hallo allerseits!
aus neugier habe ich mir eine conti prestina in die küche gestellt. das ist eine ca. 30 jahre alte einkreisige gastrohandhebelmaschine (ich stell demnächst mal ein paar bilder rein).
zwei dinge sind mir aufgefallen:
1. es ist ungleich schwieriger einen "perfekten" espresso zu pressen, da eine solche maschine völlig anders reagiert. zb hat die feder einen variablen, am ende des federwegs sanft nachlassenden druck, was es recht schwer macht den richtigen mahlgrad zu finden. auch hat man (ob man will oder nicht) volle kontrolle über preinfusion und wenig kontrolle über die wassermenge (klar irgendwann ist der kolben voll, aber es gibt recht viele stufen dazwischen). das hört sich jetzt dramatischer an als es ist, denn
2. es schmeckt eigentlich jeder espresso wesentlich besser als aus meiner E61. mit "besser" meine ich diferenzierter, denn irgendwie fächert sich das geschmacksspektrum in der breite und tiefe besser auf. der ganze geschmack liegt ausgebreitet auf der zunge. es ist wirklich beeindruckend!
die frage ist nur, warum das eigentlich so ist? bzw. ob andere handhebelbesitzer dies auch so empfinden? ich habe viel gelesen, bin aber immer nur auf recht vage mutmaßungen gestossen, die aber das, in meinen augen grundlegend andere resultat nicht plausibel erklären können.
also, an was liegt das denn nun? der kolben? der variable druck? und überhaupt?
lg,
schnick


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