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  1. #1
    Enzo Molisano ist offline Benutzer
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    Standard FAEMA E61 (das Original)

    Hallo Freunde des guten Geschmacks..

    der Klassiker schlecht hin, der Godfather aller Kaffeemachinen bzw. der Don Corleone aller Mafiosis ist hier zu sehen...



    Frage: Kann man heutige Faema E 61 Brühkopftechnik annährend mit den alten Maschinen vergleichen? Klar, diese Maschinen stellten technisch betrachtet den Anfang vor dem nichts dar und wie dem Rattenfänger von Hameln folgten andere Firmen der Faema, die die Technik verfeinerten aber die nie grundlegend geändert worden ist.

    Heutzutage ist der Prozess von technischen Innovationen sicherlich einem schnelleren Wandel unterlegen als noch vor hundert Jahren.
    Auf was ich hinaus möchte, man führe sich die PC's aus den 70er vor Augen und die High-tech Geräte die heute zu kaufen sind.
    Wie ist der Abstand bei den alten Espressomaschinen zu heutiger Technik?

    Grüsse,
    Enzo
    Faema E61 Baujahr 1963, B.F.C. Arte di Vittoria Levetta, Oscar Nuova Simonelli (beige)
    Mazzer Mini Electronic A silver polished, Nuova Simonelli Grinder MCF (beige)

  2. #2
    mcblubb ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Re: FAEMA E61 (das Original)

    Zitat Zitat von Enzo Molisano
    Hallo Freunde des guten Geschmacks..

    der Klassiker schlecht hin, der Godfather aller Kaffeemachinen bzw. der Don Corleone aller Mafiosis ist hier zu sehen...


    Frage: Kann man heutige Faema E 61 Brühkopftechnik annährend mit den alten Maschinen vergleichen?
    Die Frage muss lauten: kann man den neumodischen Faema Schnick-schnack mit der ca. 60 Jahre zuvor von Luigi Bezzera erfunden Technik vergleichen.

    Das nur am Rande.

    Ansonsten ist das eine schöne Maschine.

    Aber sehr viele (vieleicht die meisten?) bauen Ihre Maschinen (die Brühköpfe) so, wie es Luigi Bezzera entwickelt hat.

    Gruß

    Gerd
    Dummheit ist, wenn man jeden Tag das Gleiche tut aber neue Ergebnisse erwartet.

    LM GS/3 + ASTORIA AEP1 (Büro) LIVIA 90 (davor) + BRASILIA America 2gr. + La Pavoni Mignon + LSM 85-16 M Practical Metronic (ex Projekt)
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    I-Roast

  3. #3
    Oscar Peterson ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo Enzo,

    das ist doch eine Faema President? Ich hoffe ja schon seit Jahren, dass ich mal eine derartige Maschine unter 1000 EUR bekomme (natürlich als Restaurationsobjekt).

    Zu Deiner Frage kann ich keine kompetente Antwort bieten, schätze jedoch, dass man mit einer solchen Maschine genau so gut Espresso zubereiten kann, wie mit einer neuen. Ansonsten interessieren mich auch Erfahrungswerte.

    Grüße
    Julius

  4. #4
    koffeinschock ist offline Erfahrener Benutzer
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    ja, das kann man. teilweise, bei den brühgruppen mit hebel, sind die sogar nach den alten vorgaben von faema ausgeführt, da das patent ausgelaufen ist (und vorher/währenddessen imho von den leuten der firma vbm übernommen worden ist - da ist auch z.t. altes faema-personal dabei)

    einige sachen sind neuer/moderner, andere fast genauso gelöst. genieß halt einfach den kaffee aus deinem klassiker
    Optimismus ist nur ein Mangel an Information.
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  5. #5
    gunnar0815 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Das Prinzip hat sich doch gar nicht geändert. Also was soll schon großartig besser geworden sein?
    Gunnar
    Carimali UNO E+ Preinfusions über Magnetventil + Mühlen= Elektra Nino + Mazzer Stark
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    Links:Sammlung technischer Daten aller Mühlen - Bezug aufteilen sollte jeder mal machen
    Preinfusion für Tank Maschinen
    Rossi RR 45 auf 80 Mahlkranz umbauen

  6. #6
    haemmi ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Re: FAEMA E61 (das Original)

    Zitat Zitat von Enzo Molisano
    Klar, diese Maschinen stellten technisch betrachtet den Anfang vor dem nichts dar ...
    Hallo Enzo,

    das "Nichts" wären demnach dann die Handhebelmaschinen. Bist Du Dir da so sicher, daß die E61 tatsächlich einen Fortschritt in Sachen Espressoqualität mit sich brachte oder nur ein Stück mehr Bequemlichkeit durch die Pumpe? Den Wärmetauscher gab es übrigens schon vor der E61.

