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  1. #1
    Barista ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard "Reproduzierbarkeit" der Kaffeequalität

    Hallo,


    Wenn ich mir einmal eine neue Maschine gönnen sollte (wer hier im Forum hat nicht ständige irgendwelche andere Maschinen im Hinterkopf?), so wäre für mich ein Hauptkriterium die einfache "Reproduzierbarkeit" der Kaffeequalität.

    Was meine ich damit?

    Ich hatte erst zwei Espressomaschinen. Ursprünglich eine Gaggia CC und nun die Livia.

    Die Livia ist definitiv die bessere Maschine, wobei sie gefühlsmäßig auch etwas schwerer zu handhaben ist als die Gaggia. Die Livia ist etwas zickiger und reagiert schneller auf veränderte Paramter (geringfügig Änderungen im Mahlgrad, Kaffeemenge etc.). Die Gaggia war da einfacher zu handhaben.
    Beim Wechsel der Kaffesorte oder auch nur bei einer Veränderung des Frischgrades (neue Packung) muss man daher bei der Liva oft nachregulieren.

    Mich würde nun interessieren, ob es Maschinen gibt, bei denen man einfacher oder schwerer zu einem guten Kaffee kommt. Ich erwarte hier keinen objektiven Berichte, sondern das rein subjektive Gefühl, wie jeder seine Maschine empfindet.

    Ich glaube z.B. schon des öfteren gelesen zu haben, dass die Dallacorte recht schnell und einfach zu sehr guten Ergebnissen führen soll. Im Gegensatz hierzu habe ich das Gefühl, dass mit der Bezzi/Livia öfters mal etwas gekämpft werden muss, bis die Qualität stimmt.

    Hier kann jeder einfach mal seinen subjektiven Eindruck wiedergeben.


    René

  2. #2
    Bubikopf ist offline Erfahrener Benutzer
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    Ich finde meine Bezzi völlig problemlos. Brühdruck auf 9 Bar, etwas heißer als Werkseinstellung ( Kesseldruck ca. 1,25 Bar max ), gut aufgeheizt ( sonst geht der erste Shot daneben). Mit dem Leerbezug reguliere ich die Temperatur passend zum verwendeten Kaffee ( bevorzuge Arabica bzw. nur geringe Robustabeimischungen ), dann kommt ein Shot wie der andere. Ab und zu muss ich die Mühle etwas anpassen, das muss man an jeder anderen Maschine auch. E61 sind da noch etwas kulanter was Mahlgrad und Siebfüllung angeht ( meine Erfahrung ).
    Gruss Roger

  3. #3
    Largomops ist offline Erfahrener Benutzer
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    Nachdem ich meine Bezzi, auch und vor allem durch Hilfe von Bubikopf, entsprechend modifiziert habe, (9,5 bar und heißer) kann ich seine gemachte Aussage voll und ganz bestätigen. Wenn der Mahlgrad stimmt, ändert sich nicht viel. Ach ja ich bevorzuge keine reinen Arabicas. 20-30 Prozent Robusta dürfen´s schon sein. Das ist aber Geschmacksaffe, wie auch der allseits bekannte Affe schon gesagt hat.
    Gruß aus der Falz, Largomops

    BFC Lira 2-gr, BZ99, CC-PID, Mazzer Mini-E, K3, Demoka M-203, Moccamaster, Gene, HPR

  4. #4
    Infobert ist offline Benutzer
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    die einzige Konstante bei mir ist meine BFC-Ela. Die meisten Abweichungen passieren mir bei der Menge des Kaffeepulvers, da meine Mühle keinen Timer hat und ich nach Augenmaß gehe sowie auch nicht dauernd wiege. Nachdem ich mich nun nach zahlreichen Bohnenwechsel auf eine Sorte eingeschossen habe, ist meine Erfolgsquote schon sehr passabel.
    B.F.C. Ela, Mazzer Mini E/A, Ascaso I-1

  5. #5
    koffeinschock ist offline Erfahrener Benutzer
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    meinen erfahrungen nach, macht es dir auch schon ein e61 einfacher - eine vib-pumpe trägt ebenfalls ihren teil zur einfacheren reproduzierbarkeit bei.
    Optimismus ist nur ein Mangel an Information.
    Conti 'Monaco PM', Anfim Super Caimano On Demand Titanium

    neues zuhause gesucht (als kombi!): vfa-expres Office Plus; ECM Casa Manuale;

  6. #6
    lukask ist offline Erfahrener Benutzer
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    Meine etwa 10 Jahre alte LaCimbali neigt sehr zu zicken, ihr ist nur schwer ein sehr guter Espresso zu entlocken. Dann aber richtig

    Dagegen die NS Oscar von einem Freund zusammen mit der Grinta-Mühle - sehr einfach zu handhaben, sehr oft sehr gute Ergebnisse.

    Eine eingruppige Reneka Viva S von einer bekannten ... manchmal glaube ich, da kann man alles hereintun und am Ende kommt nen exzellenter Kaffee bei rum

    Soviel zu meinen subjektiven Erfahrungen.

