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  1. #1
    Espressoaddict ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Dampf, Milchschaum und VA

    Warum ist es Eurer Meinung eigentlich nicht möglich mit einem VA zumindest vernünftigen Milchschaum zu produzieren?

    Selbst dann ist das wohl nicht möglich, wenn mit Hilfsmitteln a la Pannarello (=Rohr-Aufsteck-Aufsatz) oder Cappuccinatore (=Ansteckteil zur direkten Entnahmen aus der Milchtüte) gearbeitet wird.

    Der Aggregatszustand "Dampf" (hier bei ca. 100 Grad Celsius) ist doch fast gleich bei ST oder VA oder nicht?

    Meine Vermutung ist, dass das gegebene Volumen nicht ausreicht.
    Viele Grüße,

    Markus


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    duettolsm85epracticalminieiminilm1er


  2. #2
    PeterHH ist offline Erfahrener Benutzer
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    Das hängt vom Anspruch ab. Viele möchten latte-art-fähigen Mikroschaum. Den bekommt man nur mit Ziehen und Rollen, siehe z. B. im Kaffeewiki. Für's Rollen fehlt den VA Durchlauferhitzern normalerweise die ausreichende Puste.

  3. #3
    Espressoaddict ist offline Erfahrener Benutzer
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    Den Bauschaum habe ich in Natura, wie er hier dargestellt wird http://www.kaffeewiki.de/index.php/Bauschaum auch noch nicht erlebt.

    Jedoch schönen, cremigen Milchschaum eben auch noch nicht. Wobei tatsächlich die Aroma Nero wesentlich mehr Druck erzeugt.
    Viele Grüße,

    Markus


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    duettolsm85epracticalminieiminilm1er


  4. #4
    mcblubb ist offline Erfahrener Benutzer
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    Der entscheidende Unterschied ist, dass in einer "richtigen" Espressomaschine ein Kessel eigbaut ist. In diesem Kessel ist Wasser und Wasserdampf in einem stabilen Verhältnis. Entnimmt man dampf, so verdampft sifirt weiteres Wasser, sodaß auch weitehin Dampf nachgefördert wird. Nach einiger Zeit wird dann auch Wasser nachgepumpt. Der Dampf ist überhitzt (Temperatur um ca 140°C), daher relativ "trocken" und vor allem von gleichbleibender Konsistentz.

    Beim VA wird wasser durch einen sog. Thermoblock gepumpt. Dieser Thermoblock ist ein Metalldurchlauferhitzer. Das eintretende Wasser ist kalt und muss in diesem System auf den notwendigen Druck und die richtige Verdampfungstemperatur gebracht werden. Normalerweise ist der zur Verfügung stehende Volumenstrom Damof erheblich kleiner als bei einer Espressomaschine.

    Zusammenfassend kann man sagen: der Dampf eines VA ist zu unggleichmäßig, zu feucht, zu kalt und vor allem hat man zu wenig Damof zur Verfügung.

    Deshalb gehts nicht (besonders gut)

    Gruß

    Gerd
    Dummheit ist, wenn man jeden Tag das Gleiche tut aber neue Ergebnisse erwartet.

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  5. #5
    Espressoaddict ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo mcblubb,
    gilt dann das mit der "richtigen Espressomaschine" nur für Zweikreiser (oder sogar etwa erst ab einem gewissen Kesselvolumen)?

    Zitat Zitat von mcblubb
    Der entscheidende Unterschied ist, dass in einer "richtigen" Espressomaschine ein Kessel eigbaut ist.
    Vielen Dank
    Viele Grüße,

    Markus


    Kaffeewiki der junge Kaffee-Netzer zuerst lesen wird. Ausbildung er beenden muss! Alle anderen Antworten im Kaffee-Netz er finden kann.

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  6. #6
    mcblubb ist offline Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Espressoaddict
    Hallo mcblubb,
    gilt dann das mit der "richtigen Espressomaschine" nur für Zweikreiser (oder sogar etwa erst ab einem gewissen Kesselvolumen)?

    Zitat Zitat von mcblubb
    Der entscheidende Unterschied ist, dass in einer "richtigen" Espressomaschine ein Kessel eigbaut ist.
    Vielen Dank
    Gilt auch für Einkreiser. Beim Einkreiser wird das Kessewasser von ca. 100°C aufgeheizt damit genügend Dampf zum Schäumen ensteht. Beim Zweikreiser ist immer Dampf zur Verfügung.

    Aber auch hier kann man feststellen, dass mit zunehmender Kesselgröße das Schäumen einfacher wird (wenn man es kann)....

    Gruß

    Gerd
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