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  1. #81
    Bubikopf ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Pumpe zwecks Preinfusion abschalten.

    @ Gunnar!
    Bei der Handhebelmaschine ist der Druckaufbau sehr schnell durch Drücken des Hebels, evtl. mit einem leichten Überschwinger, da ( subjektiv ) der Kraftaufwand anfangs etwas höher ist bis Flüssigkeit läuft, danach läuft der Hebel leichter.
    Gruss Roger

  2. #82
    Stefan ist offline Moderator
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    @Bernhard

    Ok, also nochmal der komplizierte Weg....(ich brauch jetzt langsam nen Verzweiflungs-Smilie... )

    Deinen Kommentar Nummer 1 verstehe ich dann nicht. In der Patentschrift ist es ausführlich beschrieben und auch völlig logisch. Von einer Mittelstellung ist gar nicht die Rede. Bringt man den Hebel in Brühposition, startet eine Preinfusion mit ca. 1,5 bar. Dieser Druck geht erst dann in den vollen Brühdruck über, wenn die Preinfusionskammer voll ist. Wie lange das geht, liegt an vier Faktoren: Düsendurchmesser, Pumpendruck, Volumen der Preinfusionskammer.
    Eine offizielle Mittelstellung gibts nicht (dieses Thema ist übrigens so alt wie dieses Board...), aber sie wird von den E61-Preinfusions-Fanatikern als zusätzliche Zeitverzögerung genutzt. Wenn man 'nur' die Hebelpositionen durchschaltet, dann ist diese Preinfusionsphase in der Praxis nicht länger als die Zeit, in der eine Schwingankerpumpe den Druck aufbaut. Ein Schelm käme so recht einfach zu dem ketzerischen Schluss, dass der Hebel bei den ganzen E61-Haushaltschrombombern eigentlich überflüssig ist... :P


    Gruss
    Stefan

  3. #83
    Dirk2/3 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Als ehemaliger E61 Fanatiker konnte ich keinen nennenswerten Unterschied feststellen, wenn ich die Mittelstellungsmethode verwendete.

    Ich habe immer direkt durchgeschaltet.

    Gruß
    Nuova Simonelli Mac Digit 1, Casadio Istantaneo
    Sorry für eventuelle Schreibfehler...

  4. #84
    Stefan ist offline Moderator
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    ..ich bezog das auch mehr auf die Freaks in anderen/anderssprachigen Foren, die sich seit Jahren Gedanken über die Zeitkurve beim Betätigen des Hebels machen. Die Ironie dabei ist dann, dass dies zumeist gleichzeitig auch noch eher Robustahasser sind... :P


    Gruss
    Stefan

  5. #85
    gunnar0815 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Stefan meine Druckangaben bezogen sich immer auf den Leitungsdruck. Und somit auf das Verhältnis Leitungsdruck mal Düsengröße mal Zeit gleich Wassermenge.
    10 Sek. scheinen wirklich eine gute Preinfusionszeit zu sein. Eine Preinfusion mit möglichst fast keinen Druck scheint auch sinnvoll. Denke das ich bei 2,25 Bar Leitungsdruck sowieso kaum Druck am Kaffee habe. (Düsen- und Kaffeeverluste)
    Ein möglichst schnelle Anstieg des Drucks nach der Preinfusion scheint auch gewollt zu sein und verhindert ungünstige Geschmacksstoffe im Bereich 2 bis 7 Bar raus zu lösen.
    Gunnar
    Carimali UNO E+ Preinfusions über Magnetventil + Mühlen= Elektra Nino + Mazzer Stark
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  6. #86
    DaleBCooper ist offline Erfahrener Benutzer
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    Wenn man 'nur' die Hebelpositionen durchschaltet, dann ist diese Preinfusionsphase in der Praxis nicht länger als die Zeit, in der eine Schwingankerpumpe den Druck aufbaut. Ein Schelm käme so recht einfach zu dem ketzerischen Schluss, dass der Hebel bei den ganzen E61-Haushaltschrombombern eigentlich überflüssig ist...
    Ja nun...irgendwie muss man die Ventile ja steuern. Und schön aussehen/sich anfühlen tuts ja auch. Aber den Preinfusions-Effekt bräuchte man mit Vib-Pumpen-Maschinen tatsächlich nicht so dringend.

