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  1. #1
    hotai Gast

    Standard Kaufberatung für Einsteiger: Lavazza Blue VS. Neuanschaffung Gaggia Evo oder Baby

    Hallo zusammen,

    ich lese seit mehreren Stunden in diesem Forum und recherchiere, habe schon einiges gelernt und bitte Euch um einen Rat...

    Derzeit trinke ich zu Hause aus einer LB 800 mit Lavazza Tabs Espresso und Cappuchino. Die Ergebnisse sind nicht soo schlecht. Zumindest gibt es auf meiner Benchmark etliche Cafes in Berlin, die man damit hinter sich lassen kann. Ich sehe schon einige Gesichter verziehen sich beim Lesen dieser Zeilen
    Wir haben auf Arbeit nen Juravollautomaten , desse Ergebniss finde ich auch deutlich schlechter, Crema = Null.

    Jetzt ist mal wieder Kapselbestellen angesagt und mich nervt das eingeschränkte und teure Lavazzaangebot. Da ich gerne koche bin ich auch neugierg, was man mit besseren und individuellerem Equipment und auch besserem Handwerk so alles rausholen kann. Das Milchschaumwiki hat mich zB extrem begeistert. Außerdem stehe ich noch unter dem Eindruck einer Romreise, die gerade 3 Tage alt ist)

    Ich grüble über folgende Optionen:

    a) Ich kaufe mir ne gebrauchte Handmühle oder dieses Tchibo Dings und die Dauereinsätze für die Lavazzamaschine. Damit kann ich zumindest andere den Sorten testen und folge Eurem Rat, dass die Mühle auf jeden Fall etwas bringt. Bei der Tchibo Variante wären Maschine und Mühle zumindest auf ähnlichem Niveau
    Kostenpunkt: ca 70 €

    b) Ich hole mir ne Gaggia Evo oder den Nachfolger und betreibe sie mit den PADs. für ne richtige Mühle habe ich aber kein Budget mehr.
    Kostenpunkt : ca 160 €

    c) Ich importiere ne Gaggia Baby aus Italien, über nen Onlineshop Kostenpunkt ca 160 € . Hat das schon jemand von Euch gemacht? Dann habe ich aber auch keine Kohle mehr für eine angemessene Mühle.

    d) Ich bestelle die Sch... Kapseln und mache einfach weiter wie bisher.

    Was ratet Ihr mir? Für Eure Meinung und Eure Mühe danke Euch schon jetzt...

    Viele Grüße aus Berlin

    Jörg

  2. #2
    mcrob ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Kaufberatung für Einsteiger: Lavazza Blue VS. Neuanschaffung Gaggia Evo oder Baby

    morgen jörg,

    was nun die richtige entscheidung ist, dass hängt ja von deiner zielsetzung ab.

    sollte diese lauten besseren und leckeren espresso machen zu können, dann geht die empfehlung wohl in richtung siebträger und mühle.

    die kleinen gaggias sind denke ich schonmal ein brauchbarer anfang. dennoch brauchst du auch hier eine passende mühle, sonst wirds nix.

    wie hoch ist denn dein budget? mit 160 Euro wirst du leider nicht weit kommen, sofern alles neu sein soll.

    so ein import aus italien kann gut gehn - muss aber nicht. ich selbst hab bei den italienern noch nix bestellt - dafür schon in den staaten und UK. mal klappt das super, mal garnicht. auch wegen garantie etc. würde ich eher in D kaufen. bei einer reklamation rechnen sich die paar euros mehr meist sofort.

    oder du schaust mal im boardmarkt nach gebrauchten maschinen. da sollte sich was finden lassen.

  3. #3
    Largomops ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Kaufberatung für Einsteiger: Lavazza Blue VS. Neuanschaffung Gaggia Evo oder Baby

    Die Gaggia Evolution ist wahrscheinlich die günstigste Maschine, die brauchbar ist:

    Yatego - Gaggia Espressoautomat Evolution schwarz

    Dazu eine Demoka M-203 (manchmal hier gebraucht für um die 100 Euro).

