Hallo, wir wollen uns einen Kaffee Vollautomat in die küche einbauen lassen. Gibt es hier irgendwelche Ausschlußkriterien? Auf was muß besonders geachtet werden? Welche Empfehlungen habt Ihr? Ist ein Einbau überhaupt zu empfehlen?
Vielen Dank
George
Hallo, wir wollen uns einen Kaffee Vollautomat in die küche einbauen lassen. Gibt es hier irgendwelche Ausschlußkriterien? Auf was muß besonders geachtet werden? Welche Empfehlungen habt Ihr? Ist ein Einbau überhaupt zu empfehlen?
Vielen Dank
George
Wenn der VA in Reperatur ist, habt ihr ein Loch in der Küche
Spass bei Seite: Die Einbau-VAs beinhalten Saeco Technik und sind nach meinem Wissen häufiger defekt als Auftisch-Geräte anderer Hersteller. Über das Preis-Leistungsverhältnis muss man auch nicht sprechen, in meinen Augen total überzogen, gleiches bekommt man bei den gängigeren VAs für weniger Geld mit zuverlässigerer Technik.
Gruß
Gregor
Hallo Georg,
warum möchtest du überhaupt einen Einbau-VA in deine Küche integrieren?
Gruß - JJ
ist nicht böse gemeint, aber ich glaube die VA-spezialisten tummeln sich eher hier: ******
vllt. erhältst du dort noch schneller hilfe![]()
Geändert von Holger Schmitz (30.07.2009 um 15:48 Uhr)
Gruß,
Peter
Na ja, der Grundgedanke ist der wie beim Navi im Auto. Integriert ab Werk fügt es sich einfach besser ins Gesamtbild ein als eine Maschine auf der Theke. aber das ist Geschmacksache. Was ich nicht nachvollziehen kann, ist dass diese Einbau Maschinen Anfälliger sein sollen. Warum denn? Die werden doch praktisch nur eingebaut oder sind das völlig andere Bauarten?
Danke für ein Rat,
Ist doch ganz simpel weil der hersteller schrott ist (saeco technik) als auf tisch geräte anderer Hersteller.
siehe erste AW im thread.
Da raus leite ich mal ab das der Hersteller murks macht.
und wie gesagt ist es blöd wenn defekt dann musste es auch wieder aus bauen bei einem upgrade haste nen loch in der küche wenn du keinen VA mehr möchtest. oder sich die masse des neuen ändern usw.
dann würde ich mir lieber die ecke so machen lassen das man ihn auf der arbeitplatte abstellen kann.
Ich war mal so frei und habe die rote Moderatorenfarbe wieder eingeschwärzt.
Die Ausdrucksweise gegenüber dem Hersteller ist, so möchte anmerken grenzwertig, vielleicht kannst Du das etwas entschärfen.
Danke
Holger
Geändert von Holger Schmitz (15.04.2008 um 23:10 Uhr)
Lady Astor"Sir wenn Sie mein Ehemann wären, würde ich Ihren Espresso vergiften."Winston Churchill"Madam wenn Sie meine Ehefrau wären würde ich Ihn trinken."Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten_______________________________________________VBM Nero & Rancilio Rocky SD
Ikea hat übrigens auch Einbau-Vollautomaten
Über Sinn und Unsinn von Vollautomaten braucht man jedoch hier nicht zu streiten, jeder soll nach seiner Fasson (?) glücklich werden.
Miele hat auch entsprechendes im Sortiment und ich meine hier mal gelesen zu haben daß auch Quickmill eine Einbaumaschine im Sortiment hat oder haben wird (es gab hier mal einen Beitrag bei dem ein Prototyp vorgestellt wurde). Die Maschinen sind zumindest etabliert und bestehen etwas mehr aus Metall statt Plastik.
Gruß
Holger
Ich werde mal meine Antwort ein wenig präzisieren:
Holger sprach ein Miele Einbauautomaten. Von den älteren Modellen sprach ich auch: Miele, Bosch, Gaggenau, alles das Selbe und aus der Saeco Schmiede. Die Dinger sind im Inneren labiler aufgebaut als vieles was man als Aufstellgerät bekommt. Zudem sind sie nicht einfach zu handhaben und bieten für den hohen Preis ein sehr schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis bei niedrigeren Komfortfunktionen. Für den Preis kann man sich lieber einen WMF-Vollautomat (WMF 1000 oder 1000 pro) kaufen, hat aber dafür ein Gerät mit Schaerer Technik, d.h. nicht nur außenrum Edelstahl, sondern im Inneren ein Rahmen aus Metall und wesentlich stabiler aufgebaute Einzelkomponenten.
Besser sollen die Miele Geräte der 5000er Serie sein, hier kommt andere Technik zum Einsatz, die besser als bei den Vorgängern sein soll.
Bisher haben sich die Einbaugeräte auch nicht als sonderlich zuverlässig erwiesen, sie rangieren auf dem Niveau der neuen Serien von Saeco, die sehr anfällig und reperaturbedürftig sind. Jura ist nicht viel besser, bieten aber keinen Einbauautomaten.
