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  #1 (permalink)  
Alt 18.01.2009, 14:45
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Standard Preinfusion für Tankmaschinen

Da ich jetzt ja auch stolzer Besitzer einer Tankmaschine bin aber nicht auf die Preinfusion verzichten möchte suche ich dafür eine vernünftige Lösung
Ist nur ein kleiner Einkreiser fürs Büro aber genau richtig.
Da die Brugnetti Simona so wie so noch kein Ex-Ventil hat dachte ich mir bau ich einfach zwei ein, eins auf Brühdruck bei z. B. 9 Bar und eins für die Preinfusion bei z.B. 2 Bar schaltbar mit einem Magnetventil. (Um auf 2 Bar zu kommen muss eine andere Feder rein)
Man könnte das zweite Ex-Ventil auch umbauen und durch ein Hebel steuerbar, von z.B. 1 Bar bis zu, machen.
Ähnlich wohl wie das GS3 Paddle.
Pressure Profiling: der nächste Hype nach Dual Boiler und PID?
Da ich aber recht überzeugt bin das die Lösung 2 Bar und dann schnell auf 9 Bar hoch die Richtige ist brauche ich eigentlich kein „Pressure Profiling“ mehr.
Was gäbe es noch für einfache Lösungen?
Gunnar
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Carimali UNO E+ Preinfusions über Magnetventil + Mühlen Elektra Nino 2 x Rossi RR 45 mit 80 Mahlkranz
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Preinfusion für Tank Maschinen
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  #2 (permalink)  
Alt 18.01.2009, 15:06
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Standard AW: Preinfusion für Tankmaschinen

Pumpe pulsen.
Gruss Roger
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  #3 (permalink)  
Alt 18.01.2009, 15:19
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Standard AW: Preinfusion für Tankmaschinen

@Bubikopf Pumpe pulsen wird aber teuer und kompliziert. Oder gibt es da schon einfachere Lösungen?
Gunnar
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Preinfusion für Tank Maschinen
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  #4 (permalink)  
Alt 18.01.2009, 15:33
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Standard AW: Preinfusion für Tankmaschinen

In den Quickmill Thermoblockmaschinen wird für Dampfbetrieb gepulst, ist sogar einstellbar. Bei den ganz alten Omre Stretta de Luxe wird der Brühdruck über eine ähnliche Schaltung mit anderer Auslegung eingestellt, funzt auch mit einer Ulka e5 ( hab ich mal mit einer Platine aus einer Omre probiert ). Du könntest aber auch probieren wie deine Pumpe auf einen el.Dimmer ( Phasenanschnitt ) funktioniert, die Frequenz bleibt dabei ja auch gleich.
Gruss Roger
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  #5 (permalink)  
Alt 18.01.2009, 15:46
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Lächeln AW: Preinfusion für Tankmaschinen

Beim Pulsen der Pumpe sehe ich das Problem, dass ohne Feedback-Loop der resultierende Druck und dessen Anstiegsgeschwindigkeit von zu vielen Faktoren abhängig ist (Durchlässigkeit des Pucks, Tagesform der Pumpe, Mondstand, ...). Man wird in erster Linie eine Veränderung der effektiven Pumpenkennlinie erreichen und der resultierende Arbeitspunkt dürfte dann von den o.g. Faktoren abhängen. Eine Phase mit konstantem Druck von ca. 2 bar zu erreichen stelle ich mir schwierig vor. Auch die Ansteuerung der Pumpe wäre mit einem gewissen Aufwand verbunden bei einer Vibrationspumpe (einzelne "Netzsinüsse" auslassen, am einfachsten kleiner uC + SSR, fertige Lösungen kenne ich nicht), bei einer Rotationspumpe würde ich annahmen, dass man einen Wechselrichter benötigt oder eine zuschaltbare Drossel/Widerstand o.ä wenn einzelne Stufen ausreichen. Bei Versuchen mit einem Dimmer sollte dieser mindestens zum schalten induktiver Lasten geeignet sein.

Bei einigen einfachen Maschinen und auch bei der GS/3 gibt es außerdem eine Funktion, die die Pumpe erst für wenige Sekunden aktiviert, dann eine kurze Pause einlegt und dann die Pumpe dauerhaft aktiviert. Aber auch das dürfte keine stabilen 2 bar ergeben.

