Hallo,
zwei Wochen Aeropress sind rum, und an meinem sehr euphorischen Ersteindruck hat sich nix geändert. Die Espressomaschine ist seitdem aus und hat nicht einen Bezug gehabt. Ich vermisse auch nichts – im Gegenteil.
Zur Zeit trinke ich eine Eigenröstung aus Yirgacheffe und Sidamo, langsam, mit flachem Anstieg und dennoch weder gebacken noch zu dunkel geröstet. Ich nehme 8 Gramm (für eine Tasse mit ca. 120ml), mahle espressofein und lasse den Wasserkocher nach dem Abschalten genau eine Minute abkühlen, bevor ich aufgieße. Das Filterpapier wasche ich vorher lauwarm aus, Wasser ist Brita-gefilterter Berliner Leitungs-Champagner. Die Parameter habe ich variiert, aber so gefällt es mir am besten.
Ich bin auch wieder zu 100% zur Handmühle zurück, da mir beim Aeropress der geschmackliche Nachteil des Totraums von Elektromühlen doch unangenehm auffällt. Beim Espresso oder Schümli war das nicht so.
Nach einer in den Achtzigern mit Picco-Espresso begonnenen Tippel-Tappel-Upgrade-Tour bin ich über mein radikales "Downgrade" und die damit einkehrende Zufriedenheit selbst etwas irritiert, ja misstrauisch. Gibt´s das denn? Bin mal gespannt, wie lange diese „only-Aeropress-Phase“ anhält.
Schade, dass Mönchengladbach so weit ist, ich käme gerne zum Treffen. Wobei man ja nebenbei noch die Kulturdingsbums / Zeche Zollverein mitnehmen könnte …
Dafür, dass ich beim Filternachschub das Naheliegendste vergessen habe, gebe ich einen Euro in die Schlauchstehkasse
Viele Grüße
Georg