    Alles andere ohne Mühle ist unbrauchbar.
    Gruß aus der Falz, Largomops

    BFC Lira 2-gr, BZ99, CC-PID, Mazzer Mini-E, K3, Demoka M-203, Moccamaster, Gene, HPR

  4. #4
    Sirrah ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Kaufberatung für Einsteiger: Lavazza Blue VS. Neuanschaffung Gaggia Evo oder Baby

    Hallo Jörg,
    wenn Du keine Unmengen trinkst, reicht eine Zassenhaus Santiago auch für eine Dallacorte Mini. Die Santiago gibts neu für 70-80 EUR. Ich hatte mir eine antike Handmühle zum Testen ausgeliehen, aber das neue Mahlwerk ist leichtgängiger. Wenn Dich die Kurbelei nicht stört, dann hast Du damit eine langfristig gute Investition getätigt. Von der Qualität des Mahlergebnisses macht sie mehr Sinn, als eine billige elektrische Mühle.

    Als Billigeinstieg wurde mir von einem erfahrenen Boardmitglied eine Gran Gaggia empfohlen. Die gibts aber nicht in Deutschland und ob Gaggia in D dafür überhaupt Service macht, weiss ich nicht.

    Was die Bestellerei angeht, die hast Du immer. Richtig guten Espresso gibts selten im Laden um die Ecke. Im Gegensatz zu den lange trinkbaren Kapseln musst Du den losen Kaffee zügig verbrauchen, sonst wird er igitt-bäh. Loser Kaffee erfordert mehr Planung beim Einkauf und mal eben schnell einen Kaffee kochen geht wegen der notwenigen Vorheizerei der Siebträger auch nicht. Da sind die Kapseln schon sehr praktisch. Das Handwerk kann auch ausgesprochene Ekelbrühe hervorbringen, wenn mal wieder ein Parameter völlig daneben liegt.

    Wenn Du Dir sicher bist, daß Du langfristig mit losem Kaffee hantieren möchtest, würde ich Variante a) mit einer neuen Zassenhaus Santiago wählen. Die Boardröster durchprobieben, im Wiki und Forum mitlesen, für eine vernünftige Einsteigermaschine sparen, aufs Boardtreffen gehen und so viele Maschinen wie möglich mal live ansehen.

    Die kleinen Billigdinger hat man i.d.R. nicht sehr lange, wenn man mal Blut geleckt hat.

    Bei mir läuft d) in Form von Nespresso Decaf auch mit Siebträger (modifizierte Gaggia Classic ist bestellt) weiter und für Besuch finde ich die Kapseln auch sehr praktisch.
    LG
    Sirrah

    BZ02 (brühdruckreduziert dank Isomac OPV), Gaggia Classic (brühdruckreduziert, Silvia Dampflanze), Compak K3 Touch, Zassenhaus Santiago, De Longhi EC 330 S (für E.S.E.)
    -----------------------------------------------
    Ex: Ascaso i-mini
    -----------------------------------------------

  5. #5
    Caruso ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Kaufberatung für Einsteiger: Lavazza Blue VS. Neuanschaffung Gaggia Evo oder Baby

    Eine andere Möglichkeit:

    Du verkaufst die Lavazza-Maschine bei eba* - bringt vielleicht mehr als du glaubst, wenn du sie gut anpreist - und kaufst dir jetzt gleich sofort eine wirklich gute Mühle wie z.B. die Iberital Challenge, die bis zum nächsten Lotto-Jackpot reicht - aber nix billigeres - und zwei Pressstemepelkannen, aka French Press, eine kleine und eine große, oder zwei Bialetti-Kannen, auch eine kleine und eine große.

