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Thema: Verzweifelung

  1. #1
    radioreporter ist offline Benutzer
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    Standard Verzweifelung

    Hallo,

    nachdem ich hier alle beitrage ueber bruehdrucktuning, bruehdruck fragen u.sw. gelesen habe schmeckt mir meinen espresso nicht mehr so gut
    bisher ist es mir (fast) immer gelungen einen espresso zu machen die um 25 seconden durchlaufzeit brauchte und meistens auch gut schmeckte. 'problem' war aber das ich meinen bohnen immer ganz fein mahlen musste (mit ne roma professionel auf stufe 8.5-9). und meinen puck war oft ganz nass nacher und channeling passierte mir mehr oder weniger auch fast jeder zeit.

    nachdem ich alles ueber bruhdruck gelesen habe glaube ich das meiner bruhdruck eigentlich auch zu hoch ist, oft schmeckt der espresso auch ne bisschen bitter.. aber mit einer groberen mahlung schaff ich nur 10 seconden.

    mach ich bisher immer etwas falsch oder soll ich meiner kaffee einfach geniessen? Und wie ist das eigentlich mit der Izzo Vivi, kann ich irgendwie der Ulkapumpe tunen wenn die druck zu hoch wird?
    Meinen kesseldruck hab ich schon auf 1.2 runtergestellt.

    Schoene Gruesse aus Sonnig Holland
    Izzo Alex Duetto II, Mazzer Super Jolly
    Izzo Vivi, Ascaso Dream, Demoka 203

  2. #2
    MichaelV ist offline Erfahrener Benutzer
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    Es muss nicht an der Maschine liegen. Chanelling etwa hängt auch stark mit der Frische der Bohnen, der Befüllung des Siebträgers und dem Tampern zusammen. Also nicht verzweifeln und stattdessen in Ruhe üben .

    Michael

  3. #3
    radioreporter ist offline Benutzer
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    Zitat Zitat von MichaelV
    Es muss nicht an der Maschine liegen. Chanelling etwa hängt auch stark mit der Frische der Bohnen, der Befüllung des Siebträgers und dem Tampern zusammen. Also nicht verzweifeln und stattdessen in Ruhe üben .

    Michael
    Leider gibt es hier in der Naehe keine Tampenakademie. Ich mach das immer so:

    einmal drucken mit 15/2o kilo und ein viertel drehen
    nochmal
    drucken mit 20 kilo

    richtig oder falsch?
    Izzo Alex Duetto II, Mazzer Super Jolly
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  4. #4
    Eisbär ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hat sich denn deine Geschmackswahrnehmung geändert oder hat sich wirklich was am Caffè geändert?
    Hast Du auch schon im Kaffeewiki den Einsteigerbeitrag gelesen? Kapitel:
    • Wie finde ich den richtigen Mahlgrad?
      Was mache ich falsch? Diagnostik!

    /Frank
    Poccino Opus One, Elektra micro casa a leva S1CO, Mazzer Mini

  5. #5
    rafiffi ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Pumpendruck

    @ radioreporter

    Auch in Wien ist es sonnig. Willst Du deinem " Problem" auf den Grund gehen, wird Du an einem Siebträgermanometer nicht vorbeikommen.
    Du kannst entweder das komplett kaufen (relativ teuer) oder nur den 3/8" Anschluß inkl. Manometer, den Du auf Deinem eigenen Siebträger montieren kannst .
    Die optimale Variante sieht vor: Nimm ein Blindsieb und bohre ein Loch in das Du ein 10-16bar MAnometer eingedichtet montierst, zusätzlich auch noch ein Nadelventil über das Du einen Kaffeebezug von etwa 1ml/sec simulieren kannst . Dann miss ohne Kaffee den Druck der sich max. aufbaut . Blu hat auch mal das in einem schönen Thread berichtet inkl. Fotos. Der "richtige" Druck lt. Espresso Institut Italien ist 9-9,5bar während eines Bezugs. Hast Du nur ein klasisches Siebträgermanometer zur Hand, dann mußt Du ca max. o,5 bar dazu addieren ( also max . 10bar Anzeige) . Einstellen kann man das bei fast allen MAschinen mit ULKA EX5 Vib Pumpe über ein Expansionsventil, dass man dann ein paar Umdrehungen aufschrauben muß um den max Druck zu begrenzen , ab dem das Expansionsventiel abregelt bzw. abschneidet. Das überflüssige Wasser wird meist in den TAnk zurückgeleitet. So findest Du auch einfach das Expansionsventil in Deiner Maschine .

