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  1. #1
    petzi ist offline Benutzer
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    Frage brühdruck dc mini

    hallo!

    ich habe den brühdruck bei meiner dc mini mit einem siebträgermanometer von espressoxxl überprüft.
    was mich gewundert hat ist, das lt. manometer nur 8 bar ankamen.
    da das manometer eigentlich ca. 1 bar weniger anzeigt (hab ich zumindest gelesen), als das was auf dem puck anliegt heisst es für mich, dass nur 7 bar auf dem kaffeepulver ankommen würden.

    was mich nun wundert:
    normalerweise sind die maschinen doch ab werk eigentlich höher eingestellt und man müsste sie runterregeln.

    kann es wirklich sein, dass meine maschine zu niedrig eingestellt ist und ich den druck erhöhen muss oder mache ich etwas beim messen falsch???

    gemessen habe ich natürlich ohne sieb und mit einem manometer, welches mit teflonband abgedichtet war. alles sollte also dich sein.

    gruß
    alex
    @home: dc mini + macap m4d
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  2. #2
    alorenzen ist offline Benutzer
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    Standard AW: brühdruck dc mini

    Zitat Zitat von petzi Beitrag anzeigen
    hallo!

    ich habe den brühdruck bei meiner dc mini mit einem siebträgermanometer von espressoxxl überprüft.
    was mich gewundert hat ist, das lt. manometer nur 8 bar ankamen.
    da das manometer eigentlich ca. 1 bar weniger anzeigt (hab ich zumindest gelesen), als das was auf dem puck anliegt heisst es für mich, dass nur 7 bar auf dem kaffeepulver ankommen würden.

    was mich nun wundert:
    normalerweise sind die maschinen doch ab werk eigentlich höher eingestellt und man müsste sie runterregeln.

    kann es wirklich sein, dass meine maschine zu niedrig eingestellt ist und ich den druck erhöhen muss oder mache ich etwas beim messen falsch???

    gemessen habe ich natürlich ohne sieb und mit einem manometer, welches mit teflonband abgedichtet war. alles sollte also dich sein.

    gruß
    alex
    Leider verrechnet.
    Richtig ist das Manometer zeigt ein Bar WENIGER an. Also mußt du zu deinen 8 bar 1 dazurechnen, also 9 bar.

  3. #3
    petzi ist offline Benutzer
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    Standard AW: brühdruck dc mini

    Zitat Zitat von alorenzen Beitrag anzeigen
    Leider verrechnet.
    Richtig ist das Manometer zeigt ein Bar WENIGER an. Also mußt du zu deinen 8 bar 1 dazurechnen, also 9 bar.
    mist - ich wusste doch, dass mathematiker nicht rechnen können!
    aber bist du wirklich sicher, dass man das bar dazu rechnen soll?
    hier ist ein artikel in dem genau das gegenteil behauptet wird: Anleitung: Druckregulierung einer Gaggia Classic Coffee

    gruß
    alex
    Geändert von petzi (15.08.2008 um 08:21 Uhr) Grund: gegenbeweis gefunden???
    @home: dc mini + macap m4d
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  4. #4
    chick ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: brühdruck dc mini

    @ petzi:
    Ich würde mir an deiner Stelle über so etwas gar keine Gedanken machen, solange der Espresso einwandfrei ist und dir schmeckt, der aus deiner Maschine kommt.
    Ich vermute einfach mal, daß die Manometer eh so ungenau sind, daß +/- 1bar Abweichung vom "tatsächlichen Wert" immer drin sind.

    PS: btw, wie bist du mit deiner M4D zufrieden, irgendwelche Macken mit dem Teil? (meine müßte heute ankommen *schwitz*)

  5. #5
    alorenzen ist offline Benutzer
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    Standard AW: brühdruck dc mini

    Zitat Zitat von petzi Beitrag anzeigen
    mist - ich wusste doch, dass mathematiker nicht rechnen können!
    aber bist du wirklich sicher, dass man das bar dazu rechnen soll?
    hier ist ein artikel in dem genau das gegenteil behauptet wird: Anleitung: Druckregulierung einer Gaggia Classic Coffee

