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  1. #1
    Dosa189 Gast

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    Heute um 17,55 Uhr, ein ausführlicher Bericht über den wohl ungewöhnlichsten Kaffee der Welt.

    Bin selber sehr gespannt. Im Vorbericht wird behauptet, dass dieser seltene Kaffee (250 kg pro Jahr) ohne Tierquälerei gewonnen wird. Das halte ich aber aufgrund der angebotenen Mengen, allein in Deutschland, für ein Gerücht. Wie bei allen tierischen Produkten werden solche Publikationen von Geschäftemachern missbraucht. Unbestätigten Gerüchten zufolge sollen in Asien die Zibetkatzen in Käfige eingesperrt werden und mit Kaffeekirschen gefüttert, oder besser gestopft werden.

    Fazit: Hände weg! In unserer Rösterei, welche wir im Dezember in Berlin eröffnen, wird dieser Kaffee nicht angeboten werden.

    Viel Spaß beim gucken und Grüße aus Berlin
    ------------------------------------------
    Sagers Kaffeerösterei

  2. #2
    herbie ist offline Erfahrener Benutzer
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    Unbestätigten Gerüchten zufolge sollen Eier, Milch, Schweine- und Rindfleisch unter Inkaufnahme von Tierquälerei gewonnen werden. Hoffe Sie schenken den Cappu nur mit Sojamilch aus.
    NS Oscar, Mazzer Mini

  3. #3
    Dosa189 Gast

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    @herbie

    Lieber Herbie,
    selbstverständlich ist auch mir bekannt das Eier, Milch, Schweine- und Rindfleisch unter Inkaufnahme von Tierquälerei gewonnen werden. Ich wollte nur eine kritische Anmerkung zum heutigen Bericht auf VOX machen, um die Story zu entmystifizieren und die Naivität einiger "Journalisten" bloß zu stellen.

    nochmal Grüße

  4. #4
    Coffeeshark ist offline Erfahrener Benutzer
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    Soll man aus dem Eingangspost schließen, dass jeder Kaffee mit Hilfe von Tierquälerei gewonnen wird?! ???
    +++ Bazzar/GEM Perla +++ Mahlkönig Vario 2 +++

  5. #5
    Dosa189 Gast

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    @Coffeeshark

    Nein, nicht jeder. Da aber in allen Berichten von einem Jahresertrag von 200 - 250 kg gesprochen wird und man diese Menge im Verhältnis, allein zu den Angeboten in diversen Internetshops sieht, es gibt sogar einen Shop der ausschließlich diesen Kaffee anbietet und davon lebt, liegt meine o.g. Vermutung wohl nahe.

  6. #6
    Oyster ist offline Benutzer
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    [color=#810541ost_uid0]Was hat denn Kaffee mit Tierquälerei zu tun war mir nicht so, dass Kaffeebohnen aus einer Pflanze gewonnen werden ?
    La Scala Butterfly - Macap M5 in bordeaux

  7. #7
    Axel2803 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Bei dem Kaffe werden die Kirschen an Tiere verfüttert. Die Bohnen werden dann unverdaut (bzw. anverdaut) wieder ausgeschieden. Das soll den Kaffee wohl so besonders machen.
    Das Thema gab es hier auch schon einmal > klick <
    Gruß, Axel



    Edited By Axel2803 on 1126967850
    Dalla Corte Mini, Mazzer Mini E/A, Behmor 1600

  8. #8
    odo
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    [color=#000F22ost_uid0]Im freien natur fressen die Zibet-katzen nur den allerbesten und leckersten kaffee-kirschen. Durch die einnahme wirden die bohnen "erreicht" mit enzymen.

    Wenn mann die Tiere futtert sind ist wahlen unmoglich. Dadurch ist auch die qualiteit niedriger.

    Ich hab es niemals getrunken und kenn auch keiner wer es hat. Soll es uberhaupt nicht tun. Es ist -over the top-... ich meine... veilleicht etwas decadent?

    Aber leute welchen es unbedingt versuche mochte:
    www.thegoldencoffeebox.com
    Nach mein erfahrung die beste adresse fur exclusieven kaffee im Holland.