    Meiner Erfahrung nach werden viel Maschinen von den Herstellern mit zu hohem Druck ausgeliefert .

    Gruß Reinhold
    Espressolutions con Passione
    LM GS3/Strada MP , Eureka Mythos, Mazzer Robur E, KN800, Marco Überboiler, Marco/Mahlkönig Tanzania custom

  6. #6
    felix123 ist offline Neuer Benutzer
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    Standard

    hallo, ich habe eine ecm technika III und bin auch schon die ganze zeit am grübeln ob ich am brühdruck mal drehen soll. eigentlich schmeckt und läuft der espresso gut. aber wenn man dann liest das man da noch mehr geschmack rausholen kann macht man sich so seine gedanken....! ich habe schon das gefühl das der druck zu hoch ist. vielleicht werde ich mir mal die zeit nehmen meine maschiene auseinander zu schrauben.
    gibt es hier im board eingentlich auch leute die mit ihrer technika zufrieden sind und nicht am brüchdruck gedreht haben??

  7. #7
    Bubikopf ist offline Erfahrener Benutzer
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    Ja, aber hinterher sind sie noch zufriedener.
    Gruss Roger

  8. #8
    radioreporter ist offline Benutzer
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    Standard Re: Pumpendruck

    Zitat Zitat von rafiffi
    @ radioreporter

    Auch in Wien ist es sonnig. Willst Du deinem " Problem" auf den Grund gehen, wird Du an einem Siebträgermanometer nicht vorbeikommen.
    Du kannst entweder das komplett kaufen (relativ teuer) oder nur den 3/8" Anschluß inkl. Manometer, den Du auf Deinem eigenen Siebträger montieren kannst .
    Die optimale Variante sieht vor: Nimm ein Blindsieb und bohre ein Loch in das Du ein 10-16bar MAnometer eingedichtet montierst, zusätzlich auch noch ein Nadelventil über das Du einen Kaffeebezug von etwa 1ml/sec simulieren kannst . Dann miss ohne Kaffee den Druck der sich max. aufbaut . Blu hat auch mal das in einem schönen Thread berichtet inkl. Fotos. Der "richtige" Druck lt. Espresso Institut Italien ist 9-9,5bar während eines Bezugs. Hast Du nur ein klasisches Siebträgermanometer zur Hand, dann mußt Du ca max. o,5 bar dazu addieren ( also max . 10bar Anzeige) . Einstellen kann man das bei fast allen MAschinen mit ULKA EX5 Vib Pumpe über ein Expansionsventil, dass man dann ein paar Umdrehungen aufschrauben muß um den max Druck zu begrenzen , ab dem das Expansionsventiel abregelt bzw. abschneidet. Das überflüssige Wasser wird meist in den TAnk zurückgeleitet. So findest Du auch einfach das Expansionsventil in Deiner Maschine .

    Meiner Erfahrung nach werden viel Maschinen von den Herstellern mit zu hohem Druck ausgeliefert .

