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  1. #1
    LilaQ ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Espressomaschine selbst gebaut

    Hallo zusammen,

    hat von Euch Schraubern schon mal jemand mit dem Gedanken gespielt eine Maschine selbst zusammen zu bauen?
    Ich bin Elektriker mit Kenntnissen in der Metallverarbeitung und die Technik in den Maschinen ist ja wahrlich kein Hexenwerk...
    Hat sich jemand schon einmal die Mühe gemacht die erforderlichen Teile zusammenzustellen und wenn ja, auf welche Kosten kommt man da im Vergleich zu einer gekauften Maschine?

    Also ich könnte mir vorstellen dass das durchaus Spaß bringen könnte und man hätte ein Unikat wenn man das Gehäuse auch noch selbst entwickeln würde

    Beste Grüße aus Berlin

  2. #2
    Schefzig ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Espressomaschine selbst gebaut

    Hi,

    ich hab hier schon 2 Freds gefunden, in denen es um so was geht.

    In dem einen wurde eine "Versuchsanlage" aufgebaut ... also alles schön großflächig auf Platten geschraubt.

    In dem zweiten hatten 2 Leute (Vater und Sohn glaub ich) ne Maschine bauen wollen, die dann wohl auch in die Küche passen sollte.

    Da ich keinen Link dazu graifbar hab und auch die SuFu bemühen müsste, überlasse ich dir das mal als kleine Fingerübung ;o)

    Thema "Finger" ... da gibts noch ne coole Seite, auf der ein Typ alles mögliche baut ... auch nen Vollautomaten (aber für Brühkaffee).
    Fingers elektrische Welt Gallerie Getränkeautomaten

    Den Link hab ich (glaub ich) auch aus einem der beiden besagte nFreds ... also eventuell einfach mal in der SuFu nach fingers-welt suchen?!?

    Viel Erfolg und berichte über die Planung und Durchführung!!!

    !!

    Schefzig
    Cast (in order of appearance) :: FrancisFrancis! X1 INOX :: Domita la Molino (a.k.a. Isomac) [Stepless-Mod] :: Microcimbali ::Astoria Divina SAE (restauriert) :: Anfim Super Lusso :: Mazzer Mini Timer [Timer-To-An/Aus-Knopf-Mod] :: Futurema Baby-Jack (restauriert) :: Mazzer Major :: Rancilio L6 [Paddle-Mod]

  3. #3
    Krümmelmonster ist offline Benutzer
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    Standard AW: Espressomaschine selbst gebaut

    Ich hatte ebenfalls vor eine Eigene zu bauen. Nachdem ich mir alle Teile zusammen gesucht hatte - wohl gemerkt auch einige Gebrauchte - kam ich auf eine horende Summe. Es kommen viele Arbeiten dazu, welche man nur extern machen lassen kann wie z.B. Fräsen, Lasern etc. Bei mir waren es mehr als 1000€. Dazu kommt, dass du lange an der Feinjustierung bastelst. Das Problem ist, dass der Heizkreislauf sehr empfindlich auf z.B. verschiedene Querschnitte und Materialien reagiert. Bei guten Maschinen spielen alle Komponennten prima zusammen.

    Allerdings stellt es wohl die Krönung dar, seinen Kaffee aus der eigens konstruierten Maschine schlürfen zu können...
    Wenn du dir bewährte Bauteile beschaffst, eventuell ganze Baugruppen z.B. aus älteren Maschinen, dürfte es aber im Rahmen bleiben...

    Es gibt z.B. einen Trick. Wenn du sowas wie einen günstigen 2-Kreiser bauen möchtest, kannst du an den Boiler einen Thermoblock anbringen, so kann das ca. 94C heiße Wasser aus dem Boiler binnen wenigen Sekunden im Thermoblock auf 150C gebracht werden...

    Da gibts viele tolle Sachen die man machen kann! Wenn du noch ne andere Maschine hast, die dich in den Nachtschichten wach hält, würd ichs einfach wagen.
    Schlafen kann ich wenn ich tot bin

  4. #4
    boing ist offline Erfahrener Benutzer
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    Lächeln AW: Espressomaschine selbst gebaut

    Ich habe mich auch mit diesem Thema beschäftigt und kann Krümmelmonster voll bestätigen, dass die Kosten sehr leicht aus dem Ruder laufen können (auch Kleinteile nicht vergessen!). Ein Vergleich mit einer neuen Maschine ist allerdings schwierig, da man diese ja nicht 1:1 nachbaut. Falls man ein sehr ähnliches Konzept umsetzt wird mindestens bis in einen mittleren Preisbereich die neue Maschine billiger sein (bei Verwendung von Neuteilen beim Selbstbau). Bei Verwendung von Gebrauchtteilen muss man natürlich auch mit einer gebrauchten Maschine vergleichen und dürfte das Problem haben, diese häufig nicht einzeln genau passend zu erhalten. Auch die Variante eine ganze gebrauchte Maschine zu kaufen, zu zerlegen und die Einzelteile irgendwie anders wieder zusammenzubauen ist i.d.R. auch weniger sinnvoll, als die Maschine als Ganzes nach Bedarf geringfügig zu modifizieren.