    Gruss Odo. Ps., nachste woche geh ich ruck zum roots und versuche Ethopische kaffee's.
    Wochenende: Giotto! (entlich...) & N/S Mühle, caffe Errel.
    Normal: KVA (WMF1000 pro) und Kimbo/Ionia

  9. #9
    coffeeandflavor ist offline Benutzer
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    Hier ein Artikel den ich schon 2003 als Monatsnews veröffentlicht hatte , jetzt wird dieses Thema anscheinend wieder modern :

    Angeblich schmeckt das Gebräu nach Karamel - Der letzte Schrei in Kanada ist Kaffee aus Bohnen, die ein Paradoxurus hermaphroditis gefressen und wieder von sich gegeben hat.

    Die Menschen der westkanadischen Küstenstadt Vancouver sind verrückt nach Kaffee. Nun haben eingefleischte Liebhaber der schwarzen Brühe eine besondere Rarität entdeckt. ein Elixier, das aus den Bohnen gemacht wird, die dem Verdauungstrakt eines asiatischen Mungos entstammen. Die Bohnen werden aus den Exkrementen des Mungos (laut Wörterbuch eune bräunliche, silbergrau gesprenkelte wilde Schleichkatze) gepflückt und dann geröstet. Die Magensäure und die Einwirkung der Enzyme in den Innerein des Mungos verleihen diesem Kaffee offenbar eine besondere Würze.

    In Vancouver reissen sich Kaffee-Süchtige um "Kopi Luwak", benannt nach dem in Java, Sumatra und Salwesi lebenden Luwak (Mungo). Vancouveriten zahlen teures Geld für die im tiereischen Kot marinierten Bohnen. Ein Pfund Kopi Luwak kostet 600 kanadische Dollar (420 Euro). "Für die Leute ist es ein Statussymbol", sagt Leanna Ring, Leiterin des schicken Supermarktes Urban Fare in Vancouver. Zwei Kunden hätten gleich für 1500 Dollar 10 Tüten des "seltensten und exotischsten Kaffees der Welt" gekauft.

    Das Bild auf der Verpackung lässt keine Fragen offen: Ein Mungo oder Luwak lässt aus seinem Hintern kleine Bohnen in eine Kaffeetasse fallen. Der Luwak (Paradoxurus hermaphroditis) frisst die zuckerhaltigen Kaffeefrüchte, kann aber die Bohnen nicht verdauen. Deshalb landen sie auf dem Dschungelboden, wo sie von Einheimischen in Sumatra und anderswo aufgelesen werden. Als der für Urban Fare verantwortliche Marketingfachmann Nic Roggeman zum ersten Mal von Kopi Luwak hörte, dachte er an einen Scherz. Zwischenzeitlich hat er den exklusiven Tropfen gekostet und beschreibt ihn als "sehr würzig mit einem leichten Karamelgeschmack". Andere entdeckten einen Schokolade Unterton.

    Jedenfalls war die erste Lieferung bei Urban Fare nach einer Woche ausverkauft. Die Produktion von Kopi Luwak ist naturgemäss eher klein - Experten schätzen sie auf einige tausend Pfund pro Jahr. Nach Nordamerika gelangen nur geringe Mengen von Kopi Luwak, sagt Michael Beech, dessen Firma Raven's Brew Coffee das Produkt vertrieb. Beech findet Kopi Luwak eine Frage des Geschmacks, "aber manche Kaffee-Fanatiker wie ich wollen eine solche Erfahrung nicht verpassen."
    Redakteur: Wolfgang Weitlaner/pressetext.austria
    email: weitlaner@pressetext.at
    mfg martin

    [imgost_uid0]http://www.eberlein.at/images/kopiluwakmovie.gif[/imgost_uid0]

  10. #10
    Christoph Graf ist offline Erfahrener Benutzer
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    OK, an dieser Stelle oute ich mich auch als Tierquäler.

    Ich habe schon mal in meinem Leben Würstle, gepresst in tierische Gedärme gegessen. Igitt.
    Habe aber auch von Menschen gehört die Bullenhoden essen. Igittigitt.

    Und überhaupt, die Tiere die ich bis jetzt gegessen habe, leben nicht mehr.
    Da hat so ein Paradoxurus hermaphroditis verhältnismäßig ein gutes Leben im Vergleich zu den Anderen Tierchen die gegessen worden sind, nachdem sie in einem Transporter durch halb Europa gereist sind.

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