  7. #7
    linkheu ist offline Benutzer
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    Standard Re: "Reproduzierbarkeit" der Kaffeequalität

    Zitat Zitat von Barista

    Mich würde nun interessieren, ob es Maschinen gibt, bei denen man einfacher oder schwerer zu einem guten Kaffee kommt. Ich erwarte hier keinen objektiven Berichte, sondern das rein subjektive Gefühl, wie jeder seine Maschine empfindet.

    Ich glaube z.B. schon des öfteren gelesen zu haben, dass die Dallacorte recht schnell und einfach zu sehr guten Ergebnissen führen soll. Im Gegensatz hierzu habe ich das Gefühl, dass mit der Bezzi/Livia öfters mal etwas gekämpft werden muss, bis die Qualität stimmt.

    Hier kann jeder einfach mal seinen subjektiven Eindruck wiedergeben.


    René
    hm, wahrscheinlich machen es einen die dual-boiler wg. ihrer temperaturstabilität schon einfacher. ich würde meine techno da also eher als gutmütig beschreiben. trotz ermangelung (noch) einer gescheiten mühle, können sich die ergebnisse meistens sehen (und schmecken) lassen. ich würde keineswegs mehr vor festwasser und halbwegs profi-gerät zurückschrecken. die sache mit den sog. "einsteigermaschinen" ist doch, das sie in der handhabung nicht einfacher sind als die "großen", wahrscheinlich oft schwieriger was die reproduzierbarkeit betrifft. (früher hatte ich einen delonghi haushaltssiebträger, der konnte zwar schön milch aufschäumen, aber espresso kam da eigentlich keiner raus.)

    gruß
    ulrich
    :: Reneka Techno :: Macap M4D :: http://www.linkheu.de

  8. #8
    Thjalfi ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Die Maschine trägt eben nur begrenzt zur Reproduzierbarkeit bei, viel hängt auch vom Barista ab (Kaffeemenge, Verdichtung des Pulvers) und wohl auch von der Mühle (Verteilung des Pulvers im Sieb). Ich hatte bisher zwei Maschinen, eine Gaggia Evo und DC Mini (seitdem denke ich übrigens an keine andere Maschine mehr ) und natürlich hebt die DC Mini die Reproduzierbarkeit, vor allem durch die konstantere Temperatur.

    Meine Espressi sind im Schnitt O.k. (für Cappu genügts) und wenn eine bessere Mühle ins Haus kommt, und natürlich mit steigender Erfahrung meinerseits, werden sie sicher auch reproduzierbar spitze.
    Casadio Istantaneo; DC Mini

    조차 다이아몬드 산은 에스프레소다음에 봐야 한다

  9. #9
    KingCole ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    In diesen Zusammenhang ist eine Review der Expobar Brewtus interessant. ALs Dual Boiler scheint sie eine verdammt hohe Trefferquote zu haben.

    http://www.home-barista.com/expobar-brewtus-review.html

    Ich verstehe ehrlich gestanden eh nicht, warum diese Maschine im Forum eher eine Seltenheit ist.

    Preislich ist sie nicht viel teurer wie BFC und billiger wie ECM,

    Gruss, Alexander
    Gaggia Paros: Auf meiner Crema kann man Schlittschuhe laufen, gut, in diesen raren, glücklichen Momenten jedenfalls.
    ----
    Derzeit: Omcafe "Perla"; Olivier "No. 4"; HitList: No. 4; Manaresi 90/10; Omcafe Extrabon

  10. #10
    Walter_ ist offline Moderator
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    Standard

    Ich finde auch, daß die E61 Maschinen zu den gutmütigsten gehören, denen am leichtesten eine sehr gute Espressoqualität zu entlocken ist. Mit dem LM 2er Sieb, läßt sich die Füllmenge bei meiner Butterfly sehr bequem zwischen 15g und 19g variieren, der Bereich ließe sich ohne große Probleme wahrscheinlich noch erweitern. Meine Gaggia CC ist ebenfalls völlig unproblematisch. Die HH Pavoni braucht etwas mehr Aufmerksamkeit aber wenn man den Dreh einmal heraushat, kann man auch damit recht einfach konstant gute Ergebnisse erzielen.

    Die Spaziale mit ihrer 53mm Gruppe erfordert eine komplette Umorientierung, man hat nur einen sehr kleinen Spielraum bei der Dosierung und ist gezwungen sehr sorgfältig zu befüllen und zu tampern (oder eben sehr fein zu mahlen), ansonsten gibt's unweigerlich Channeling. Merkwürdigerweise hatte ich diese Probleme bei der DallaCorte nicht, obwohl die Brühgruppe denen von Spaziale sehr ähnlich scheint.

    Unter den anderen Gastromaschinen mit denen ich bisher ein wenig Erfahrung sammeln durfte waren die Brasilia Portofino und die Faema E92 recht unproblematisch, mit der Cimbali Bistro hatte ich ebenfalls ziemliche Probleme.

    Temperaturmäßig hatte ich bisher mit keiner Maschine- egal ob HX oder Dualboiler - nennenswerte Probleme, einzig mit der HH Pavoni ist's ein wenig umständlicher, wenn man mehr als 2-3 Bezüge hintereinander machen möchte.
    fa' zoccu hai di fari e li fatti d'àutru nun guardari....

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