    gruß
    alex
    Ich hatte mich nur auf deine Formulierung bezogen.
    Dein Link scheint von einem Erfahrenen Benutzer zu sein.
    Trotzmal mal ein paar Anmerkungen. Wenn ich so vorgehe wie beschrieben ermittele ich den Druck den die Pumpe maximal aufbauen kann, abhängig von der Einstellung des Überdruckventils. Möchte ich das? Eigentlich möchte ich doch wissen, welcher Druck bei einem normalen Brühvorgang anliegt. Für mich wäre es logischer, das Sieb drin zu lassen. Ich möchte doch möglichst nah an die realen Bedingungen herankommen. Ist z.B. die Gummidichtung verschmutz und die Pumpe kann deswegen nicht genug Druck aufbauen, kann ich dass ohne Sieb und mit "anknallen" gar nicht feststellen.
    Ich würde also das Sieb drinlassen. Ist dann eine Undichtigkeit vorhanden, würde sich diese auch auf jeden normalen Brühvorgang auswirken. Nur so kann ich feststellen, ob im Normalfall alles in Ordnung ist.
    Selbst dann wird die Pumpe, da sie ja gegen ein mehr oder weniger dichtes Medium arbeitet, nach ein paar Sekunden einen etwas höheren Druck aufbauen können. Ich würde also beobachten welcher Anfangsdruck anliegt und bis wohin dieser Druck steigt. Ich würde dann den Druck, der nach 5 - 10 sec anliegt auf die 9-9,5 bar regulieren. Setzt aber auch voraus, dass das Manometer einigermaßen genau ist.
    Wie gesagt, ist das jetzt nur meine logische Vorgehensweise. Vielleicht sind mir hier Eigenarten nicht bekannt.

  6. #6
    K.Lack ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: brühdruck dc mini

    Hi,... beim normalen Brühvorgang liegt aber kein Druck unterhalb des Siebs an. Und von da drückt sich bei einer Messung das Wasser unter dem Sieb nach außen. Zwischen Sieb und Siebträger ist ja keine Dichtung. Insofern ist es schon wichtig, das Sieb rauszulassen.

    Grüße,
    Klack
    Geändert von K.Lack (15.08.2008 um 11:27 Uhr) Grund: Präzisierung

  7. #7
    petzi ist offline Benutzer
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    Standard AW: brühdruck dc mini

    [quote=chick;222684PS: btw, wie bist du mit deiner M4D zufrieden, irgendwelche Macken mit dem Teil? (meine müßte heute ankommen *schwitz*)[/quote]
    die mühle find ich top.
    leise, kein rumsauen, genau einstellbar und relativ wenige klumpen!
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  8. #8
    alorenzen ist offline Benutzer
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    Standard AW: brühdruck dc mini

    Zitat Zitat von K.Lack Beitrag anzeigen
    Hi,... beim normalen Brühvorgang liegt aber kein Druck unterhalb des Siebs an. Und von da drückt sich bei einer Messung das Wasser unter dem Sieb nach außen. Zwischen Sieb und Siebträger ist ja keine Dichtung. Insofern ist es schon wichtig, das Sieb rauszulassen.

    Grüße,
    Klack
    Stimmt, ist logisch. Der Druck wird beim normalen brühen zwischen Kaffee und Auslass aufgebaut. Hier wirkt nur die die die Dichtfläche zwischen obenliegender Siebkante und Gummidichtung. Bei der Messung könnte aber Druck durch das Sieb und dann an der Fläche zwischen Sieb und Träger entweichen. Muß mich also korrigieren.
    Trotzdem würde ich halt nicht pauschal annehmen, das der Druck um x bar höher oder niedriger gegenüber der Messung zu sein hat. Ich würde den Druckverlauf in den ersten Sekunden beobachten und entsprechend anpassen.

  9. #9
    K.Lack ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: brühdruck dc mini

    Ich habe das immer so verstanden, dass der hier empfohlene Brühdruck gleich dem mit dem Siebträger-Manometer gemessenen Druck ist. Was auf dem Puck anliegt, kann man ja nicht genau messen und einstellen. Aber ich lese hier auch noch nicht sooo lange mit.

    Grüße,
    Klack

  10. #10
    alorenzen ist offline Benutzer
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    Standard AW: brühdruck dc mini

    Zitat Zitat von K.Lack Beitrag anzeigen
    Ich habe das immer so verstanden, dass der hier empfohlene Brühdruck gleich dem mit dem Siebträger-Manometer gemessenen Druck ist. Was auf dem Puck anliegt, kann man ja nicht genau messen und einstellen. Aber ich lese hier auch noch nicht sooo lange mit.

    Grüße,
    Klack
    Würde ich auch im Prinzip als richtig erachten. Problem ist nur, das die Pumpe, wenn sie gegen ein dichtes Medium arbeitet mit der Zeit einen höheren Druck aufbauen kann. Würdest du jetzt diesen Maximaldruck nehmen und diesen auf den üblichen Wert einstellen, wäre beim normalen Brühen der Druck zu niedrig. Deswegen meine eher logischen Herangehensweise, den Druck in den ersten Sekunden zu beobachten.
    Besser wäre nach meiner Sicht, das Manometer einzuschleifen. Also z.B. mit einem T-Stück vor das Überdruckventil zu setzen, vielleicht mit Stahlflex-Schlauch. Dann kann ich den Druck auch im normalen Betrieb beobachten. Ich denke so ähnlich funktioniert es auch bei Maschinen mit eingebautem Manometer.

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