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  1. #1
    striezl ist offline Neuer Benutzer
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    Standard alte Hebelmaschinen (50er/ 60er) & Alltagstauglichkeit?

    Hallo zusammen!

    Erst mal was zu mir, nachdem ich hier ganz neu bin
    Muss gestehen bis dato bin ich Nespresso-Trinker, finde aber das ganze Zeremonial einen guten Espresso zuzubereiten - sofern man mal etwas mehr Zeit hat - sehr spannend. Ein richtig schöner, cremig-öliger Espresso bei dem ich weiterhin nicht nur 10 Sorten, sondern die Bohne meiner Wahl aussuchen kann, würde mich sehr reizen! Weiterhin bin ich absolut fasziniert von den alten, solide gearbeiteten und oft wunderschönen Maschinen.
    Insofern versuche ich seit ein paar Tagen mich intensiv über Technik, Unterschiede, Pros & Cons aufzuschlauen. Ist es mit einer gut gewarteten, alten Hebelmaschine möglich ein ähnliches Ergebnis zu erzielen wie mit einer modernen Pavoni, VBM, ECM, o.Ä?
    Überhitzungsprobleme der BG ab der 3. Tasse würden mich jetzt nicht soo stören. Ich werde die andere Maschine behalten und falls für Gäste mehr als 3 Tassen notwendig sind/ wenn's schnell gehen muss, ist die grad recht.

    Die o.g. Maschinen sind ja auch nicht gerade billig, da würde ich das Geld lieber in etwas Selteneres stecken. Man sollte doch für vergleichbar viel Geld auch etwas älteres in technisch nicht ganz heruntergekommenen Zustand bekommen, oder?
    Eine Maschine wie diese wäre halt ein absoluter Traum!
    Hebelmaschine Victoria Arduino Torino

    Danke schon mal für Eure Ratschläge/ Meinungen/ Bedenken!

    Grüße,
    Stefan

  2. #2
    unclewoo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: alte Hebelmaschinen (50er/ 60er) & Alltagstauglichkeit?

    Solche Dinger sind der Traum jedes zweiten hier inkl. mir. Du wirst - sofern du nicht viel Glück hast - tief in die Tasche greifen müssen. Vernünftige Restauration, Tausch der alten Teile (Ersatzteilbeschaffung kann uU ein Problem sein), gute Wartung vorausgesetzt sind die Teile sicher alltagsfähig, schließlich wurden sie auch für den Barbetrieb gebaut (ein gepflegter Oldtimer fährt ja auch). Allgemein brauchst du bei Handhebelmaschinen mehr Einarbeitungszeit, um zu guten Ergebnissen zu kommen, aber du bist mit einer solchen Maschine in der Lage, die Ergebnisse vieler anderer Standardmaschinen zu toppen. Und wenn du Espresso zelebrieren möchtest, sind Handhebelmaschinen allererste Wahl.

  3. #3
    striezl ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: alte Hebelmaschinen (50er/ 60er) & Alltagstauglichkeit?

    Hui!

    Danke der fixen Antwort! Ein wenig Einarbeitungszeit bei einer Handhebel-Maschine ist gar kein Problem, schließlich würde ich - wie du so schön schreibst - die Zubereitung auch zelebrieren wollen.

    Und ja, mein Vergleich war sicherlich etwas zu pauschal... Natürlich gehe ich nicht davon aus, dass man eine alte Maschine zum Preis einer gebrauchten Modernen bekommt. Verglichen zu neuen Maschinen wie einer La Pavoni oder VBM, ECM, etc. mit E61 Brühgruppe hätt ich's schon eingeordnet.
    1000 EUR wär ich auch durchaus bereit für so ein Schmuckstück auszugeben! In einem anderen Thread (finde ihn leider nicht mehr) war auch davon die Rede, dass seltene Stücke, die unter Liebhabern viel mehr Wert sein müssten aufgrund der geringen Nachfrage oft unter 1000 EUR hergehen. Kann das jemand bestätigen? Kennt jemand unbekannte, wenig verbreitete Modelle?
    Faema ist ja z.B. sehr bekannt. Wieviel wird denn so eine Faema Marte wert sein?! (gehe davon aus, dass natürlich weit mehr als 1000 EUR, oder?)
    Faema Marte Einhebel Espressomaschine

  4. #4
    unclewoo ist offline Erfahrener Benutzer
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  5. #5
    galgo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: alte Hebelmaschinen (50er/ 60er) & Alltagstauglichkeit?

    striezl - leider lässt sich das schicksal deiner verlinkten maschine nicht weiter verfolgen

    aasjs Profil - Kaffee-Netz - Die Community rund ums Thema Kaffee
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    gaggia CC,
    FE-AR LA PEPPINA handhebeldiva,weil eine zicke nicht reicht nun auch noch ne pavoni mignon - gaggia MDF stepless, i-roast2 resistormodded - mahlkönig brasilia



  6. #6
    Pengo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: alte Hebelmaschinen (50er/ 60er) & Alltagstauglichkeit?

