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  1. #21
    Stefan ist offline Moderator
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    Allerdings klappt eine Preinfusion nicht richtig, wenn man den Bezug komplett stoppt, da das Magnetventil durch den Druckabfall den Puck versaut und
    Krater hineinschlägt.
    Das ergibt für mich keinen Sinn, kann ich an meinen Maschinen so auch nicht nachvollziehen. Auch bei den üblichen Maschinen mit programmierter Preinfusion ist das nicht der Fall...
    Beim Stoppen des Druckaufbaus durch die Pumpe fliesst das Wasser langsam(er) durch den Kaffeepuck bei Überwindung von dessen Gegendruck und weil dieser sich mit dem Wasser vollsaugt, der Druck baut sich also alklein schon deswegen nicht schlagartig wieder ab - über das geöffnete Magnetventil wiederum kann nur der Teil des Wassers abfliessen der sich oberhalb des Kaffeepucks befindet.

    Gruss
    Stefan

  2. #22
    Bubikopf ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Pumpe zwecks Preinfusion abschalten.

    Hallo!
    Preinfusion bei vollem Pumpendruck würde nur bei gut gefülltem Sieb funktionieren, wenn noch etwas Luft zwischen Duschsieb und Puck ist, wird der Druckabbau definitiv den Puck schädigen. Versuch mal Preinfusion mit 10 Bar und einem LM Einer. Bei meiner Bezzi lass ich bei gewünschter Preinfusion 2 Sekunden die Pumpe laufen und schalte ab, bevor sich Druck aufbaut. Die nun folgende Quellzeit ist entscheidend für die Wirkung der Preinfusion. Beim LM Einer lass ich etwas Wasser in den ST im ausgebauten Zustand laufen, spanne dann ein und warte mit dem Bezug ein paar Sekunden.
    Gruss Roger

  3. #23
    Dirk2/3 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Hallo,

    Das ergibt für mich keinen Sinn, kann ich an meinen Maschinen so auch nicht nachvollziehen. Auch bei den üblichen Maschinen mit programmierter Preinfusion ist das nicht der Fall... Question
    Beim Stoppen des Druckaufbaus durch die Pumpe fliesst das Wasser langsam(er) durch den Kaffeepuck bei Überwindung von dessen Gegendruck und weil dieser sich mit dem Wasser vollsaugt, der Druck baut sich also alklein schon deswegen nicht schlagartig wieder ab - über das geöffnete Magnetventil wiederum kann nur der Teil des Wassers abfliessen der sich oberhalb des Kaffeepucks befindet.

    Meiner Logik nach stoppt derDruckaufbau schlagartig, wenn das Magnetventil den Druck zum Überlauf freigibt.

    Allerdings ist es unproblematisch wenn ich nur ganz kurz den Bezugschalter drücke. Dann ist noch kaum Druck da.

    Die Preinfusion als Vorbild am E 61 ist ja das Ziel für den Umbau mit Druckaufbau unterhalb des vorgesehenen Maximaldrucks.

    Somit sollte ein Druckverhältnis am Kopf bestehen bleiben, bevor
    dann der Gesamtdruck dazukommt.

    Bei der Methode die im Zitat beschrieben wird, findet eine drucklose
    Vorquellphase statt.
    Gut, aber das reicht mir nicht.

    Gruß
    Nuova Simonelli Mac Digit 1, Casadio Istantaneo
    Sorry für eventuelle Schreibfehler...

  4. #24
    meister eder ist offline Erfahrener Benutzer
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    ist jetzt nur eine vermutung, aber kann es nicht sein, dass bei den maschinen mit der vorprogrammierten preinfusion das magnetventil offen bleibt? wer hat so eine und kann dazu berichten?

    gruß, max
    KaffeeWiki.de: Einsteigerartikel Abkürzungen
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    z.Zt. i.d.M.: quijote oh, harvey! espresso, quijote zamora filter

  5. #25
    Dirk2/3 ist offline Erfahrener Benutzer
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    doppelt wieder
    Nuova Simonelli Mac Digit 1, Casadio Istantaneo
    Sorry für eventuelle Schreibfehler...