    Gruß, Andreas

  7. #7
    Enzo Molisano ist offline Benutzer
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    Standard Re: FAEMA E61 (das Original)

    Zitat Zitat von haemmi
    Zitat Zitat von Enzo Molisano
    Klar, diese Maschinen stellten technisch betrachtet den Anfang vor dem nichts dar ...
    Hallo Enzo,

    das "Nichts" wären demnach dann die Handhebelmaschinen. Bist Du Dir da so sicher, daß die E61 tatsächlich einen Fortschritt in Sachen Espressoqualität mit sich brachte oder nur ein Stück mehr Bequemlichkeit durch die Pumpe? Den Wärmetauscher gab es übrigens schon vor der E61.

    Gruß, Andreas

    Andreas,

    ich kann mir nicht vorstellen, das noch vor dem 19 Jhdt. im berühmten Caffè Gilli von Florenz ein Barista der täglich zwischen 250 - 500 Espressi von Hand gezapft hat eine gleichbleibende Qualität gewährleisten konnte.
    Ich konnte die Espresso Qualität aus alten Gaggia oder Faema Handhebelmaschine bisher nicht gutheißen, wobei ich die Fingerfertigkeit der hießigen Baristas nicht überprüft habe...What shalls!!

    Hier ein schönes Exemplar



    Gruß
    Enzo
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  8. #8
    Oscar Peterson ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo Enzo,

    wo treibst Du diese Maschinen auf? Doch nicht in Dubai?

    Diese Gaggia habe ich hier schon mal gesehen. Was für ein Modell ist das?

    Grüße
    Julius

  9. #9
    achmed ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo Julius,
    das ist das Modell "America", gebaut von ca. '55 bis '60. Bis zu 4 Gruppen
    und wird mit gewisser Regelmässigkeit bei ebay angeboten. Die oben gezeigte Maschine ist übrigens eine, wie die Front vermuten lässt, der z.Zt.
    so gesuchten E61. Vor allem die 1-gruppige wird wohl auch als Rest.objekt
    nur mit viel Glück unter 1000.-€ zu finden sein. Dann schon eher die President, die Hebelmaschine, die in der späten Ausführung das gleiche Gehäuse haben. Ich habe übrigens noch eine Gaggia Internationale(48-54)
    die auch aus Arabien kommt und da sie in Messing und Kupfer gehalten ist, nehme ich an, das sie so speziell für diesen Markt gefertigt wurde. Man sollte nicht unterschätzen wie früh sich die Italiener mit ihrem Kaffee breit gemacht haben und in den Ländern Süßdamerikas und Nordafrikas wird noch viel von dem alten Zeug rumfliegen. Es wurde nicht alles entsorgt und 'ne Gaspulle und ein Wasseranschluss reichen.
    Übrigens Enzo, der Caffè aus einer Hebelgruppe, auch wenn sie alt ist, kann schon richtig Klasse sein.
    Frage an Andreas: welche Maschine hatte vorher einen Wärmetauscher, vor allem einen geschlossenen? Und ich glaube, Enzo hat recht, wenn er sagt das vor allem die Konstanz wohl deutlich zugenommen hat. Was man wohl aber auch nicht vernachlässigen sollte, ist, das die Qualität des Kaffees gesteigert wurde, weil die Erfindung der Hebelgruppe ganz andere
    Anforderungen an den Kaffee stellen konnte als die Dampfmaschinen ala
    luigi Bezzera.
    Gruß
    Achmed

  10. #10
    koffeinschock ist offline Erfahrener Benutzer
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    leider kann wohl keiner von uns das so genau beurteilen - sicherlich ist klar, daß mit den fortschreitenden untersuchungen des kaffees und der reaktionen beim rösten auch die qualität des kaffees zugenommen hat. klar ist aber auch, daß die e61 ein quantensprung war, was die zubereitung angeht - andererseits hat ein barista der ~500 shots am tag zieht, wohl mit sicherheit mehr konstanz als jeder von uns hier im board ansässigen gehabt. den mit abstand besten shot hab ich in neapel aus ner 4-gruppigen handhebel gezogen. so ganz ohne hx, ohne thermosyphon oder sonstwas - der gute mann hat einen kurzen shot gezogen um die brühgruppe/st auf temperatur zu bringen und dann kam ein shot, der einfach grandios war
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