=> die Variante mit dem Expansions- und Magnetventil erscheint mir mit Abstand die günstigste, einfachste und robusteste, da es aufgrund der Druckregelung durch das Expansionsventil sehr wenige Parameter gibt die zu einer Verschiebung des Arbeitspunkts führen können. Die Varianten über die Pumpenansteuerung haben trotz des höhren Aufwands in der einfachen Ausführung noch keine Rückkopplung.

Gruß,

Frank-Ulrich
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  #6 (permalink)  
Alt 18.01.2009, 15:58
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Standard AW: Preinfusion für Tankmaschinen

Klar schafft man nur eine Verschiebung der Kennlinie, aber bei gleichbleibenden Parametern ( Mahlgrad, Kaffeemenge, Tampdruck, Flussrate ) bleibt auch der Preinfusionsdruck dann gleich. Die Platinen in den Quicks sind mit handelsüblichen Centartikeln bestückt, vielleicht hat ja jemand die Schaltungen. Ein zus. MV+ Schalter + OPV dürften auch mit ca. 50€ zu Buche schlagen und einiges an Platz benötigen. Und mit Dimmern hat Gunnar ja schon an seinem Röster gearbeitet ( deshalb der Vorschlag ).
Gruss Roger
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  #7 (permalink)  
Alt 18.01.2009, 16:08
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Standard AW: Preinfusion für Tankmaschinen

Guter Einwand Frank (boing) Finde stabile einfache Systeme auch besser.
Die zwei Ex-Ventile sind da überschaubarer.
@Bubikopf Na ein Manometer sollte man wohl auch noch spendieren. Hoffe das ich trotzdem unter 50 EUR bleibe.
Gunnar
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  #8 (permalink)  
Alt 18.01.2009, 16:19
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Standard AW: Preinfusion für Tankmaschinen

Hi Gunnar,

hört sich auch nach einer Lösung "Preinfusion für die Silvia" an, die keine Tesafilm- und Spucke-Lösung ist und trotzdem auch für nicht-Bastelfreaks klappen könnte. Du hältst uns auf dem Laufenden, ja?

Interessant, interessant...
Volker
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  #9 (permalink)  
Alt 18.01.2009, 16:48
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Standard AW: Preinfusion für Tankmaschinen

Für die Steuerung der Pumpe erschien mir auch mehr der "Entwicklungs-"Aufwand und der des Einbaus relevant als die Kosten der Centartikel (uC+SSR) die zusammen dann leider immer auch einige viele Euro ergeben (halt das Problem mit dem Kleinvieh...) da man das "drumherum" in der Euphorie eines Bastelprojekt gerne verdrängt.

Wenn Herstellerseitig ohnehin eine elektronische Ansteurung des Magnetventils eingebaut ist hat die vom Hersteller gewählte Steuerstrategie natürlich kaum Einfluss auf die Kosten.

Für's Magnetventil hatte ich außerdem 25,- Euro und für das Expansionsventil 10,- angesetzt (natürlich ohne Versand...), den Schalter braucht man ja ohnehin. Wenn man eine elektronische Ansteuerung aus Neuteilen aufbaut (oder einen Dimmer verwendet) ist man sehr schnell bei 15-25,- (wenn man über einen passenden Teilefundus verfügt sieht's vielleicht besser aus) und einem nicht zu vernachlässigenden Zeitaufwand. Wirklich kompliziert ist es aber nicht sondern mehr Fleißarbeit. Mir wäre das aber die - noch nachzuweisende - Einsparung nicht wert.

Was die Größe des Expansions- und Magnetventils angeht: entweder es passt, dann ist sie egal oder es passt nicht, dann hat man Pech.

Das Ergebnis interessiert mich natürlich auch.

Gruß,

Frank-Ulrich
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  #10 (permalink)  
Alt 18.01.2009, 19:59
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Standard AW: Preinfusion für Tankmaschinen

Du brauchst für solche Schaltungen weder uC noch SSR, eine 50W Pumpe kann man noch leicht mit einem kleinen Thyristor schalten. Die Platinen in der Omre Monza ( Pumpendrucksteuerung ) findet auf einer 5x3cm großen Platine Platz und besteht aus:
2 Printpotis 1W , ein gr. Poti einfach ( Frontplatteneinbau ) ,3 Kohleschichtwiderstände 0,5 W, 2 Folienkondensatoren , ein kl. Elko, 1 kleine Diode, ein Glimmlämpchen und einen Thyristor. Das ganze ist sicher auf einer Lochrasterplatine aufbaubar und sollte keine 5 € kosten.
Gruss Roger
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