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    KingCole ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Handhebelmaschine oder Domobar- brauche Eure Ratschläge

    Ich bin ein (eigentlich glücklicher) Besitzer einer altgedienten Gaggia Paros, nichtsdestotrotz packte mich Ende letzten Jahres das Upgrade Fieber. Ich nehme an, Ihr kennt solche Phasen.

    Als reiner Espressotrinker (keine Milchmixgetränke ) wollte ich auf die einkreisige VB Domobar & Mühle upgraden, allerdings lese seit kurzen ich hier im Forum ein paar sehr wohlwollende Meinungen über die Espressoqualität von Handhebelmaschinen.

    Für mich wäre das eine optimale Ergänzung (statt Upgrade) zur Paros, leider kenne ich mich bei Handhebelmaschinen überhaupt nicht aus.

    Wie groß ist denn der Sprung zur Handhebelmaschine?

    Die Paros beherrsche ich so ziemlich aus dem FF, sie ist aber auch eine ziemlich „gutmütige“ Maschine, wenn man ihre Eigenheiten kennt.

    Ich habe einfach etwas Angst, mir eine Handhebelmaschine zuzulegen, dann über Monate hinweg nur seltenst einen guten Espresso hinzubekommen und das Ding dann frustriert in die Bucht abzugeben. Ausserdem trinke ich meinen Espresso ohne Zucker und gleiche somit Bittertöne nicht aus, somit landet schon oftmals eine Tasse, die ich richtig nicht treffe in der Spüle.

    Können die Handhebelerfahrenen unter Euch mir bei der Entscheidung unter die Arme greifen? Oder vielleicht doch die E61er? Tendieren würde ich zur Handhebelmaschine.

    Gruss, Alexander
    Gaggia Paros: Auf meiner Crema kann man Schlittschuhe laufen, gut, in diesen raren, glücklichen Momenten jedenfalls.
    ----
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  2. #2
    schnick.schnack ist offline Erfahrener Benutzer
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    ich habe derzeit ja auch eine handhebelmaschine im probelauf. ich kann noch nicht so viel konkretes dazu sagen. ich finde das geschmackliche resultat wesentlich besser, jedoch vermisse ich ein wenig die cremalastigkeit der shots. aber ich befürchte, dass dies ein wenig in der natur dieser maschinen liegt.
    ich bin mir nicht sicher. schmecken tuts besser aus der handhebel - das mundgefühl ist (bisher) besser mit der E61. wie wäre es mit sowohl als auch?

    lg,
    schnick

  3. #3
    Walter_ ist offline Moderator
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    Was ist wichtiger, Crema oder Geschmack? Für mich ist die Entscheidung völlig klar...

    Trotzdem, auch mit Pavoni & Co kann man reichlich Crema haben...


    Harar Longberry, also ein reiner Arabica und nicht gerade ein "Cremawunder"...
    fa' zoccu hai di fari e li fatti d'àutru nun guardari....

  4. #4
    schnick.schnack ist offline Erfahrener Benutzer
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    es ist ja nicht so, dass es mit der E61 "schlecht" schmeckt.
    aber ich glaube auch dass ich mich mal ein wochenende lang intensiv mit meiner prestina auseinander setzen muss um meine ergebnisse zu optimieren.

  5. #5
    KingCole ist offline Erfahrener Benutzer
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    @ schnickschnack über Deinen Thread kam ich erst auf die Idee .....

    @ Walter, Schnickschnack: wie zickig ist den eine handhebel im vergleich zur e61? ist da sehr, sehr viel lernaufwand nötig?

    Gruss, Alexander
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  6. #6
    schnick.schnack ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    ich glaube es besteht ein unterschied zwischen federgetriebenen handhebelmaschinen und solchen eben ohne (zb pavoni). bei einer federgetriebenen maschine hat man wenig einfluss auf den druckaufbau und -konstanz. der druck auf- und abbau ist von der feder abhängig. und die baut anfangs einen recht starken druck auf, der dann aber gegen ende des federwegs abnimmt. das druckverhalten kann man bei einer maschine wie einer pavoni selbst bestimmen. ich denke, dass macht es eventuell etwas leichter. ich habe aber kein e erfahrungswerte damit.

    zum lernaufwand:
    ich habe gerade das gefühl nochmal am anfang zu stehen. hatte aber bisher leider auch noch nicht richtig viel zeit.

    lg,
    schnick

  7. #7
    Walter_ ist offline Moderator
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    Hallo Alexander,

    mit etwas Geduld, frischem Kaffee und 'ner guten Mühle ist die Lernkurve recht steil...
    fa' zoccu hai di fari e li fatti d'àutru nun guardari....

  8. #8
    andrel ist offline Erfahrener Benutzer
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    @schnick.schnack: Was ich bisher gelesen hab ist eher das Gegenteil der Fall: Die Feder in den federgetriebenen macht das Leben leichter, da du weiterhin nur die bekannten Parameter (Mahlgrad, Anpreßdruck, ...) beeinflussen mußt.
    Bei den Pavonis hingegen mußt du zusätzlich noch mit ziemlich großer, wohldosierter Kraft möglichst gleichmäßig (oder vielleicht auch nicht so gleichmäßig?) ziehen. In irgendeinem Thread schrieb mal ein Pavoni-Besitzer, er hätte seine Maschine jetzt seit einem Jahr und würde jetzt so langsam reproduzierbare Ergebnisse hinbekommen, das fand ich interessant aber auch irgendwie abschreckend, so lange keine motorgetriebene zur Suchtbefriedigung daneben steht, falls es mal nicht klappen will
    Außerdem findet man über die Pavonis auch häufig die Aussage, daß sie an Überhitzung leiden. Der erste Bezug ist super, der zweite geht noch so und das war's dann, was man so liest.
    Ehemals: BZ99 (brühdruckgetunt)
    @home: Astoria Handhebel, Mazzer Mini (Dosierer)
    @work: Cimbali M20 Leva, Mazzer Mini (Dosierer)

  9. #9
    KingCole ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hmm, also, "Herzblatt-Susi" fasst fur mich zusammen:

    Mit einer Handhebel kann man einen sehr guten Espresso hinbringen, der geschmacklich besser schmeckt als von "normalen" Maschinen. Eine Handhebel ist allerdings sehr kompliziert, es sei denn, sie ist federgetrieben, dann ist die Lernkurve mit etwas Geduld, frischem Kaffee und 'ner guten Mühle recht steil...

    Stimmt denn das so?

    Gruss, Alexander
    Gaggia Paros: Auf meiner Crema kann man Schlittschuhe laufen, gut, in diesen raren, glücklichen Momenten jedenfalls.
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  10. #10
    schnick.schnack ist offline Erfahrener Benutzer
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    hm, ich weiss nicht. wie gesagt, ich kenne nur meine. vielleicht ist tatsächlich die feder ausgeleiert. ich empfinde es als nicht als besonders leicht.

    ich muss mich auch mal ein bisschen mit der maschine beschäftigen. vielleicht klappts wuppts es dann plötzlich.

    lg, schnick

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