Hier wären Standgeräte von DeLonghi wesentlich zuverlässiger und bieten ein besseres Preis-Leistungsverhältnis. Solis/Schaerer haben auch einiges zu bieten, haben allerdings wie WMF ihren Preis. Darf es noch haltbarer und näher am Siebträgersystem sein, empfiehlt sich eine Quickmill 5xxx, die halten Jahrzehnte. Alles aber keine Einbaugeräte.
Bei einem Einbauvollautomat muss man sich im klaren sein, was man mit dem Leerraum macht, möchte man sich etwas besseres anschaffen. Möchte man erneut einen Einbauautomaten, muss man bedenken, dass diese zum Teil abweichende Abmessungen haben, man ist also für die Zukunft auf wenige Hersteller beschränkt.
Uneingeschränkt würde ich als Einbauautomat nur den "Baucknecht KM 7200 IN" empfehlen, dieser verfügt über das selbe Innenleben wie die Geräte von DeLonghi, geschmacklich besser als alle Saeco-Geräte die ich kenne, einfacher zu handhaben und vor allem haltbar.
Als Alternative gibt es dann von Miele die Modelle 5065 und 5060, da diese sehr neu auf dem Markt sind und unbekannte Technik beinhalten, kann ich zur Zuverlässigkeit nichts sagen. Wie ich oben schon schrieb, weiß ich nur vom Hörensagen, dass diese Gerät recht gut sein sollen.
Die Quickmill 9000, ein Einbauvollautomat im Preisrahmen von knapp über 3000€ ist leider immer noch nicht erhältlich und spielt somit bei der momentanen Auswahlfrage keine Rolle.
Gruß
Gregor
Hallo Georg,
Die Entscheidung, ob eine Einbaumaschine oder ein Standalone-Gerät besser ins Küchenbild passt, musst du tatsächlich für dich selbst treffen. Vor 1 1/2 Jahren habe ich ebenfalls über die Anschaffung eines Einbau-VAs nachgedacht und hatte den Plan meine Küche entsprechend umzubauen (wäre recht einfach möglich). Nach zahlreichen Beratungsgesprächen mit Küchen- und Espressoprofis habe ich mich gegen die Einbauvariante entschieden. Meine damaligen Gründe, die ich heute wohl noch genauso nennen würde:
- VAs - egal ob Einbau oder Standalone - sind im allgemeinen anfälliger als Siebträger-Geräte. Bei Reparaturen klafft ein Loch in der Küchenzeile.
- Der Ausbau des Einbau-VAs für Reparatur ist nur bedingt selbst möglich. Daher möglicherweise teurere Wartung durch Service-Techniker.
- Da Einbau-Geräte nur in geringen Stückzahlen verkauft werden, sind Ersatzteile möglicherweise schwierig zu bekommen (war ein Hinweis eines Küchenprofis).
- Die Wartung/Pflege eines Einbaugerätes ist nicht so einfach, wie die eines Standalone-Geräts, da es Einschränkungen in der Zugänglichkeit gibt.
- Deutlich teurer als Standalone-VA.
- Bei technischem Fortschritt/Unzufriedenheit muss es dann wieder ein Einbau-VA sein, der in den Ausschnitt passt.
- Das Wechseln von VA auf Siebträger ist zwar möglich, aber der Einbau-VA bleibt dann entweder nutzlos in der Küchenzeile oder das Loch muss gefüllt werden.
Es gab noch ein paar weitere Gründe, die aber nicht so nennenswert sind (Festwasseranschluss, etc.). Gekauft habe ich mir schließlich einen Saeco-VA in der 1000-Euro-Klasse. Das Ergebnis: Fünf Reparaturen in 1 1/4 Jahren, Espressoqualität eher mittelmäßig. Habe dann Gebrauch vom Rückgaberecht gemacht und mir einen Siebträger gekauft. Das Ergebnis: Super Espressoqualität, optisch noch nicht ganz der Leckerbissen, aber schon recht gut - das Upgrade ist schon geordert - das wird dann ein wirklicher optischer Leckerbissen, der mit sich mit Sicherheit nicht hinter einem Einbau-VA verstecken muss.
Will dich mit diesem Beitrag nicht von einem Einbau-VA abbringen, sondern nur die verschiedenen Argumente nennen, die mich von einem Kauf abgehalten haben.
Steht denn für dich ein Siebträger gar nicht zur Diskussion?
Gruß - JJ
evtl. wäre es eine überlegung wert, den einbauplatz von vorneherein so vorzusehen, daß der va/st hinter einer abdeckung, einem rollo, einer tür verschwindet. wenn diese abdeckung von der küchenfirma gefertigt wird, fügt sich das optisch absolut problemlos in die küche ein. klar, daß die perfekt zur küchenelektroausstattung passende front bei einbaugeräten ein argument ist, ob es aber das einzige sein soll, muß man selbst entscheiden.
Optimismus ist nur ein Mangel an Information.
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