    Dann kannst du jetzt gleich sofort sehr guten Kaffee für wenige oder mehr Leute machen, verschiedene Sorten ausprobieren und die weite Welt der reinsortigen und gemischten Kaffeebohnen erforschen. Auch sehr teure frisch geröstete Bohnen sind noch immer viel billiger als alles, was in Kapseln oder Pads verkauft wird.

    Die Differenz zwischen den Kapseln und den frisch gerösteten und selbst gemahlenen Bohnen sparst du. Und wenn du irgendwann einmal wieder ein bisschen Kohle hast, dann kaufst du dir eine kleine feine Espressomaschine, neu oder gebraucht, und dann beginnt der zweite Teil deiner Expedition in die Gefilde des Espresso und der Milchschaumgetränke.

    Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude, und guten Kaffee kannst du jetzt gleich sofort genießen!
    Sommer: Quick Mill 3000 Orione + Ascaso i•mini
    Winter: Quick Mill 0820 (ex 0810) brühdruckreduziert + Ascaso i•mini

  6. #6
    hotai Gast

    Standard AW: Kaufberatung für Einsteiger: Lavazza Blue VS. Neuanschaffung Gaggia Evo oder Baby

    hallo,
    ich möchte mich zunächst bei Euch allen für die sehr ausführlich und fundierten Antworten danken. Das ist in Foren echt unüblich, dass man auf so nette Art & Weise begrüsst und aufgenommen wird.

    ZUm Thema:

    Was mir rein handwerklich überhaupt nicht klar ist:
    Ich habe sehr viel gelesen über das Vorwärmen etc. . Leuchtet mir auch ein.
    Dennoch überrascht es mich dann, dass die Lavazza dennoch ein nicht völlig-daneben Ergebnis raushaut. Wie machen die das?

    @Sirrah: Wenn ich Dich richtig verstehe, sagst Du ja, die bessere Lösung ist nix für den "schnellen". Aber wie macht das dann Lavazza mit den üblen Kunstoffpads, die einfach zerstochen werden? Da baut sich ein großes Fragezeichen über meinem Kopf auf.
    Ich fürchte wenn ich auf diese nicht ganz billigen Dauereinsätze zugreife, dass ichd ann etwas erzeuge, was ein Italiener vielleicht seinem Alfa als Tuningfluid in den Motor schütten würde
    Was wäre denn die nächste sinnvolle Stufe nach einer Gaggia Evo/Baby? Also auch budgettechnisch?

    @Caruso: Was passt Dir an Deiner demoka-Mühle denn nicht? Das mit dem Kaffee beginnen und dann upgrade auf den Espresso ist ein guter Ansatz, bislang mag ich aber Kaffee (also americana) nicht. Meinst Du der Ausflug in die Welt der selbstgemahlenen Bohnen kann einen bekehren?

    @Largomops: Gibt es zwischen der Baby und der Evo Unterschiede jenseits der Ventilgeschichte?

    @mcrob: Habt ihr schon mal diese Importgeschichte diskutiert? Offensihtlich sind die Sachen ja deutlich günstiger in Italien. wir leben in der EU. Also rein theoretisch müsste da doch Bedarf für ein Importgeschäft sein, so ganz naiv gedacht. Hier im Forum sist ja echt von Lucuxlösungen zu lesen, da wäre doch eine direkte Bezugsquelle besonders interessant?
    Aber Du hast schon Recht, speziell ohne ausr. SPrachkenntnisse eine etwas heiße Nummer...

  7. #7
    Largomops ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Kaufberatung für Einsteiger: Lavazza Blue VS. Neuanschaffung Gaggia Evo oder Baby

    Bei den Gaggias gab es einen Modellwechsel. Die alte Baby hat ein Magnetventil und wahrscheinlich auch ein einstellbares Expansionsventil. Die Evo nicht. Ansonsten sind sie innen ziemlich gleich. Die Evo sabbert halt ein wenig nach aus der Brühgruppe. Sie ist aber tatsächlich der günstigste Einstieg in die Espressowelt.