    Gruß Reinhold
    Das expansionsventil ist etwas anders als das ventil am kessel? und tsja, ich bin leider nicht zu technisch, wie wir in holland sagen: ich hab leider zwei linker handen. Und auch das mit der Manometer hoert sich schon ziemlich schwer an.. Ist da irgendwo jemand mit einen total gut modifizierten machine der mich mal helfen kann? (Bin jeder dritter woche in Deutschland) Weil selbst bastlen....... koentte schoen teuer werden
    Izzo Alex Duetto II, Mazzer Super Jolly
    Izzo Vivi, Ascaso Dream, Demoka 203

  9. #9
    radioreporter ist offline Benutzer
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    Zitat Zitat von felix123
    hallo, ich habe eine ecm technika III und bin auch schon die ganze zeit am grübeln ob ich am brühdruck mal drehen soll. eigentlich schmeckt und läuft der espresso gut. aber wenn man dann liest das man da noch mehr geschmack rausholen kann macht man sich so seine gedanken....!
    Genau das! :P
    Izzo Alex Duetto II, Mazzer Super Jolly
    Izzo Vivi, Ascaso Dream, Demoka 203

  10. #10
    Nikopol ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo radioreporter,
    wenn mein Kaffee "kanalisiert" (je nach Sorte und Frische kommt das immer mal wieder vor), dann lindert bei mir oft der "Trick" mit dem Durchmischen des gemahlenen Kaffeemehls das Channeling. Einfach einen dünnen Metalstift (Draht, aufgebogene Büroklammer, "Dissecting Needle", was-auch-immer) nehmen und nach dem Mahlen im Siebträger das Mahlgut nochmal verrühren. Dadurch kann man manchmal eine gleichmäßigere Verteilung des Mehls im Siebträger erreichen, die Klümpchen sofern vorhanden auflösen und Hohlräume schließen. Wenn ich danach gleichmäßig tampere, ist das Channeling oft gemildert oder ganz weg. (Andere mahlen erstmal in einen extra Behälter und schütteln das Mehl dann durch etc. Ziel ist eine sehr gleichmäßige Verteilung des Kaffees im Sieb schon vor dem Tampern, der Weg ist wurscht.)

    Zum Thema Brühdruck und "untrinkbare" Ergebnisse bei falschem Brühdruck: Ich bin abwechselnd an zwei Bezzera 99 zu Gange, und zwar an meiner eigenen mit höherer Brühdruck-Werkseinstellung (Druck aber nicht gemessen, nur aus den Berichten der anderen hier gemutmaßt) und ein bis zwei mal im Monat bei meinen Eltern an deren gebraucht gekaufter Bezzi 99 mit eingestelltem, reduzierten Brühdruck. Meine eigene Mühle und den aktuellen Kaffee nehme ich zu meinen Eltern meist mit, daher unterscheiden sich nur die Maschinen und das Wasser.

    Für mich sind die Unterschiede nicht wirklich großartig schmeckbar. Bei der brühdruckreduzierten Maschine beginnt der Bezug nach ca. 8 - 10 Sek. zu laufen (was von manchen hier als Preinfusion bezeichnet wird), bei meiner mit "Werkseinstellung" fast immer nach zwei bis drei Sekunden. Ehrlich gesagt, schmeckt mir der Kaffee an meiner eigenen Maschine meist sogar besser. Ich sehe daher erstmal keine Veranlassung, am Brühdruck etwas zu ändern. Channeling habe ich an manchen Tagen an beiden Maschinen, ebenso wie an anderen Tagen einen "perfekten, fast trockenen" Puck, der gleichmäßig aus dem Sieb herausgequollen ist. Ich rede hier vom LM-Einer.

    Diese Aussage gilt natürlich nur für mich persönlich und kann nicht verallgemeinert werden. Ich möchte damit auch nur sagen, daß man sich wegen des Brühdrucks vielleicht nicht allzu verrückt machen lassen sollte, so dass Dir Dein Kaffe gar nicht mehr schmeckt.
    rote kaffeemaschine, silberner bohnenmahlapparat, schwarze bohnensauna

    .... das war richtig lecker, Herr Lafer! Mit welchen Töpfen kochen Sie?
    good morning dr. chandra

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