Hallo Leute,
nachdem Oscarchen jetzt 2 Wochen im Haus ist, bin ich relativ ratlos und geknickt: Das "Getränk" ist immer bitter, mal mehr, mal weniger, mal extrem. Die Angst des Barista vor dem Espresso (ha, ha, wenn's nicht so traurig wär...)
Meine Bohnen:
Arabica: Bonomi Blu (01.01.09, riecht und schmeckt furchtbar), Fausto Monaco (frisch, riecht super, schmeckt aber doch relativ bitter), DelMocca Boa Vista (rel. frisch, geht gerade noch)
Arabica/Robusta: Bio Espresso vom Schneid (frisch, verhält sich unauffällig, bitter), Vergnano 600 (nicht ganz so frisch, bitter, brennt).
Mein "bitter" würde ich nicht als Geschmacksrichtung sondern als "da läuft was falsch" beurteilen.
Meine Technik:
Lux-Mühle (ist die so schlimm?), die Oscar, Britta-gefiltertes Wasser, 2er Sieb 14-18 Gramm. Sämtliche Variationen von Mahlgrad, Tamp, Füllmengen durchprobiert, Durchlaufzeit 20-30 Sekunden.
Bei 14 Gramm: Wurmlöcher, kein Duschabdruck, aber nicht zerschossen. Bei 16-18 Gramm Channeling weg, schöner Puck.
Das fiese ist, der Bezug sieht immer schön aus, riecht gut, Haselnusscrema ... und dann kommt die grosse Enttäuschung.
Oscar: Mache immer Leerbezug, Maschine ist sauber, beim Rückspülen kommt auch Wasser aus dem Expansionsventil. Beim Bezug mit leicht überfülltem 1er Sieb öffnet das Ventil auch (ca. 1/4 der Espressomenge) beim normal befülltem 2er Bezug nicht).
Was mache ich falsch? Habe ich nur ein Händchen für bitteren Kaffee oder habe ich noch einen langen, langen Weg vor mir? Ist es der Brühdruck, ist es die Lux, ist es die Kombination Oscar/Lux, Unvermögen, zu hohe Erwartungen ...?
(Mit dem Bonomi habe aus lauter Verzweiflung einen Vergleichs-Shot auf meiner Saeco gemacht (auch die kann manchmal richtig guten Kaffee produzieren, na gut, die kenne ich ja auch schon länger), aber auch hier: bitter, bitter, obwohl der Geruch etwas besser war.)
Dankbar um jeden Tipp,
Plempel (verzweifelt)


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