    Es ist in jedem Fall zu empfehlen, zuerst die eigenen Anforderungen genau zu analysieren und daraus abgeleitet das Ziel der Aktion zu definieren (manchmal ist natürlich auch der Weg das Ziel...). Hierbei hilft es ungemein die vielen am Markt befindlichen Maschinen (inkl. innerem Aufbau) und deren z.B. im Kaffee-Netz diskutierte Vor- und Nachteile und Probleme intensiv zu studieren.

    Meine bisherigen Überlegungen haben noch keine extern auszuführenden Arbeiten ergeben, allerdings nur durch einige Kompromisse (z.B. teilweise Alu statt schwer zu bearbeitenden Edelstahl).

    Hier z.B. ein Teil meiner Anforderungen:
    - zuerst natürlich viel Spaß beim Basteln
    - Alltagstaugliches Ergebnis
    - Aufheizzeit <10min ohne manuelle Eingriffe
    - einfach verstellbare stabile Temperatur
    - Brühdruck einstellbar (einmalig, mit Werkzeug)
    - Brühdruckanzeige
    - Leerlauffest (z.B. bei Wassermangel im Kessel)
    - massiver Siebträger für Standardsiebe
    - stabiler nichtrostender Aufbau
    - Dampf ist nicht erforderlich
    - Optik ist nicht unwichtig, aber zweitrangig (Kompromiss wegen Kosten).

    Ich habe übrigens noch viele "kreative" "Ideen"

    Gruß,

    Frank-Ulrich

  5. #5
    galgo ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Espressomaschine selbst gebaut

    wenn man die einzelteile als "endkunde" einzeln beim händler kaufen muss kommt das auf alle fälle teuerer als ein komplettkauf ....

    ein reiskochermopped aus ersatzteilen zusammenschraubt,
    wird fünfmal so teuer wie beim neukauf

    anders wäre es natürlich, wenn man die teile palettenweise direkt vom jeweiligen zulieferer beziehen würde,
    das kann aber glaub ich keiner von uns

    will aber hier niemanden entmutigen

    gruß, galgo
    caution : posts may contain parts of humour in spite of missing smileys

    gaggia CC,
    FE-AR LA PEPPINA handhebeldiva,weil eine zicke nicht reicht nun auch noch ne pavoni mignon - gaggia MDF stepless, i-roast2 resistormodded - mahlkönig brasilia



  6. #6
    S.Bresseau ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Espressomaschine selbst gebaut

    Zitat Zitat von Schefzig Beitrag anzeigen

    In dem zweiten hatten 2 Leute (Vater und Sohn glaub ich) ne Maschine bauen wollen, die dann wohl auch in die Küche passen sollte.

    Da ich keinen Link dazu graifbar hab und auch die SuFu bemühen müsste, überlasse ich dir das mal als kleine Fingerübung ;o)

    den hier hatte ich abonniert, da rührt sich aber nix

    Eigenbau einer Dual-Boiler-Heim-Espresso-Maschine

  7. #7
    LilaQ ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Espressomaschine selbst gebaut

    Meine bisherigen Überlegungen haben noch keine extern auszuführenden Arbeiten ergeben, allerdings nur durch einige Kompromisse (z.B. teilweise Alu statt schwer zu bearbeitenden Edelstahl).

    Ich denke den Rahmen könnte/sollte man schon aus Edelstahl (25mm Winkelstahl) bauen wegen Festigkeit und inoxydable...
    Die Verkleidung aus Aluminium, lackiert oder vielleicht poliert und farblos lackiert.
    Oder Kupferblech, 2mm vom Spengler, könnte man sich gleich korrekt schneiden und abkanten lassen. Nach Lust und Geld auch noch verchromen!

  8. #8
    Caruso ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Espressomaschine selbst gebaut

    Bevor ich mir Gedanken über die Verkleidung mache, würde ich mir zuerst über Grundsätzliches den Kopf zerbrechen:

    Zweikreiser oder Dual Boiler, Brühwasservorwärmung, welche Pumpe, Festwasser oder Tank, welcher Brühkopf, thermosyphon- oder elektrisch beheizt oder direkt angeflanscht oder gesättigt, welche Präinfusion, PID-Steuerung, etc. etc.

    Wenn das alles geklärt ist und die Hydraulik- und Elektrikpläne fertig sind, dann kann man sich Gedanken über die Konstruktion des Chassis und der Verkleidung machen.

    Wenn ich alle meine Wünsche zusammenzähle, dann kommt so was wie die La Spaziale Vivaldi S1 Neues Modell II, La Spaziale Mini Vivaldi S1 Neues Modell II oder eine LaMarzocco GS/3 heraus, und die könnte ich alle selbst nicht schöner und besser bauen!

    Eine mögliche Alternative - wenn die Optik wichtiger ist als die optimale Technik - wäre noch, eine gebrauchte Gastromaschine zu pimpen und mit einem neuen Gehäuse zu versehen.
    Sommer: Quick Mill 3000 Orione + Ascaso i•mini
    Winter: Quick Mill 0820 (ex 0810) brühdruckreduziert + Ascaso i•mini

  9. #9
    Axel2803 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Espressomaschine selbst gebaut

    So etwas umzusetzen macht meiner Meinung nach nur dann Sinn, wenn weniger der Fokus guter Kaffee als vielmehr das Basteln im Vordergrund steht wie bei der "Fingers Maschine".
    Dalla Corte Mini, Mazzer Mini E/A, Behmor 1600

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