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Saeco Primea One Touch plus
Ich habe mich vor wenigen Wochen von meiner INCANTO SIRIUS getrennt und habe nun die PRIMEA ONE Touch Plus New Edition. (Die Maschine kam am 26.5.07 auf den Markt). Ein wunderbares, neues Spielzeug. Das muss man schon sagen. Der Grund für den Austausch der Maschinen war eigentlich der, dass der Aufwand für einen Cappuccino mit einer Incanto wesentlich höher ist, als mit der neuen Primea. Doch sei hier klar und deutlich erwähnt, dass manuell erzeugter Schaum immer besser ist, als der eines Automaten.
Aber wenn man die Maschine längere Zeit im Gebrauch hat, kommen die kleinen, konstruktiv schlecht durchdachten Kleinigkeiten zu Tage. Und diese möchte ich hier einmal näher erwähnen.
Der Wassertank wird befüllt, indem man ihn mit der linken Hand seitlich rauszieht. Das hat zur Folge, dass jedes Mal Wasser neben der Maschine landet. Nicht, weil man überschwappt; nein, wegen des horizontalen Ausgangs am Wassertank wird nach dem Rausziehen zwangsläufig Wasser an der Verbindung Tank - Maschine verschüttet. Man hätte die Befüllung wesentlich sinnvoller gestalten können. Aber ich vermute, dass in der Kontruktionsabteilung bei SAECO niemand einen Dauertest MIT Wasser durchgeführt hat.
Der Sensor für die Wasserstandskontrolle ist relativ weit oben angebracht. Dies bedeutet, dass noch gute 0,25...0,35 Liter Wasser im Tank sind, aber die Maschine die Meldung ausgibt zur Befüllung. Einzige Erklärung ist, der Filter für die Entkalkung MUSS immer mit Wasser umspült sein, da sonst Bakterien entstehen können. Das leuchtet ein. Aber wenn man, so wie ich, den Filter NICHT verwendet (man kann das programmieren), sollte beim Ferrari von Saeco ein zweiter Sensor ganz unten im Gerät sein, der dann bei Deaktivierung des internen Filters aktiv wird und einen leeren Wassertank anzeigt, wenn nur noch weniger als 0,1 Liter drin ist. So teuer kann ein zweiter Sensor doch nun wirklich nicht sein.
Über dem Wassertank befindet sich die Milchschublade. Ein 0,4 Liter Behälter, der ebenso horizontal in den Übergang des Maschinenanschlusses gedrückt wird wie der Wasserbehälter. Nach der Entnahme eines Milchgetränks MUSS der Kreislauf gespült werden. Spätestens beim Wasser auffüllen kommt die nächste Überraschung. Es befindet sich (fast) immer eine kleine Pfütze milchiges Wasser auf dem Deckel des Wassertanks. Diese kleine Wasserlache entsteht nach dem Spülen des Milchbehälters.
Der Wassertank hat einen Sensor, der angibt, wenn zu wenig Wasser drin ist. Der Milchbehälter hat keinen Sensor. Hier kann es zu folgender Situation kommen: Sie haben den Milchbehälter befüllt und bedienen nun einige Gäste mit Cappu oder Latte Macchiato. Der Kaffee wird gemahlen, aber der Milchbehälter ist annähernd leer. Es wird daher Kaffee gemahlen, der keine Verwendung findet. Denn wenn man den Milchbehälter neu befüllt, wird der Prozess von vorn gestartet. Man MUSS sich also vergewissern, dass genügend Milch im Tank ist, bevor man das Getränk wählt.
Wer hat auch eine PRIMEA und kann mir diese Erfahrungen bestätigen? Vielleicht habe ich ja eine Maschine erwischt, welche keinen guten Dichtanschluß an den beiden Flüssigkeitsbehältern hat.
Gruß Achim
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AW: Saeco Primea One Touch plus
Versuchs mal hier
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da wirst Du mehr Resonanz finden.
Gruss Roger
Geändert von Holger Schmitz (30.07.2009 um 16:09 Uhr)
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