    Die Frage ist halt, wie sich das Druck-Zeit-Profil auf die Extraktion auswirkt. Genau dazu hätte ich gerne ein paar Erfahrungen gesammelt.

    Beispiel "Deine" MBM: drucklose PI, dann vermutlich (wenn die MBM eine Rotationspumpe hat) recht zügiger Anstieg auf 9bar oder wasauchimmer.

    Beispiel Oscar: keine PI im klassischen Sinn, sondern Vib-Pumpen-bedingt gleichmäßiger Anstieg von 0 bis 9bar (oder bei manchen Oscars auch bis 12 )

    Beispiel MAC oder Personal: Keine PI, recht flinker Druckanstieg auf 9bar (geschätzt ca. 2 Sekunden)

    Beispiel E61 mit Rotopumpe: Einige Sekunden Plateau bei ca. 1,5bar, dann schneller Anstieg auf 9bar

    Beispiel E61 mit Vib-Pumpe: (vielleicht verlängerte PI-Phase, weil Vib-Pumpen-Druckaufbau und Kammer-PI kombiniert sind?)

    hmmm...das ist doch interessant. Etwa, weil das allzu dogmatische Festhalten an bestimmten "vorgeschriebenen" Bezugszeiten (die berühmten 25 sec) angesichts so unterschiedlicher Druckverläufe fragwürdig erscheint. Insofern ist es gut, darüber zu diskutieren...und noch besser, möglichst viel auszuprobieren.

    Gruß,
    Bernhard
    verdammt guter Kaffee! (Kyle McLachlan, Twin Peaks)
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    Simonelli Oscar mit Mazzer Kony (Doser)

  7. #87
    gunnar0815 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Bernhard die 25 Sek. ist ja nur ein Anhaltswert. Meine Erfahrung mit der Preinfusion ist. 5 Sek. Preinfusion + 25 Brühzeit; 10 Sek. Preinfusion + 20 bis 25 Sek. Brühzeit; 25 bis 30 Sek. Preinfusion + 20 Sek Brühzeit.
    Also ist die Preinfusionszeit weder von der Brühzeit abzuziehen noch dazu zu rechnen. Mit längerer Preinfusion verkürzt sich die Brühzeit.
    Diese Werte gelten sicherlich jetzt nur bei mir mit dem Maya Kaffee.
    Die Tendenz ist aber wohl gleich.
    Gunnar
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  8. #88
    gunnar0815 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Die optimale Brühkurve sieht für mich jetzt so aus?
    Bei Kaffee der keine Preinfusion mag sollte dann ohne Preinfusion gestartet werden. Wie seht ihr das?

    Gunnar
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  9. #89
    Stefan ist offline Moderator
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    10 Sekunden lang Preinfusion? Das kommt mir verdammt lang vor...
    Üblicherweise wird die Preinfusion immer mit in die Brühzeit mit eingerechnet - sie ist ja bei den meisten Maschinen auch nur wenige Sekunden lang.

    @Bernhard
    Etwa, weil das allzu dogmatische Festhalten an bestimmten "vorgeschriebenen" Bezugszeiten (die berühmten 25 sec) angesichts so unterschiedlicher Druckverläufe fragwürdig erscheint.
    ..deswegen gehöre ich auch zu der Fraktion, die die Brühzeit ohne Preinfusion/E61 mit Preinfusion ab dem ersten Tropfen rechnet und nicht ab Pumpenstart, mit Preinfusion/Pumpenimpuls geht dann halt die Rechnerei los. Naja, 5 Sekunden hin oder her - machen für mich dann den Braten nicht fett...


    Gruss
    Stefan

  10. #90
    gunnar0815 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hab ja extra mal eine sehr lange Preinfusion mit 25 bis 30 Sek. gewählt. 0 bis 5 Sek Brühzeit braucht man wohl nicht zu versuchen über 20 Sek. würde es dann aber auch nichts mehr.
    Mit 20 Sek kam sogar was brauchbares raus.
    Eine Preinfusion mit 10 Sek war aber bei dem Maya am ausgewogensten.
    Denke beide Theorien (1 zu 1 Abziehen und Dazurechnen) sind falsch. Je länger die Preinfusion desto kürzer die Brühzeit aber eben nicht 1 zu 1.
    Gunnar
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