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Thema: Brewtus II

  1. #1
    crunchtime ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Brewtus II

    Liebe Leser,
    heute hatte ich ein Gespräch mit der Herrscherin von bellabarista in England hatte. Wir redeten vor allem über die Expobar Office Leva II (Brewtus II), die sie aufgrund schlechter Erfahrungen nicht mehr verkaufen möchte, obwohl sie noch mehrere auf Lager hat!
    Nachdem ihr die Dinger anfangs aus den Händen gerissen wurden, häuften sich Probleme mit dem Elektronik-Modul. Aufgrund von -höchstwahrscheinlich- Überhitzung fiel dieses aus, undzwar bei einigen Maschinen mehrfach im ersten Jahr. Es sei allerdings kein grundsätzliches Problem mit Geräten von Expobar sondern spezifisch für dieses Modell wohl aufgrund des Doppelboilers. Die Firma sei nicht im Stande, die Problematik in den Griff zu bekommen.
    Diese Info an alle, die sich etwas anschaffen wollen...
    Cruchtime

  2. #2
    Sirblackadder ist offline Erfahrener Benutzer
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    Interessant. Da ich vor einigen Tagen meine Brewtus II bei Systermann gekauft habe, darf ich durchaus behaupten, ein recht vitales Interesse an dieser Sache zu haben.

    Vor einiger Zeit gab es einen Thread über häufig ausfallende Pumpen bei der Brewtus II in der Brewtus Usergroup (www.brewtusgroup.com). Jetzt also das Elektronikmodul.

    Obwohl ich die Aussage der BellaBarista-Chefin nicht per se bezweifle, bin ich doch skeptisch, dass es sich dabei um belastbare Erfahrungswerte handelt. Im ganzen Netz gibt es genau drei Seiten von Google-Treffern zum Suchterm 'Brewtus failure'. Einer der Treffer führt zum oben schon erwähnten Pumpenthread der Brewtusgroup, ein zweiter zu einem Forumsbeitrag mit der Frage, ob Zeitschaltuhren für die Elektronik schädlich sein können und ein dritter zur Frage, ob die Temperaturen in der Maschine prinzipiell für die Elektronik schädlich sein können. Alle übrigen Treffer basieren nur auf einem zufälligen Zusammentreffen der beiden Begriffe auf einer Website.

    Ich würde vermuten, dass bei einem generellen Problem mit der Brewtus II mehr dementsprechende Berichte im Netz zu finden wären. Möglicherweise ist das Problem aber auch noch zu neu.

    Beste Grüße,
    Malte


    p.s.: Ich hab mal ein Posting in der Brewtusgroup abgesetzt (http://groups.google.com/group/brewt...e256ee90ba8332). Mal schauen, was die dort sagen...
    "Did I miss a fucking meeting with the coffee? You can get every other flavor except coffee flavored coffee!
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  3. #3
    bohnenzaehler ist offline Benutzer
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    @Sirblackadder
    Toll, dass du auch in der englischen Liste nachfragst.
    Kannst du mir sagen wieviel Wasser deine Pumpe bei einem Leerbezug liefert? (hab ich schon hier gefragt)

  4. #4
    Sirblackadder ist offline Erfahrener Benutzer
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    Heilischer, jetzt hat da doch tatsächlich einer geantwortet und gesagt, "jau, ist bekannt bei Maschinen jüngeren Fabrikationsdatums". Gibt's doch nicht.

    @bohnenzaehler
    Nur zur Sicherheit. Du machst das folgendermaßen: Hebel voll nach oben, 10 sec laufen lassen, dann Hebel wieder schließen?


    Ich würde aber auch ohne nachgemssen zu haben mal vermuten, dass 75 ml normal sind. Die Maschine macht doch zunächst Preinfusion mit wenig Wasser, wartet dann einige Sekunden und gibt erst dann richtig Volldampf.

    Malte.
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  5. #5
    bohnenzaehler ist offline Benutzer
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    Hab auch gerade den Kommentar aus der google-group gelesen, werd mich dadurch aber nicht verrückt machen lassen und abwarten....