    Falls Du nach Italien kommst, hier ein Tip: In großen Supermäkten wie z.B. "Iper" oder in Elektromärkten wird die Baby oder auch die Classic Coffee billiger angeboten als hier die Evolution. Die alte Baby und die Classic Coffee sind Auslaufmodelle.

    Ich bin nicht sicher könnte mir aber vorstellen, dass die alten Maschinen trotz Alukessel qualitätiv besser sind als die neuen.

    Schau auch mal hier im Board, das wird z.B. eine NS Oscar für 320 Euro angeboten (die wäre evtl. auch was für mich, hehe) . Das wäre eine schöne Alternative. Denk dran, dass auf jeden Fall eine Mühle brauchst. Die Iberital Challenge ist z. Zt. sehr hip und neu die billigste brauchbare Mühle.
    Gruß aus der Falz, Largomops

    BFC Lira 2-gr, BZ99, CC-PID, Mazzer Mini-E, K3, Demoka M-203, Moccamaster, Gene, HPR

  8. #8
    McGyver2k ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Kaufberatung für Einsteiger: Lavazza Blue VS. Neuanschaffung Gaggia Evo oder Baby

    Es geht auch mit kleinem Budget. Ich hab für meine Gaggia (total verkalkt) und die Mahlkönig (nur etwas verstaubt) zusammen etwa 130€ hingelegt. Das hat halt etwas Geduld auf ebay erfordert sowie ein wenig Handwerkliches Geschick und viel lesen im Forum.
    Dazu noch mal ca. 50€ an EspressoXXL für Messingduschplatte, Dichtungen, Reiniger... Die Duschplatte für 30€ war aber schon der Anfang des Tunings.

    Die Zassenhaus Mokka Handmühlen sind auch wirklich Espresstauglich und bei ebay sehr günstig zu bekommen. Ich benutze meine immer noch weil man doch einen Unterschied zur Mahlkönig, die 7 g in 2,5 s auspuckt, schmeckt. Jede neue Sorte wird erst mal von Hand durchgedreht um das volle Aroma rauszuholen. Wenn man sich also die Zeit für dieses Zubereitungsritual nehmen will spricht nichts dagegen.
    Home: Gaggia CC (9,5 bar, Lochblechtassenablage, Messingduschplatte, Edelstahlfallrohr, bodenloser ST), San Marco SM90, Oldschool Mahlkönig Monster und Zassenhaus Mokka
    Work: Gaggia Carezza und Solis 166

  9. #9
    Sirrah ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Kaufberatung für Einsteiger: Lavazza Blue VS. Neuanschaffung Gaggia Evo oder Baby

    Hallo Hotai,

    zu Caruso:
    Wenn Herdkännchen, dann 2-Tassen Brikka. Die kommt am dichtesten an einen Siebträger heran. Wenn es passt, kann auch mal zufälligerweise eine dunkle "Crema" in der Tasse landen. Sie ist allerdings zickig, zickig, zickig und braucht viel Übung. Sie braucht eine Eisenkochplatte oder einen gut regelbaren Gasherd. Ceran ist wegen der Intervallschaltung nicht so gut. Im entscheidenden Moment ist auf einmal die Hitze weg, man kann den Prozess einfach nicht kontrollieren und das ist für die feinen Geschmacksnuancen wichtig.

    Das ganze Ritual braucht auch seine Zeit, weil die Eisenkochplatte vorheizen muss. Ich koche da entweder mein Tassenwasser oder mache die Milch heiss. Die Eisenkochplatte wird mir im Notfall auch das Milchschäumen mit dem Einkreiser ersparen. Ich kann mit dem Tuttocrema inzwischen Latte-Art Schaum.

    Zum Testen, ob einem das ganze überhaupt liegt, ist die Brikka aber schon ok. Bei uns sind Kochplatte, Brikka und Zassenhaus als Urlaubsausrüstung angeschafft worden. Der Rest kommt nach und nach - so wie das Geld reicht. Ich wollte ursprünglich gar keinen Siebträger und bin erst langsam auf den Geschmack gekommen.

