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Thema: Vakuumbrühen

  1. #1
    MichaelV ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Vakuumbrühen

    Welche Vakuum-Kannen sind empfehlenswert, bzw. gibt es hierzulande erhältliche Alternativen zur Bodum Santos? Über die elektrische Version las ich schon Schlimmes, die manuelle Kanne ist aber wohl brauchbar. Oder?

    Hintergrund: Ich habe ein youtube-Filmchen gesehen über diese Art der Zubereitung, von einem Amerikaner, mit Brenner-betriebener Kanne. Das sah ebenso spektakulär wie lecker aus. Für den Genuss von single origins sicher eine feine Sache.

    Michael

  2. #2
    lukask ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Vakuumbrühen

    Ich benutze häufiger die Bodum Santos und bin ziemlich zufrieden. Allerdings ist sie sehr zickig was die Qualität des Mahlguts angeht. Befüllt aus einer alten Gaggia MDF war der Mahlgrad entweder zu fein, dann zieht der Kaffee nicht mehr zurück in die untere Glaskanne, oder aber grob genug, dann schmeckte bloß der Kaffee nicht mehr. Mit der LaCimbali-Mühle habe ich allerdings sehr schöne und vor allem konsistente und reproduzierbare Ergebnisse.
    Wenn das Sauberhalten nicht so aufwändig wäre, wär das sicherlich meine Aufbrühmethode Nummer 1

  3. #3
    Caruso ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Vakuumbrühen

    Ich besitze schon viele Jahre auch eine Bodum Santos für die Herdplatte. Sie gefällt mir nach wie vor sehr gut, und der Brühvorgang ist für den Laien verblüffend und schön.

    Aber ich bin nicht wirklich zufrieden. Wenn der Kaffee den richtigen Mahlgrad hat, so dass das Gerät richtig funktioniert, schmeckt mir das Ergebnis zu dünn, auch wenn man sehr viel Pulver einfüllt. Der Oberteil und das Ventil sind leicht zu putzen, die Glaskanne aber nur sehr schwer bis eigentlich nicht wirklich.

    Erfunden wurde das System in den 1830er Jahren, aber es gab Probleme mit den Glasteilen, da es damals noch kein Borsilikatglas gab. Und die Ausführungen aus Metall waren zwar sicherer, aber nicht so beeindruckend. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden sie aus feuerfestem Glas in den USA z.B. von der Firma Cona produziert. Die wurden, wie schon im Biedermeier, mit einem Alkoholbrenner betrieben.

    Forummitglied Walter hat so ein amerikanisches Gerät:



    Er schreibt darüber:
    "Aufgrund der Unterdruckextraktion und der Filterung mittels Glasstab entsteht ein sehr feingliedriger, fragiler Kaffee, die Zubereitung eignet sich daher besonders für Sorten mit fein differenzierten Aromen. Und eine Attraktion für interessierte Besucher ist es allemal, da werden Assoziationen zur Al-(chemie) geweckt..."

    Für "Nicht-Espresso-Kaffee" verwende ich eine kleine und eine große Pressstempelkanne, und die kann ich wirklich empfehlen. Der beste "Nicht-Espresso-Kaffee", den ich bis jetzt getrunken habe.
    Sommer: Quick Mill 3000 Orione + Ascaso i•mini
    Winter: Quick Mill 0820 (ex 0810) brühdruckreduziert + Ascaso i•mini

  4. #4
    lukask ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Vakuumbrühen

    Zitat Zitat von Caruso Beitrag anzeigen
    Aber ich bin nicht wirklich zufrieden. Wenn der Kaffee den richtigen Mahlgrad hat, so dass das Gerät richtig funktioniert, schmeckt mir das Ergebnis zu dünn, auch wenn man sehr viel Pulver einfüllt. Der Oberteil und das Ventil sind leicht zu putzen, die Glaskanne aber nur sehr schwer bis eigentlich nicht wirklich.
    Hier tippe ich auf genau das Problem mit dem Mahlgut, dass ich vorher ansprach. Die Demoka scheint in dem Fall nicht konsistent genug mahlen zu können.
    Es kann natürlich auch an anderen Parametern liegen wie z.B. zu kurzer Brühzeit (2-4 Minuten) oder sonstwas , aber bei mir wurd's durch die neue Mühle schlagartig besser.

  5. #5
    Oberloser ist offline Neuer Benutzer
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    Lächeln AW: Vakuumbrühen

    Hallo und guten Tag zusammen bin relativ neu hier im Forum, lese auch schon eine ganze Weile passiv mit, wurde aber trotz Sufu bislang nicht wirklich fündig.Deswegen bitte ich um Nachsicht, dass ich diesen alten Thread noch mal hervorkrame. Ich benutze für die Zubereitung des Frühstückskaffee`s für die Familie seit vielen Jahren die Bodum Santos, habe immer wieder mal mit verschiedenen Kaffeesorten experimentiert, bin aber noch nicht soooo zufrieden mit den Ergebnissen. In einem anderen Thread habe ich gelesen, dass auch bei Vakuum-Kaffeemaschinen gilt: je körniger der kaffee gemahlen ist, umso stärker kommt er geschmacklich und auch inhaltsstofflich zur Geltung. Die Körnigkeit soll etwa grobem Polentamaismehl entsprechen. Das klingt einleuchtend, aber…….. jetzt meine Fragen an die Bodum-User:- verstopft oder behindert diese Körnung nicht die Filterung beim Rückfluss des Kaffee`s ?- ich besitze eine Solis Kaffeemühle, bevor ich mit dem Experimentieren beginne: hat jemand einen Tip zur Einstellung des Mahlgrades?- und habt ihr einen Kaffeetip für den A n f a n g ? Danke für`s antworten.Gruß O.

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