ist dagegen ein live-Konzert in der Philharmonie und die Fähigkeit des Baristas entscheidet darüber, in welcher Reihe man sitzt.
Frische spielt eine Rolle, allerdings ist der Mahlgrad für das Extraktionsbild und Ergebnis in der Tasse - wie wir alle wissen - entscheidend. Hab's gerade aus Neugier ausprobiert: Auf Stufe 4 stimmt die Durchlaufzeit, aber es bilden sich Blasen und die Crema ist nicht stabil. Auf Stufe 3 läuft der Kaffee ein wenig zu langsam, dafür bildet sich eine stabile und feinporige Crema. Geschmacklich ebenfalls erheblich besser. Ähnliche Erfahrungen habe mit der Legend gemacht. Hinzu muss man auch erwähnen, dass die K30 sehr genau arbeitet und damit die Ergebnisse noch eindeutiger sind. Zum Thema bodenlosem vs. normalem ST ist in erster Linie zu erwähnen, dass wenn überhaupt auf das Sieb und nicht den ST ankommt. Klar gibt mir ein bodenloser ST viel mehr Feedback und lässt mich die Extraktion gut beurteilen, abgesehen davon aber gibt es eigentlich keinen großen Unterschied... aus technischer Sicht macht das auch erheblich mehr Sinn, da alle ST bis auf den unteren Teil sowieso ähnlich konstruiert sind...
Beste Grüße,
Philipp
privat:
Gaggia Evolution
Hario Mini Mill
professionell:
Faema e61 Legend s2
Mahlkönig K30
Ich hol das mal wieder hoch.
Unbeachtet der Diskussion um Mahlgrad und Alter:
Der LM (Langen Malarbar) kristallisiert sich zu unserem Lieblingskaffee heraus.
Mein erstes Kilo davon habe ich mit der Rocket Giotto V2 durchgebrüht. Trotz Temperatursurfen wurde er wohl deutlich über 92 ° gebrüht, da die Crema zwar im Überfluss, aber dennoch sehr dunkel wurde. Jedenfalls deutlich dunkler als die sprichwörtliche Haselnussfarbe.
Nun habe ich dank Lesens des upgraderitis threads eine R58. Mit den eingestellten 105° im Brühkessel, was knapp den 92° in der Brühgruppe entsprechen soll, wird die Crema hier weniger und deutlich heller. Nun bin ich bei 108° im Kessel, was einer Brühtemperatur von ca 96° entspricht. Die Crema ist nun tatsächlich haselnussbraun und geschmacklich ist er wunderbar. Farbe und Konsitenz sind der beste Indikator für den Geschmack. Allerdings ist die Brühtemperatur ja nun eigentlich 4 Grad zu hoch. Bei der Giotto konnte man allerdings nur ahnen, welche Temperatur im Brühkopf herrscht.
Wie sind eure Erfahrungen mit dem LM. Bei welcher Temperatur "gedeiht" er am besten?
Peter
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