Hallo,
ich bin ja gerade dabei, eine KTZ-Brasilia (eingruppige Gastromaschine von 1987) in einen betriebsfähigen Zustand zu versetzen. Dabei ist mir folgendes aufgefallen: die automatische Kesselbefüllung läuft nicht über Leitungsdruck, sondern mittels Pumpe. Während des Füllvorganges zeigt das Kesselmanometer einen Druck von ca. 0,4 bar an, der bis zum Abschalten der Pumpe langsam auf ca. 0,7 bar ansteigt und auch nach Pumpenstop bestehen bleibt. Lasse ich den Druck über die Dampflanze ab und starte die Heizung, wird ganz normal aufgeheizt, aber es scheint nirgends, wie bei einem Entlüftungsventil zu erwarten, bis zu einem gewissen Druck Luft/Dampf auszutreten. Auch bei genauer Untersuchung des ganzen Boilerbereichs konnte ich nichts entdecken, was wie ein Entlüftungsventil aussah. Es finden sich - neben dem Zulauf vom Kesselfüllventil und dem Ablauf zur Kesselentleerung - nur die Niveausonde, ein verplombtes Sicherheitsventil, die Zuleitungen zur Dampf- und Heißwasserentnahme, die Leitung zum Pressostaten und zum Kesselmanometer.
Kann es sein, dass
- ich irgendein Bauteil übersehen habe, dass Entlüftungsfunktion hat, nicht unmittelbar im Kesselbereich angesiedelt ist (und dazu noch defekt)?
- die Maschine gar kein Entlüftungsventil hat (obwohl sonst recht komfortabel mit Niveausonde und Fluidometer)? Muß ich dann immer nach dem ersten Aufheizen von Hand entlüften? Dabei meint doch die Kaffeewiki, eigentlich alle Zweikreiser (außer der Oskar) hätten ein Entlüftungsventil.
Fragen über Fragen...
Klaus


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