    Und wegen der Fördermenge: Genau so mach ichs Hebel voll hoch 10 sec. laufen lassen und Hebel runter.
    Ich hab die Tankversion, da läuft ein Schlauch (vom Expansionsventil und diesem 'Ich lass irgendwie die Luft raus Ventil') zurück in den Tank.

    Die 75 ml nach 10 sec. sind bei mir einschliesslich des Wassers, dass zurück in den Tank läuft und dem was in der Abtropfschale landet. (Aus der Brühgruppe kommen lediglich ~60 ml).

    Wie gesagt laut Pumpenkennlinie sollte da mehr Wasser vorhanden sein, ich hab aber keine Ahnung ob ein Teil des von der Pumpe geförderten Wassers u.U. auch wieder im Boiler landet.

  6. #6
    Sirblackadder ist offline Erfahrener Benutzer
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    nicht verrückt machen lassen
    Nee, nee, mein "gibt's doch gar nicht" bezog sich auch mehr auf die Tatsache, dass man über dieses Problem noch gar nichts im Netz findet. Normalerweise verbreiten sich solche Sachen doch recht schnell.

    Die Ausfälle hin oder her, die Brewtus ist ein hervorragendes Gerät. Außerdem gibt die Elektronik ja offenbar schon im ersten Jahr den Geist auf, wenn überhaupt. Da haben wir ja noch Garantie.

    Ich bin mir jedenfalls sicher, dass ich mit meiner Brewtus sehr glücklich werde.

    Malte.


    p.s.: Die Wassermengen-Messung mache ich nach Ostern, dann habe ich die Maschine in meinem Büro aufgestellt.
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  7. #7
    bohnenzaehler ist offline Benutzer
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    Bin bisher auch vollkommen zufrieden.
    Aber mal im Ernst, die Maschine ist doch viel zu schade fürs Büro

  8. #8
    nobbi-4711 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Laut den Fotos ist es wohl ein Standard-Elektronik-Modul; die sind meist auf max 60 Grad Umgebungstemperatur ausgelegt. Ich denke, grade bei Dauerbetrieb wird es (trotz Boilerisolierung) dann doch sehr warm in der Maschine.

    Greetings \\//

    Marcus
    Seit Jahren die erste Dallacorte Mini EX4 -> also Vorsicht, subjektiv

    Gehabt und wieder los: Marzocco GS3, PID-Silvia, Carimali UNO E, Bezzera 99 (brühdruckgetunt), Hebelchen-Pavoni

  9. #9
    erich4fun ist offline Erfahrener Benutzer
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    Stimmt es, dass man recht einfach Einfluss auf den Brühdruck der Maschine nehmen kann?

    Wie groß ist denn der Espressoboiler nun?
    Demoka 203 & Star 10 (Kreuzung aus BZ99 und Livia90 )

    Lieblingskaffees: Fausto Giasing, Mocambo Brasilia, Vergnano Bar Rosso

  10. #10
    bohnenzaehler ist offline Benutzer
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    Laut Produktbeschreibung fasst der Boiler 1,7 Liter.

    Und der Brühdruck lässt sich wirklich recht einfach verstellen. Entfernt man die Abtropfschale gibts eine Bohrung durch die das Expansionsventil mit einem Schraubenzieher verstellt werden kann. Es kann höchstens vorkommen, dass das Expansionsventil versetzt neben der Bohrung sitzt, dann muss man u.U. die Gehäuseabdeckung entfernen (geht aber einfach, sind nur 5 Schrauben) und das Expansionsventil zum Verstellen 'ein wenig in die richtige Position zerren'.
    Mittlerweile werden glaub ich nur noch Maschinen mit der Messingausführung des Expansionsventils produziert, früher gabs eine Plastikvariante, die man besser nicht (so oft) verstellen sollte. Also vorm Kauf sicherstellen, dass die Messingvarainte verbaut ist.

    Wenn das Gehäuse schon offen ist lässt sich auch gleich bequem der Dampfdruck einstellen.

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