  6. #26
    Dirk2/3 ist offline Erfahrener Benutzer
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    ist jetzt nur eine vermutung, aber kann es nicht sein, dass bei den maschinen mit der vorprogrammierten preinfusion das magnetventil offen bleibt? wer hat so eine und kann dazu berichten?

    Fragen wir @muenchenlaim,



    der hat eine NS Appia.(Sistema SIS a doppia pre-infusione per estrazioni sempre perfette e cremose)
    Wild übersetzt: Doppelpreinfusionssystem zum immer perfekten Extrahieren und Cremigkeit)

    Gruß
    Nuova Simonelli Mac Digit 1, Casadio Istantaneo
    Sorry für eventuelle Schreibfehler...

  7. #27
    Stefan ist offline Moderator
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    Standard Re: Pumpe zwecks Preinfusion abschalten.

    Zitat Zitat von Bubikopf
    Hallo!
    Preinfusion bei vollem Pumpendruck würde nur bei gut gefülltem Sieb funktionieren, wenn noch etwas Luft zwischen Duschsieb und Puck ist, wird der Druckabbau definitiv den Puck schädigen.
    ...und ich wiederhole zum jetzt dritten oder vierten mal, dass sich der Druck gegen den Kaffeepuck konstruktionsbedingt überhaupt nicht schlagartig aufbauen kann. Alles wiederhole ich aber jetzt nicht nochmal - kurzgesagt: Das könnte er nur, wenn der Gegendruck durch den Kaffeepuck quasi gegen Unendlich ginge - der Kaffeepuck aber ist doch keine dichte Wand, sondern das genaue Gegenteil, nämlich eine Undichtigkeit mit variabler, durch die Durchfeuchtung abhängigem Gegendruck. Bildlich gesprochen drückt das ausströmende Wasser einen undichten Stossdämpfer zusammen.


    Zitat Zitat von meister eder
    st jetzt nur eine vermutung, aber kann es nicht sein, dass bei den maschinen mit der vorprogrammierten preinfusion das magnetventil offen bleibt? wer hat so eine und kann dazu berichten?
    Die mir bekannten derartigen Maschinen von Brasilia, MBM und Bezzerra steuern die Pumpe und das Magnetventil bei Preinfusion nicht getrennt an. Dieser Mehraufwand ist aus den von mir bereits genannten Gründen ja überflüssig.


    Gruss
    Stefan[/quote]

  8. #28
    Bubikopf ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Pumpe zwecks Preinfusion abschalten.

    Hallo Stefan!
    Durch häufiges Wiederholen wird deine Behauptung nicht richtiger. Durch das schlagartige Öffnen des Magnetventils wird der Druck auf dem ST auch schlagartig in Richtung Ablaufbecken abgebaut, die daraus resultierende Wasserströmung ( Sog ) reisst selbstverständlich am Puck. Wenn dann noch zwischen Puck und Duschsieb etwas Luft ist, kann der Puck Schaden nehmen.Das kann jeder der will an seiner eigenen Maschine ausprobieren, bei der Pavoni führt zu schnelles Hochziehen des Hebels durch den Sog zum Anheben und Zerbröseln des Pucks. Bei der Bezzi ist der Wasserdruck bei Öffnen des Magnetventils (am Auslaß in die Abtropfschale ) bei Normalbezug und bei Blindsieb annähernd gleich.( Brühdruck 9,5Bar)
    Gruss Roger
    P.S.: Wenn nur das Wasser oberhalb des Pucks abfliesst, wie kommt dann das Kaffeefett in die Leitungen oberhalb der Brühgruppe?

