Gaggia vor 20 Jahren und heute
Hallo zusammen
In diesem Forum sind die Gaggia Classic scheinbar recht beliebt.
Vor knapp 20 Jahren hatten wir uns eine weisse Coffee Gaggia zugelegt. Es war noch das Modell ohne Aufschäumhilfe und der Dampfregler war vorne (soweit ich mich erinnere).
Das Gehäuse setzte schnell Rost an. Ich musste es mehrfach neu lackieren (dank Zinkspray hielt das dann etwas länger).
Bald wurde die Brühgruppe undicht, so dass Kaffee in das Gehäuseinnere lief (vor allem bei hohem Druck und viel Kaffee für eine brauchbare Crema).
Dieses Problem konnte ich einigermassen lösen, indem ich den unteren Alu-Ring der Brühgruppe gut mit Silikonmasse auffüllte.
Rückblickend richtig unappetitlich war jedoch der Boiler.
Es hatte immer kleine Partikel im Wasser.
Nach etwa 3-4 Jahren (weiss es nicht mehr so genau) wurde der Boiler undicht. Also aufschrauben und Dichtungsring ersetzen. Doch oh weh, der war halb zerfressen!
Und es lag darin eine Sauce von Resten der Schutzschicht (rötlich), Alu (schwarz) und Kalk (grau).
Die Ränder des Boilers waren so zerfressen, dass ich sie kräftig abschleifen musste bevor ich die neue Dichtung montieren konnte.
Hielt dann noch ein paar Jahre.
Und so besonders gut war der Espresso auch nicht.
Nun meine Frage an Euch: ist heute alles anders bei den Gaggias?
Viele Grüsse
Alex
Gaggia Coffee (ca. 1986-1998 ). TURMIX TX 80 Plus (seit 2000) (ähnlich Saeco mit Edelstahlkessel) & traditioneller ST manuell, Nivona CafeGrano 120. Ascaso Steel Uno Prof PID, Eureka Mignon Istantaneo MCI/MCT (seit 2011).
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