AW: Maschinen-Oldtimer?
Die Maschinen vor der Faema E61, der ersten Maschine mit elektrisch betriebener Pumpe, großem Wasserkessel mit Wärmetauscher für das Brühwasser und über Thermosyphon beheiztem Brühkopf aus dem Jahr 1961 waren Handhebelmaschinen, bei denen mit dem Hebel eine Feder gespannt wurde, die dann über den Kolben den Brüdruck auf den Kaffee im Siebträger ausgeübt hat.
Schöne Maschinen aus dieser Zeit sind sehr gesucht, und wenn sie vollständig und gut erhalten sind, sehr teuer. Die Ersatzteilbeschaffung dafür ist meist sehr schwierig.
Geschichten darüber kannst die im Abschnitt "Reparatur und Wartung" lesen. Ohne technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, hohe Frustrationstoleranz, Geduld, viel freie Zeit, verständnisvolle Frau / Partnerin / LAP, einer optisch und funktional passenden Oldtimer-Mühle - noch ein Restaurationsprojekt - und ausreichende finanzielle Mittel ist ein Oldtimer zu vergessen. Wenn er dann läuft, folgt das Erlernen der Kaffeezubereitung. Denn auch die schönste Maschine mit der besten Mühle macht von alleine keinen guten Kaffee
Handhebelmaschinen - mit und ohne Feder - werden heute noch immer gebaut, sowohl als Eye catcher für die Gastronomie (mit meist wenig Kaffeeumsatz) und auch für traditionsverliebte Heimanwender.
Zum Verständnis der verschiedenen Bauformen und der jeweils verbauten Komponenten von Espressomaschinen würde ich dir dringend die entsprechenden Artikel im KaffeeWiki empfehlen.
Sommer: Quick Mill 3000 Orione + Ascaso i•mini
Winter: Quick Mill 0820 (ex 0810) brühdruckreduziert + Ascaso i•mini
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