  9. #29
    gunnar0815 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Roger hab zur Zeit 3,5 Bar am Druckminderer eingestellt und eine Preinfusionszeit von ca. 5 Sek. Wasserdurchlauf von 65 ml in 10 Sek. Lasse dann noch so 25 Sek laufen bis die Blondphase an fängt. Die Blondphase schiebt sich mit Preinfusion weiter nach hinten. Werde hoffentlich morgen Zeit haben den Druck auf 2 Bar oder so runter zu regeln um auf 10 Sek. zu kommen. Werde dann wohl so 35 ml in 10 Sek Durchlauf haben.
    Zitat Zitat von Dirk2/3
    Allerdings klappt eine Preinfusion nicht richtig, wenn man den Bezug komplett stoppt, da das Magnetventil durch den Druckabfall den Puck versaut und
    Krater hineinschlägt.
    Genau diese Erscheinungen hatte ich auch beim Pumpe kurz einschalten und wieder ausschalten und warten. Geschmacklich sehr unzufrieden.
    Ich weiß gar nicht warum ihr immer die Pumpe schalten wollt mit dem Magnetventil ist das doch viel einfacher. Die 20 W kann man direkt mit einem 3 EUR Schalter schalten.
    Carimali UNO E+ Preinfusions über Magnetventil + Mühlen= Elektra Nino + Mazzer Stark
    Büro: Nuova Simonelli MAC, Mühle Isomac Macinacaffe Stufenlos
    Röster:Genecafe CBR101+ Dimmer(Showtec Single MKII)
    Links:Sammlung technischer Daten aller Mühlen - Bezug aufteilen sollte jeder mal machen
    Preinfusion für Tank Maschinen
    Rossi RR 45 auf 80 Mahlkranz umbauen

  10. #30
    Stefan ist offline Moderator
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    *Jauul*
    Wie erklär ichs nur dass es endlich mal jemand begreift?
    Also - wir wissen doch dass die Pumpe keinen 'Druck' aufbauen kann gegen einen leeren Siebhalter. Wir wissen, dass die Pumpe keinen schlagartig vorhandenen Druck aufbauen kann gegen ein Blindsieb (abgesehen von der Mechanik ist hier auch noch eine kleine Luftfeder das 'Hindernis'). Wie in Gottes Namen soll sie dann bitteschön gegen einen 'undichten'(!) Kaffeepuck schlagartig Druck aufbauen, der seinen Gegendruck ja überhaupt erst bei steigendem Druck von der Pumpe aufbauen kann? Wieso habe ich diese angeblich vorhandene zerstörerische Wirkung des 'Sogs' noch nie erlebt, wird und wurde sie nie von den Maschinenhersteller als Problem angesprochen - geschweige denn sind irgendwelche Krater sichtbar bei den genannten Maschinen mit Preinfusion per Steuerbox? Glaubt denn alle Welt hier, dass die Hersteller nicht wissen was sie tun? Der Vergleich mit der Handhebelmaschine zieht dann überhaupt nicht, denn genau über dieses Kolbensystem habe ich das 'Problem', über die Hebelbewegung immer etwas Luft zu komprimieren als Druckspeicher. Das Hochziehen des Hebels verursacht logischerweise einen Sog - den ich aber bei einer Pumpenmaschine nicht habe weil das Wasser nicht plötzlich sondern langsam abfliesst. Diese Krater hättest Du ansonsten nämlich grundsätzlich nach jedem Bezug.
    Ich verstehs nicht - warum glauben eigentlich immer irgendwelche selbsternannten Espressonerds jenseits des grossen Teichs, längst bekannte/bewährte Konstruktionen für falsch erklären zu müssen weil irgendwo jemand glaubt, nen Floh husten gesehen zu haben? Es ist ungefähr so, als ob man unbedingt einen Bug herbeiphantasiert, um unbedingt ein neues angebliches Feature erfinden zu können/müssen. Bestes Beispiel - vor ein paar Jahren noch waren es witzigerweise die bösenbösen Vibrationspumpen, die durch ihre Intervalle den armen Kaffeepiuck zerstören...

    Gruss
    Stefan

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