    Ich habe mir eine Gaggia Classic bestellt. Mit Brühdruckreduzierung und Silvia-Dampflanze. Wenn die hinüber ist, habe ich hoffentlich das Geld für eine Dallacorte Mini zusammen. 2nd Hand ist Gaggie wegen des Alukessels nicht so einfach. Kann in die Hose gehen.

    Man hört gelegentlich, daß die neuen Gaggia-Modelle anfälliger als die alten sein sollen. Die Gaggia Classic ist ein robustes, bewährtes Arbeitstier ohne Schicki-Micki-Technik. Wie weit der Sprung zur Brikka ist, kann ich hoffentlich in ein paar Wochen sagen. Insgesamt war die Brikka für den Einstieg gut, ich habe sehr viel gelernt, vor allem, wie wichtig eine gut zu kontrollierende Maschine ist. Druck und Temperatur müssen stimmen, die Unterschiede in der Tasse sind schon heftig. Man kann versuchen, sie wie einen Siebträger zu behandeln, aber ihr fehlt einfach das letzte bisschen Brühdruck, um ganz an Espresso heranzukommen. Besser als die Nespresso kann sie aber sein. Allerdings kommt immer mal wieder saures Ekelzeugs zum Blumengiessen heraus.

    Der Service weigert sich durchaus, Garantie für "italienische" Modelle zu übernehmen. Das Risiko auf einem wirtschaftlichen Totalschaden zu sitzen ist bei Grau-Importen größer, als ein für den heimischen Markt zugelassenes Gerät bei einem bekannten Händler für mehr Geld zu erwerben.
    Ausserdem sind die Gewinnspannen bei den billigen Maschinen gering und die Mindestnahmemengen höher. Das lohnt sich nur bei großen Mengen und dieses Geschäft geht ganz klar in Richtung Kapsel-/Padsysteme.

    Versuch einen Spontankauf zu vermeiden, warte lieber etwas länger, bis Du noch tiefer im Thema drin bist. Bei dem Budget muss es passen, sonst ärgerst Du Dich.

    Berlin ist im Forum gut vertreten. Da müsste doch was vor Ort zu machen sein.
    LG
    Sirrah

    BZ02 (brühdruckreduziert dank Isomac OPV), Gaggia Classic (brühdruckreduziert, Silvia Dampflanze), Compak K3 Touch, Zassenhaus Santiago, De Longhi EC 330 S (für E.S.E.)
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    Ex: Ascaso i-mini
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  10. #10
    mcrob ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Kaufberatung für Einsteiger: Lavazza Blue VS. Neuanschaffung Gaggia Evo oder Baby

    ich würde zunächst auch nix überstürzen und noch etwas im forum lesen und informationen und eindrücke sammeln. auch mit der gefahr, dass dich die infoflut etwas erschlagen könnte .... nicht verzweifeln.

    dann auch immer einen blick in den maschinen und zubehör bereich des forums werfen und die augen nach eine sinnvollen gebrauchten offen halten. die oscar ist da denke ich schon interessant. damit hast du eine super solide grundlage und spielst gleich in einer ganz anderen "liga" ... im vergleich zu den kleinen gaggias. das würde ich mir dringend überlegen.
    damit fällt auch gleich der upgradeschritt vom ein - zum zweikreiser weg.

    mit einer gebrauchten zassenhaus kommst du dann auf ca. 340-350 euro. gut ist das doppelte deines budgets. dafür kannst du mit der kombi schonmal eine ganze weile arbeiten. ist wie bei jeder investition - die sache rechnet sich über die laufzeit.

    bei der kleinen gaggia - vermutlich zumindest - wirst du schnell lust auf eine größere maschine bekommen. darum denke ich lieber jetzt sinnvoll investieren und keinen schnellschuss landen.

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