    Habe gerade eine voll restaurierte Faema President Velox Bj. 1961 im Kaffee-Netz verkauft,
    da kannst Du ein paar Infos bekommen. Verkaufe Faema President Velox Bj. 1961 - Handhebel
    Die Hebelgruppe heißt wahrscheinlich Zodiaco Ersatzteile bei espressoxxl.

    gruss peter
    Behmor 1600, Mahlkönig Vario Home, Nemox Lux, Fiorenzato Volante, Bodum Santos, Karlsbader Kanne

  7. #7
    striezl ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: alte Hebelmaschinen (50er/ 60er) & Alltagstauglichkeit?

    @ unclewoo: krass! und sein Mindespreis war nicht erreicht...

    @ Pengo: sicherlich tolle Maschinen aber leider gefällt mir das Design der Faema-Maschinen aus den 60ern nicht ganz so gut, dass die meine erste Wahl wären. Da spinn ich leider auch ziemlich drauf.

  8. #8
    bohnenschorsch ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: alte Hebelmaschinen (50er/ 60er) & Alltagstauglichkeit?

    Hallo striezl

    kontaktiere doch mal beispielweise den boardie "achmed". Der hat beruflich mit Espressomaschinen zu tun und arbeitet alte Schätzchen auf. Vielleicht hat er was für Dich. Deine Preisvorstellung könnte allerdings schon etwas knapp sein - so eine gut gemachte Restauration dauert eben doch ganz schön. Da behält man die Maschine lieber, als sie für´n Appel zu verschenken.

    Gruß
    Georg
    Damit das gleich klar ist: Dein Espresso ist besser als meiner !

  9. #9
    nixreich ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: alte Hebelmaschinen (50er/ 60er) & Alltagstauglichkeit?

    Hallo Stefan

    nun möchte ich auch noch meinen Senf dazu geben. Kauf dir unbedingt so eine Maschine, aber nur wenn

    1. du bereit bist zu warten, bis genau die richtige Maschine zum Kauf bereit steht (genau so eine wie du dir wünschst).
    Der Zustand ist meistens ein Kostenfaktor!
    - Guter Zustand = teuer
    - schlechter Zustand = WIRD oft teuer

    2. du bereit bist und die Möglichkeit hast, genug Geld in die Hand zu nehmen um bei einem anständigen Handwerker eine zurechtgemachte Maschine zu besorgen (Achmed ist ja schon genannt). Nicht vergessen, die Wartung so einer Maschine ist auch in den weiteren Jahren ohne eigenes Zutun preislich nicht günstig, das sollte schon vor dem Kauf berücksichtigt werden.

    3. oder anstatt punkt 2 - du bereit bist, dir das Wissen selber anzueignen und die Maschine zu restaurieren (Wissen wird im Kaffee-Netz gerne weitergegeben) und danach mit dem erarbeiteten Grundwissen in den nächsten Jahren weiter zu unterhalten, was natürlich nicht so stark zu Buche schlägt.


    Viel Spass
    Nils
    Faema E61, Mühlen Faema FM und Faema Lusso FL (Urania) Maschinenaltar,Kleine Barista 1 2 3 4

  10. #10
    Oscar Peterson ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: alte Hebelmaschinen (50er/ 60er) & Alltagstauglichkeit?

    Hallo Stefan,

    Deine Frage wurde ja eigentlich schon hinreichend beantwortet. Den Aussagen kann ich mich anschließen. Noch ein paar Ergänzungen meinerseits: Eine alte Handhebel-Gastromaschine aus den 50er oder 60er Jahren für unter 1.000 EUR zu bekommen ist nicht so einfach. Das müsste man dann schon unter die Kategorie "Schnäppchen" verbuchen. Wenn die Maschine auch noch restauriert sein soll, dann ist diese Preisgrenze nicht zu halten. Meine Erfahrung ist, dass die Preise für restaurierte Maschinen dieser Art bei ca. 2.500 EUR los gehen. Wobei Restauration ist nicht gleich Restauration. Jeder legt hier andere Maßstäbe. Das hier bereits genannte Boardmitglied hat sicherlich einen höhreren Qualitätsstandard als die oftmals bei ebay angebotenen "restaurierten" Maschinen. Ein Beispiel für eine absolute Lachnummer ist hier zu finden. Eine wirklich interessante Maschine, wie die von Dir genannte Victoria Arduino, liebevoll restauriert, kann dann schon mal jenseits von 4.000 EUR kosten. Gerade bei Exoten (wie z. B. auch die Alpina) ist die Restauration besonders teuer, da die Verfügbarkeit von Teilen sehr eingeschränkt ist.

    Günstiger kämst Du mit einer Faema Faemina. Die macht übrigens auch einen erstklassigen Espresso (einige Übung vorausgesetzt).

    Grüße
    Oscar

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